Freitag, 7. August 2026

Cinny in Murrhardt und der Hörschbachschlucht - Tag 2 #Reisen #Airbnb #Chillen

Als wir zum Abendessen einkaufen in Murrhardt waren, hatten wir auch gleich alles mitgenommen, was wir fürs Frühstück brauchten. So konnte ich nach dem Aufstehen erst einmal ganz in Ruhe den Tisch decken und alles vorbereiten. 

Schatzi war natürlich gleich nach dem Aufstehen los und ist fotografieren gegangen. Er hat auch nicht lange gebraucht, um etwas zu finden, das er toll fand. Es erstaunt mich immer wieder, was er alles entdeckt und wie toll die Fotos dann werden. 

Da wir so abgelegen waren, gab es viel schöne Natur um uns herum und da hat er ganz viele Fotos von Blumen, Bäumen und Bergen gemacht. Es war echt schön und wenn es nicht so heiß gewesen wäre, wären wir bestimmt irgendwohin für ein Picknick. Orte gab es genug dafür. 

Auf dem Rückweg zur Ferienwohnung hat Schatz mir dann ein Foto von Kühen geschickt. Natürlich musste er da anhalten und Fotos machen. Diesen süßen Bullen (wenn man einen Bullen süß nennen kann) hat er dann hinter einem Baum entdeckt und er hat so gut Fotomodel gespielt, dass eine ganze Serie Bilder entstanden ist. 
Er kam dann etwas später als sonst zurück, weil der Bulle ihn aufgehalten hatte. :D Ich frühstücke eh nicht so gerne sofort nach dem Aufstehen, also passte es für mich perfekt. Wir haben ganz in Ruhe gegessen und uns ein bisschen überlegt, was und ob wir etwas an dem Tag unternehmen wollen. 

Danach konnte ich dann endlich auspacken und Bilder von der Ferienwohnung machen. Ich mag es nicht, aus dem Koffer zu leben und so packe ich immer aus - selbst wenn wir nur eine Nacht in einem Hotel oder einer Ferienwohnung sind.
Vor dem Haus war ein Parkplatz, aber auch hinten an der Terrassentür. Dort haben wir die ganze Zeit geparkt, denn es gab Schatten und man konnte alles zum Ein- und Ausladen durch die Terassentür reichen. Vor der Haustür standen ein kleiner Tisch und 2 Stühle, also hätte man da schön chillen können. Von der Haustür aus ging ein Flur um die Ecke und von dort aus gingen alle Zimmer ab. 

Gleich neben der Haustür war das erste Schlafzimmer. Ein Doppelbett stand an einer Wand und daneben ein großer Schrank, der Platz für echt viele Kleidung hatte. Mir fehlte ein kleines Regal oder ein kleiner Nachttischschrank für all die kleinen Dinge, die ich Nachts gerne bei mir habe. Gut, dass ich allein schlafe, denn so konnte ich sie einfach neben mir ins Bett legen. :D
Die beiden Fenster gingen nach vorne hin, aber es war so ruhig im Ort, dass wir mit offenen Fenstern schlafen konnten, ohne etwas zu hören. Außen an den Fenstern waren Rollos, also war das Zimmer nachts ganz dunkel - so wie wir es gewohnt sind. In einer Ecke stand auch noch eine kleine Truhe, auf der man einiges abstellen konnte. 

Das zweite Schlafzimmer ist etwas kleiner und hat nur ein Einzelbett darin. Reicht aber ja vollkommen für eine Person. Die Kleidung von Schatzi kam einfach in den großen Kleiderschrank in meinem Schlafzimmer. Unterm Bett gab es Schubladen und im Flur gab es aber auch noch einen Schrank, wo man sie hätte reintun können. 
Auch in diesem Zimmer - und fast überall im ganzen Haus - gab es außen an den Fenstern Rollos. Wer es nicht ganz so dunkel mag, der konnte diese offen lassen und dann einfach die Rollos innen schließen. So wurde das Zimmer auch etwas dunkler, aber halt nicht komplett abgedunkelt. 

Es gab noch 2 Türen im Flur. Eine gehörte zum Badezimmer. Der hintere Teil des Hauses war in ein Feld gebaut und lag zum Teil unter der Erde. Der Vorteil war, dass es dadurch schön kühl war. Im Badezimmer gab es 2 kleine Fenster, die in einem Schacht waren. Dadurch war es ein bisschen dunkler und man musste immer Licht anmachen. Davon gab es aber genug, also kein Problem. 
An einer Wand hatte man 2 Waschbecken und einen großen Spiegelschrank. Es gab also genug Platz, um alles abzustellen und jeder konnte seine Sachen an einem Waschbecken platzieren. Mir fehlten Haken neben den Becken für die Handtücher. Schatzi hat seins über die Heizung gelegt und ich meines auf den Badewannenrand. 

Die andere Seite des Zimmers bot eine Badewanne, die ich im Winter gerne genutzt hätte. Dazu eine Glasdusche und eine Toilette. Ich mag eine schöne Dusche, bei der mir kein Vorhang am Po klebt oder bei der das Wasser überall rausläuft. Das Wasser wurde schnell heiß und es hatte auch einen guten Druck. 
Auch hier fehlten uns Haken oder Stangen für die nassen Handtücher. Platz wäre da gewesen, denn es war ein schön großes Badezimmer. Schatzi hängt normalerweise sein Handtuch über die Dusche, aber da diese ein Podest hatte, war sie selbst für ihn zu hoch. Im Flur gab es Haken für Jacken und die haben wir dann für die Handtücher genutzt. 

Die zweite Tür führte zu einem Gäste-WC. Ich fand es so witzig, dass es ein WC neben dem Badezimmer mit WC gab, aber diese Wohnung war mal ein Zuhause für jemanden und wenn Gäste kamen, dann macht so ein separates WC ja wieder Sinn. 
Schatzi und ich sind ja 2 Badezimmer gewohnt und so konnten wir, genauso wie zuhause, gleichzeitig duschen und pieseln gehen, ohne den anderen zu stören. :P 

Von dem Flur aus kommt man dann über ein kleines Podest mit einer Stufe in den Küchen-, Esszimmer- und Wohnzimmerbereich, der ein offener Raum ist. Die Küche hatte wirklich fast alles, was man brauchte. Sogar eine Brotschneidemaschine haben wir entdeckt. Kühlschrank und Gefrierschrank, Herd, Toaster, Kaffeemaschine, Wasserkocher - alles da. Eine Mikrowelle gab es nicht, aber da wir das dann wussten, haben wir einfach nichts eingekauft, was man darin machen musste. 
In den Schränken hat man wirklich viel gefunden. Geschirr, Gläser, Besteck, Töpfe, Pfannen, Schüsseln, Siebe und sogar Folien, Beutel und mehr. Es gab auch noch einen kleinen Abstellraum, in dem wir sogar ein Raclette gefunden haben. Silvester kann man also super hier verbringen. :D

Gegenüber von der Küche ist der Essbereich. Ein großer Tisch mit 8 Stühlen, so dass man hier mit einer Großfamilie essen könnte. Ich habe aus einer Ecke ein Büro gemacht mit meinem Laptop. Vorne haben wir dann gefrühstückt. Hinter dem Esstisch steht eine Kommode, auf der man noch viel hätte abstellen können.  
In einer Ecke stand eine Vitrine, die oben voll war mit Pokalen. Nicht nur anhand dieser Pokale, sondern generell merkte man, dass dies mal ein Zuhause war. Es war viel Persönliches da und es sah nach Zuhause aus. Das machte es so gemütlich, denn es gab keine blanken Wände und leeren Schränke. Es gab Bücher, CDs, Dekorationen und viele Blumen. 

Das Wohnzimmer war das größte Zimmer im Haus. Rundum Fenster, die es schön hell machten. In der Mitte eine große Couch, die sehr bequem war. Es gab neben dem Fernseher auch noch eine kleine Anlage und sogar einen Plattenspieler. Ich musste mir also keine Sorgen machen, dass ich Langeweile haben würde, denn ich habe den Tag in der Ferienwohnung geplant. 
Von hier ging die Terassentür nach draußen. Es gab nur keine Terrasse dazu. :D Es war ein etwas tieferer Drop, so dass man hier nicht rein und rausgehen konnte, aber um unsere Dinge reinzureichen (und beim Abfahren rauszureichen), war es perfekt. Es gab einen Couchtisch, allerdings war der so schwer und solide, dass wir ihn nicht bewegt bekommen haben. Wir haben also alles auf den Boden gestellt, was schnell zu einem umgekippten Glas führte. ;)

Gegen Mittag sind wir dann noch einmal nach Murrhardt ins Einkaufszentrum, da wir ja nur für das eine Abendessen und das Frühstück eingekauft hatten. Da ich nicht wusste, was alles in der Küche an Geräten war, wollte ich nichts Falsches kaufen. Neben 2 Lebensmittelläden und einem Bäcker gab es noch eine Drogerie, Bekleidungsläden und ein Schuhgeschäft. Schatzi hatte vergessen, eine bequeme kurze Hose mitzunehmen und er wollte an einen Wasserfall und brauchte dafür noch ein Paar Schuhe, das nass werden konnte. So sind wir wirklich etwas shoppen gegangen und haben dann fürs Mittagessen und Abendessen eingekauft.  

Zurück in der Ferienwohnung habe ich uns dann ein Mittagessen gemacht. Wir haben das auf der Couch gegessen und dabei etwas TV geschaut. Auf der Couch sind wir dann auch geblieben und sind teilweise sogar wieder eingeschlafen. Zwischendrin habe ich uns etwas Obst geschnitten und wir haben gesnackt. Irgendwann wurde Schatzi ruhelos, was ich erwartet habe. Ich kann super einen ganzen Couchtag machen, aber er muss immer was machen und er wollte ja noch zu dem Wasserfall in der Hörschbachschlucht.  

Die Gegend ist richtig schön ruhig und man läuft durch einen Wald, der schon für sich allein total entspannend ist. Ich weiß gar nicht genau, ob er bei beiden Wasserfällen war oder nur bei einem, denn er hat mir später einfach erzählt, dass es dort richtig idyllisch war und die Luft angenehm kühl – genau das Richtige nach dem heißen Konzertabend. Die Fotos, die er dort gemacht hat, sind grandios schön geworden! 
Er liebt solche Orte, weil man dort immer wieder neue Perspektiven findet und das Zusammenspiel aus Wasser, Felsen und Wald einfach tolle Motive ergibt. Er war eine ganze Weile unterwegs und kam ganz begeistert zurück. Auch ohne genaue Info, welcher Wasserfall es nun war, sieht man auf dem Bild, wie schön es dort ist. Das Hörschbachtal ist definitiv ein Ort, an den wir gerne nochmal hinfahren. 

Schatz ist gegen 22 Uhr wiedergekommen. Ich habe uns dann Abendessen gemacht und wir haben zusammen gegessen. Da er in der nächsten Nacht in die Nachtschicht musste, wollte er lange wach bleiben. Ich bin gegen 1 Uhr ins Bett. Wir wohnen ja in einem kleinen Dorf, aber man hört im Laufe des Abends und der Nacht schon immer mal Autos vorbeifahren. Er hat gesagt, dass er kein einziges Auto gehört hat. Nur Natur hat man gehört, denn irgendwo im Dorf brüllt regelmäßig ein Bulle.

Am nächsten Morgen haben wir dann wieder zusammen gefrühstückt und danach habe ich mich ans Aufräumen und Packen gemacht, da Check‑out um 11 Uhr war. Draußen haben wir dann noch unsere Gastgeberin getroffen und eine Weile mit ihr geredet. Nach Hause ging es dann recht gut und ich war natürlich froh, meine Jungs wieder zu haben.

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