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Wir hatten schon viele Toaster. Kleine, große, billige, teure – und irgendwie hatten sie alle eines gemeinsam: Sie standen da, machten ihren Job so halbwegs, und am Ende war ich doch genervt. Entweder klemmte der Toast fest, oder er sprang so heftig heraus, dass er fast durch die Küche flog. Manche hatten Schlitze, die so breit waren, dass eine Scheibe Brot durchrutschte, und ich dann schauen musste, wie ich es wieder herausbekam. Und dann diese Krümelschubladen, die man nur mit Gewalt herausbekam und die trotzdem nie richtig sauber wurden.
Auf der Ambiente dieses Jahres bin ich dann am Stand von Gastroback hängen geblieben. Eigentlich wollte ich nur schauen – aber dann stand er da: der Design Toaster Pro 2S. Edelstahl, klare Linien, nichts Verspieltes, nichts Billiges. Ein Toaster, der nicht nach „Studentenbude“ aussieht, sondern nach „Ich darf auf der Arbeitsfläche stehen bleiben“. Und genau das mag ich.
Als er bei uns ankam, war ich überrascht, wie wertig er wirkt. Nicht dieses dünne Blech, das sich eindrücken lässt, sondern ein richtig stabiles Gerät. Der Toaster hat Gewicht – im positiven Sinne. Einer, der nicht verrutscht, wenn man mal etwas fester am Brötchenaufsatz zieht. Und ja, ich habe die Anleitung ignoriert. Natürlich. Ich habe direkt Toast gesucht.
Toast in den Toaster und dann einfach angemacht. Die erste Scheibe ist mir natürlich verbrannt, da ich nichts eingestellt habe und vorher schon an dem Drehknopf gespielt habe. Ich hatte ihn also viel zu hoch eingestellt und somit war klar, dass eine normale Scheibe Toast verbrennt. :D
Bedient wird alles über den Drehregler vorne. Der läuft angenehm schwer, nicht dieses labberige Plastikgefühl. Und die Stufen sind gut abgestimmt. Bei unserem alten Toaster war Stufe 2 „fast weiß“, Stufe 3 „verkohlt“.
Beim Gastroback ist es gleichmäßig, nachvollziehbar und vor allem reproduzierbar. Es gibt 9 Stufen, also kann man ganz minimal abstufen. So findet man nach 1–2 Versuchen die perfekte Einstellung. Solange man dann nicht wieder am Drehregler rumspielt, hat man jedes Mal das gleiche, perfekte Resultat.
Der erste Eindruck: Die Schlitze sind breit genug für eine dicke Scheibe Toast oder einen Bagel, aber der Einsatz unten ist nicht so dünn, dass eine schmale Scheibe Brot vorbeirutschen kann. Wir nutzen unseren Toaster gerne auch mal mit normalem Brot und wollen da keine total dicke Scheibe schneiden.
Bei einem Bagel passiert es oft, dass die äußeren Stellen schon sehr dunkel sind, da sie oft nah an der Heizschlange sind. Durch den etwas breiteren Schlitz hat die Bagelhälfte genug Platz, um nicht direkt an die Heizschlange zu kommen. Außen wird der Bagel richtig schön kross und leicht braun und innen ist er ganz weich und warm.
An der rechten Seite drückt man das Teil runter, damit sich der Toaster absenkt. Der Toaster zieht das Brot gleichmäßig ein. Nichts verkantet, nichts bleibt hängen. Es ist auch ein ganz leichter drücker und schon geht es los!
Und wenn der Toast fertig ist, kommt er sanft nach oben – nicht wie ein Katapult, das Frühstücksfladen durch die Küche schießt. Bei meinem alten Toaster lag das Brot oftmals daneben und die Katzen haben mehr als einmal einen Schrecken bekommen, weil sie eine Toastscheibe getroffen hat.
Was ich besonders mag: Es gibt keinen Brötchen-Aufsatz, denn der ist integriert. Bei unserem letzten Toaster habe ich den Aufsatz irgendwann mal aufgeräumt und wusste dann nicht mehr, wo er war. Dass er integriert ist, finde ich sehr praktisch.
An der linken Seite ist ein kleiner Drücker, den man nach unten drückt, und die Bügel für Brötchen kommen hoch. Sie haben eine super Breite, so dass kleine und große Brötchen perfekt draufpassen. Man presst den Drücker dann wieder runter und die Bügel "verstecken" sich wieder.
Was mich aber wirklich begeistert hat, ist etwas ganz Banales: die Krümelschublade. Sie geht leicht raus, sie geht leicht rein, und sie ist groß genug, dass man nicht nach jedem zweiten Toast ausleeren muss. Und – das ist fast schon ein Wunder – sie schließt bündig. Kein Krümel, der sich darunter versteckt.
Ein kleines Minus gibt es: Ich esse meist amerikanisches Toast, was größer ist, und da bleibt der obere Rand immer ungetoasted, da die Scheibe zu groß ist. Ich drehe die Scheibe dann einmal um und nutze die Reheat-Funktion. So ist dann alles getoastet. Dieses Problem hat aber fast jeder Toaster (jedenfalls jeder, den wir bis jetzt hatten) und somit bin ich diese Prozedur gewöhnt.
Ich freue mich jetzt schon auf die nächsten Sonntage mit frischen Brötchen, auf Bagels mit Frischkäse und auf die Tage, an denen ein schneller Toast einfach alles besser macht. Und ja – ich gebe es zu – ich lasse ihn gerne auf der Arbeitsfläche stehen. Er sieht einfach gut aus.
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