Freitag, 22. Mai 2026

Mit der Rommelsbacher Doppelkochplatte fühlt sich meine kleine Küche plötzlich viel größer an #CT3400/E #Platzwunder #Technik

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Vor 15 Jahren haben wir unseren Anbau gemacht und ich bin zu Schatzi gezogen. Rückblickend würden wir einiges anders machen, aber das geht vermutlich jedem Hausbauer so. Nach einigen Jahren merkt man einfach, was man anders besser hätte planen können. Im Badezimmer würde ich heute zum Beispiel keine Badewanne mehr einbauen und dafür die Küche etwas größer gestalten.

Warum? Weil ich ein absoluter Küchenfan bin und mir dort einfach immer zu wenig Platz habe. :D Ich bin mir sicher, dass viele dieses Problem kennen und sich eine größere Küche wünschen. Irgendwann habe ich angefangen, umzudenken und neu zu planen. Wir haben inzwischen etwas umgebaut – und schon habe ich mehr Platz und eine Küche, die insgesamt logischer aufgebaut ist.

Vor vielen Jahren ist unser Herd kaputtgegangen, und da haben wir bereits die erste Entscheidung getroffen, um Platz zu sparen. Wir haben eine neue Herdplatte gekauft, aber keinen Ofen mehr dazu. Große Öfen brauchen lange zum Aufheizen und verbrauchen dadurch mehr Energie. Außerdem fand ich das Bücken zum Reinigen immer ziemlich nervig. Deshalb haben wir uns einen Kleinbackofen geholt, mit dem wir bis heute wirklich happy sind. 

Über die Jahre sind außerdem diverse Küchengeräte bei uns eingezogen, die ich regelmäßig nutze. Mein Multikocher (den ich mittlerweile 2-mal da habe), der Reiskocher, ein Airfryer und ein Kontaktgrill gehören mittlerweile zu den Geräten, die ich am häufigsten verwende. Alles Dinge, die schneller, einfacher und oft auch platzsparender funktionieren. Die Herdplatte selbst wurde dadurch immer mehr zu etwas, das eigentlich nur noch da war. Groß. Schwer. Und ehrlich gesagt: im Weg.
Vor allem in einer kleinen Küche zählt irgendwann wirklich jeder Zentimeter. Ich hatte zwar eine Holzplatte auf der Herdplatte, damit ich dort auch etwas abstellen konnte, aber durch die Höhe war das sehr eingeschränkt. Man konnte nur Dinge daraufstellen, die nicht zu groß waren, und wenn man die Herdplatte nutzen wollte, musste man erst alles wieder komplett wegräumen.

Ich habe dann angefangen, meine Küche nicht mehr danach zu betrachten, wie eine Küche „sein sollte“, sondern danach, wie ich tatsächlich koche. Und plötzlich war die Entscheidung ziemlich logisch: Warum sollte ich dauerhaft Platz für einen Herd blockieren, den ich nur gelegentlich brauche?
Auch in der Küche von Schatzi’s Mama haben wir vor einigen Jahren schon etwas verändert und statt einer klassischen vierflammigen Herdplatte eine kleinere Variante mit nur zwei Kochfeldern eingebaut. Alle vier Kochfelder habe ich sowieso so gut wie nie genutzt. Diese Lösung wollte ich für mich aber trotzdem nicht, weil ich damit immer noch etwas fest eingebaut hätte, das ich vielleicht nur einmal im Monat wirklich brauche.

Also habe ich mich für eine ganz andere Variante entschieden: eine mobile Doppelkochplatte. Die Doppelkochplatte CT 3400/E Ceran von Rommelsbacher bot mir alles, was ich wollte, und so wurde sie bestellt. Es ist eine Kochplatte mit zwei Feldern in einem stabilen Rahmen mit Griffen, sodass man sie gut transportieren und flexibel einsetzen kann.
Das Erste, was an der Kochplatte auffällt, ist die hochwertige Verarbeitung. Das Gehäuse besteht aus gebürstetem Edelstahl und wirkt deutlich massiver und eleganter als die üblichen mobilen Kochplatten aus Kunststoff. 

Dazu kommt die originale SCHOTT CERAN® Glaskeramikfläche, die nicht nur hochwertig aussieht, sondern sich auch sehr leicht reinigen lässt. Gerade wenn man wenig Platz hat und die Platte regelmäßig verstaut, ist das sehr praktisch, weil nichts hervorsteht oder kompliziert zu reinigen ist.
Mit einer Gesamtleistung von 3400 Watt gehört die CT 3400/E außerdem zu den stärkeren mobilen Doppelkochplatten. Die große Kochzone liefert bis zu 2200 Watt und kann per Zweikreisfunktion erweitert werden – ideal für große Töpfe oder Pfannen. Die zweite Kochzone arbeitet mit 1200 Watt und eignet sich perfekt für kleinere Töpfe.

Besonders interessant ist die sogenannte HiLight® Technik. Sie sorgt für schnelle Aufheizzeiten, sodass man nicht lange warten muss, bis beispielsweise das Nudelwasser kocht. Praktisch sind auch die versenkbaren Drehregler. Dadurch wirkt die Oberfläche aufgeräumter und die Platte lässt sich einfacher verstauen, ohne dass Knöpfe hervorstehen oder beschädigt werden können.
Die Sicherheitsfunktionen sind für eine mobile Kochplatte ebenfalls ziemlich umfangreich:

- Restwärmeanzeigen für beide Kochzonen
- Kontrolllampen
- Überhitzungsschutz
- stufenlose Temperaturregelung
- Ankochautomatik für schnelleres Erhitzen

Mit 55 × 32,5 cm bleibt sie kompakt genug, um sie nach dem Kochen im Schrank oder auf einem Regal zu verstauen. Gleichzeitig ist die Fläche groß genug, um mit zwei normalen Töpfen angenehm arbeiten zu können. 
Ich hatte zuerst geplant, dass Schatzi mir einen kleinen Unterbau macht, wo ich die Platte reinschieben kann und obendrauf den Minibackofen stellen kann. Das wurde mir dann doch zu wuchtig auf meiner Arbeitsplatte. Da blieb vorne dann kaum Platz, um etwas abzustellen. 

Direkt unter der Stelle, wo früher meine Herdplatte war, ist ein breiter Schubladenschrank und die obere Schublade ist perfekt für die Doppelkochplatte. Da sie so leicht ist, hält die Schublade es gut aus und ich finde es nicht schwierig, sie rauszuholen, wenn ich sie brauche. 
Sie würde aber auch perfekt einfach hinter die beiden Multikocher passen. Einfach hochstellen und schon braucht sie nur 7 cm Platz. Beide Varianten gefallen mir und ich werde nun schauen, welche ich besser finde und wobei ich bleiben werde. 

Wenn ich unter der Woche nur schnell etwas im Airfryer mache oder den Reiskocher laufen lasse, bleibt die Kochplatte einfach verstaut. Die Arbeitsfläche ist frei, die Küche wirkt sofort größer und aufgeräumter. Kein großes Ceranfeld, das dauerhaft Platz blockiert. Und wenn ich doch mal klassisch koche, hole ich die Doppelplatte in wenigen Sekunden heraus, stelle sie auf die Arbeitsfläche und habe sofort zwei vollwertige Kochzonen.
Dieses „Benutzen, wenn nötig – wegräumen, wenn nicht“ hat meine kleine Küche tatsächlich komplett verändert. Besonders schön finde ich, dass die Lösung nicht nach Verzicht wirkt. Im Gegenteil: Sie passt viel besser zu meinem Alltag, als ein fest eingebauter Herd es jemals getan hat.

Ich glaube, viele kleine Küchen werden immer noch so geplant, als würde jeder täglich auf vier Herdplatten und im Backofen kochen. Dabei sieht modernes Kochen oft ganz anders aus. In asiatischen Küchen gibt es häufig ebenfalls keinen klassischen Herd oder Ofen, sondern mobile Kochlösungen. Der Platz in kleinen Küchen ist dort einfach ein anderer. Auch bei uns wird dieses Konzept immer beliebter – von kleinen Studentenküchen bis hin zu großen Küchen, in denen viele merken, wie viel Raum ein klassischer Herd eigentlich dauerhaft blockiert.

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