Ich probiere ja immer wieder gerne neue Kuchenrezepte aus, vor allem, wenn sie unkompliziert sind und man nicht erst zehn Zutaten vorbereiten muss. Dieser Quarkkuchen ist genau so ein Rezept: alles zusammenrühren, in die Form geben und ab in den Ofen. Eigentlich ein klassischer, einfacher Kuchen, den viele schon seit Jahren kennen – aber ich habe ihn diesmal laktosefrei gemacht, weil ich ja seit einiger Zeit darauf achten muss.
Was ich an solchen Rezepten mag: sie funktionieren ohne viel Aufwand, man braucht keine besonderen Techniken und am Ende hat man trotzdem einen richtig leckeren Kuchen. Der Boden ist schnell gemacht, die Quarkschicht ebenso, und der Duft beim Backen ist einfach herrlich. Ich war nur etwas unsicher, ob die laktosefreien Produkte sich genauso verhalten wie die normalen – aber geschmacklich war es absolut kein Problem.
Ganz perfekt wurde er nicht, denn die Kuchenschicht war am Ende nicht oben, sondern eher in der Mitte. Das passiert manchmal bei solchen Rührteig‑Quark‑Kombinationen, vor allem, wenn man andere Produkte nutzt. Aber ehrlich gesagt: Es hat dem Geschmack überhaupt nicht geschadet. Der Kuchen war saftig, süß und genau richtig für einen gemütlichen Nachmittag.
Zutaten:
- 150 g Mehl
- 300 g Zucker
- 6 Eier
- 300 g Margarine
- 2 Pckg. Vanillezucker
- 3/4 Pckg. Backpulver
- 500 g Magerquark
- 1 Pckg. Vanillepuddingpulver
- Saft einer Zitrone
Für den Boden werden Mehl, Zucker, Margarine, Eier, Vanillezucker und Backpulver miteinander verrührt. Der Teig kommt in eine gefettete Springform, wobei es auch gut mit einer länglichen Form geht. Der Boden ist wirklich schnell gemacht und hat eine schöne, glatte Konsistenz.
Für den Belag werden Zucker, Margarine, Quark, das Puddingpulver, die Eier und der Zitronensaft verrührt. Die Masse ist recht cremig und lässt sich gut auf den Boden gießen. Ich habe natürlich alle Produkte mit Laktose ausgetauscht gegen laktosefreie Produkte. Da ich nur 250 g Quark da hatte, ist mein Kuchen auch etwas "platter". Es ist quasi ein halber Kuchen.
Die Form kommt bei 180 °C Umluft für ca. 55 Minuten in den Ofen. Ich mache immer eine Stäbchenprobe, denn je nach Ofen kann es ein paar Minuten länger dauern. Nach dem Backen den Kuchen kurz im Ofen ruhen lassen.
Wie gesagt: Bei mir ist die Kuchenschicht diesmal nicht nach oben gewandert, sondern blieb eher mittig. Das passiert, wenn die Konsistenz etwas anders ist oder die Produkte sich anders verhalten. Geschmacklich war er aber richtig gut – schön zitronig, leicht süß und angenehm saftig. Ein Kuchen, den ich definitiv wieder machen werde, auch in der laktosefreien Variante.
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