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Einkochen gehört mittlerweile zu meinem Sommer. In den letzten Jahren war es etwas ruhiger, aber jetzt ist der Garten wieder fertig und nach einem "Testjahr" letztes Jahr, habe ich einen genauen Plan für dieses Jahr. Wir haben alles so gepflanzt, dass es Platz hat, komplementär mit anderen Pflanzen ist und Blumen dazwischen hat für Insekten.
Salat, Gurke und Radieschen sind zum sofortigen Verzehr. Die Kräuter und Gewürze werden getrocknet und kommen in meine Gewürzgläser in der Küche. Alles andere, wie Bohnen, Karotten, Paprika und speziell die Tomaten, sind zum Einkochen gedacht. So wird die Speise wieder voll und wir sind im Winter gut versorgt.
Dieses Jahr wird es dann aber doch etwas anders, denn ich habe viele neue Ideen bekommen. Auf der Ambiente sind wir am Stand von WECK vorbei und haben uns mal nach Neuheiten umgeschaut. Dabei sind mir die beiden Bücher Das Original Einkochbuch und Natürlich Fermentieren aufgefallen. Einkochen kenne ich mittlerweile recht gut, aber fermentieren ist Neuland.
WECK kennt jeder, der noch eine Oma hatte, die eingekocht hat. Bei meiner Oma standen die WECK-Gläser rum und auch bei Schatzi´s Mama standen sie in der Speise. Die Gläser erkennt man sofort - der Name darauf, der typische Erdbeer-Aufdruck und die Glasdeckel. WECK hat das Einkochen maßgeblich geprägt und viele bevorzugen WECK-Gläser zu normalen Gläsern mit Twist-off-Deckeln.
WECK-Gläser gibt es in vielen unterschiedlichen Größen und auch Formen. Die klassischen Sturz-Gläser und die Tulpen-Gläser, aber auch die edlen Delikatessen-Gläser und die ungewöhnlichen Quadro-Gläser. Dazu gibt es auch noch Flaschen. Alles funktioniert nach dem gleichen Prinzip - Glas befüllen, Gummiring und Deckel drauf und mit Klammern verschließen.
Die Gläser kommen dann in den Einkochautomaten. Durch den Gummiring entweichen Luft und Druck aus dem Glas. Die Gläser lässt man komplett abkühlen, wodurch sich der Deckel fest auf das Glas zieht. Bevor ich angefangen habe einzukochen, fand ich die Idee mit den Klammern immer doof, da man die Gläser nicht stapeln konnte.
Durch das Einkochen habe ich aber gelernt, dass man die Klammern nach dem Auskühlen entfernt, da der Deckel durch den Druck von selbst fest bleibt. So kann man dann sogar noch besser stapeln, da die Deckel ja einen kleinen Rand haben und so rutscht das Glas oben nicht so einfach weg. Dazu kommt, dass man irgendwann Twist-Off-Deckel austauschen muss, aber die WECK-Deckel für immer sind. Die Gummiringe werden irgendwann porös, aber das dauert wirklich lange. Ich habe Gummiringe, die schon jahrreeeeeeeelang bei mir genutzt werden.
Als erstes habe ich mich an das Buch Das Original Einkochbuch gewagt, da mir das Thema so bekannt ist. Es ist kein einfaches Rezeptbuch, sondern ein Ratgeber mit Rezepten. Genau das richtig für einen Anfänger, aber auch für jemanden wie mich und sicherlich auch für einen alten Hasen beim Einkochen.
Das Buch ist in mehrere Kapitel unterteilt, die farblich hinterlegt sind.
- Grundlagen des Einkochens
- Obst
- Gemüse & Pilze
- Suppen, Soßen & Fertiggerichte
- Fleisch & Wurst
- Backen
- Säfte
- Trinkwasser
- Fermentieren
- Botulismus
- Wenn´s doch mal schiefgeht
- Geschichte
Das Grundlagenkapitel finde ich grandios gemacht. Was braucht man alles, wie funktioniert es, warum sollte man einkochen? Zucker und Ersatzstoffe werden erklärt und dann gibt es zum Abschluss noch 2 Listen, die genau zeigen, welches Obst und Gemüse wann Saison hat.
Einkochen tun viele von uns, ohne es zu wissen, denn eine Marmelade ist auch Einkochen und die mache ich schon selber, seit ich sehr jung bin. Dann folgte Gemüse bei mir, als ich zu Schatzi gezogen bin, denn hier gab es einen Garten, den seine Mama immer gut bepflanzt hat. Vor einigen Jahren habe ich dann angefangen, Fertiggerichte wie Currywurst, Tomatensuppe oder Bolognese einzukochen.
Wir haben schnell gemerkt, wie praktisch es ist, solche Gläser in der Speise zu haben. Es ist alles selbstgemacht, aber es ist ein Fertiggericht. Speziell letztes Jahr, als ich im Krankenhaus war und in der Zeit danach, haben wir diese Gläser zu schätzen gelernt. Bolognese muss hier immer vorhanden sein mittlerweile.
Die Kapitel mit den Lebensmitteln sind dann alle recht gleich aufgebaut. Eine kleine Einführung in den jeweiligen Bereich mit Aufzeigen, welche die perfekten WECK-Gläser sind, warum und in welcher Größe man sie bekommt. Danach eine Aufschlüsselung der einzelnen Sorten Obst, Gemüse oder Fleischsorten.
Dann kommen Rezepte, die immer gut beschrieben sind, super Bilder haben und meist etwas Platz für Notizen lassen. Am Ende jedes Bereiches kommen dann 2 leere Seiten, die Platz für Notizen, Ideen und Erinnerungen bieten.
Die Rezepte sind eher recht klassisch, was ich vollkommen in Ordnung finde. Für trendige Ideen kann man bestimmt auch ein passendes Buch kaufen oder online schauen. Klassiker nutzt jeder und so macht es Sinn, diese in ein Buch zu packen.
Die perfekte Ergänzung zu diesem Buch ist das Buch Natürlich Fermentieren. Für mich ganz neu. Wir essen zwar gerne Fermentiertes, aber selbst habe ich mich noch nie daran gewagt. Vielleicht, weil die richtige Anleitung gefehlt hat.
Hier gibt es ein paar Kapitel weniger, aber diese sind dann ausführlicher, denn das Buch hat mehr Seiten als das zum Einkochen.
- Allgemeine Infos: Fernentieren
- Milchsäurefermentation
- Getränke
- Bier
- Essig
- Milchfermente
- Sauerteig
Auch hier gibt es Listen, wann welches Obst & Gemüse reif ist und Saison hat. Es gibt Hintergrundinformationen zum Fermentieren und dann natürlich eine Aufzählung, was man alles braucht. Das ist schon etwas mehr als beim Einkochen und ich musste erst einmal shoppen gehen.
Die Mischung im Buch ist sehr gelungen. Es gibt Klassiker wie Sauerkraut und eingelegtes Gemüse, aber auch einige modernere Kombinationen. Insgesamt findet man über 70 verschiedene Rezepte, die immer sehr gut erklärt werden. So kommen Anfänger, wie ich, super damit zurecht.
Radieschen sind im Garten zum Sofortessen, aber dieses Jahr werde ich mal einige davon zu einem eingelegten Salat machen oder sie in Scheiben einlegen. Da WECK auch recht kleine Gläser hat, kann ich dann immer nur kleinere Mengen einlegen und es umgehen, dass etwas schlecht wird, weil es monatelang im Kühlschrank steht.
Das Buch ist perfekt für Einsteiger, da viel Information vorhanden ist und alles sehr verständlich erklärt wird. Aber auch für Fortgeschrittene, denn es gibt bestimmt viele neue Ideen und Inspirationen. Für Selbstversorger und Gartenliebhaber ist es perfekt, da man viele Ideen bekommt, was man mit seiner Ernte anstellen kann.
Wer nur Rezepte will, der könnte dieses Buch etwas zu viel finden, denn es ist so viel mehr an Information dabei. Ich mag es aber so, denn ich kann mal schnell zu gewissen Informationen blättern, wenn ich mir unsicher bin oder noch einen Tipp benötige.
Die leeren Seiten zum Notizen machen gibt es hier auch, was ich wirklich toll finde. So kann ich mir immer wieder etwas aufschreiben und Dinge, die ich gelernt habe, notieren. Toll finde ich auch, dass es Bänder als Lesezeichen gibt und zwar 3 pro Buch. Meine Favoriten waren so schnell markiert.
WECK-Gläser stehen in vielen Haushalten, aber auch die Bücher lohnen sich auf alle Fälle. Viel Information, viele Tipps und tolle Rezepte.
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