Montag, 14. Dezember 2015

Frischer Saft mit dem Klarstein Fruitpresso

Jedes Jahr ist es bei uns das selbe. Wir haben zu viel Obst! Mit Apfel-, Birnen-, Pflaumen und Kirschbäumen sind wir gut versorgt und haben teilweise so viel Obst da, dass wir net wissen wohin damit. Aus den Kirschen mache ich Marmelade und Schatzi´s Mama legt sie ein. Ich mache aus dem Rest Mus oder friere es ein zum backen. Da aber auch noch Gemüse dazu kommt reichen unsere Gefrierschränke net aus für alles.

Ich habe mir überlegt das ich doch Saft daraus machen könnte! Wir trinken gerne frischen Saft und selbst wenn wir ihn net trinken, dann könnte ich daraus ja Gelee machen. :P Ich habe mich mal ein bissl umgeschaut und den Klarstein Fruitpresso Slow Juicer entdeckt.

Meine Anforderungen waren recht einfach. Aus dem Obst möglichst viel Saft zu holen und das ohne zu viel Aufwand. :D

Das Gerät war viel schwerer als ich erwartet hatte. Neben der Basis mit dem Entsafter-Aufsatz kommen noch 2 Becher, ein Stopfstöpfel und eine Reinigungsbürste. Vor dem ersten Nutzen habe ich alles auseinander gebaut und gereinigt. Das zusammen bauen danach ging ganz einfach und schnell.

Es ist eine Art Teller oben am Deckel dran, auf dem man Obst ablegen kann und es so nach und nach in das Loch des Entsafters schieben kann. Dank vertikaler Schnecken innen wird das Obst von selbst eingezogen und man muss kaum zum Stopfstößel greifen.  
Bei härterem Obst oder Gemüse könnte das Gerät schon etwas mehr wackelt. Dank 4 Saugfüßen unten drunter steht es aber so stabil, dass da nichts passieren kann. Ich habe auch gleich los gelegt. Äpfel und Mandarinen waren noch da vom Nikolaus und so wurden die genutzt.

Wenn man den Deckel eingerastet hat, kann man das Gerät einschalten. Sicherheit geht hier also vor und man kann nie in das laufende Gerät greifen. Ich habe das Gerät angeschaltet und oben das Obst rein. Die Äpfel habe ich geachtelt und den Kern vorher entfernt. Die Mandarinen geschält. Das Gerät läuft angenehm leise mit 70 Umdrehungen pro Minute. Darum auch Slow Juicer.

Das Obst wird net mit Wucht durch ein Sieb gepresst oder so schnell gedreht das es sich erhitzt. Trotzdem kam sehr schnell Saft. Es gibt unten 2 Ausgüsse unter die die Becher gehören. Sie sind leicht gebogen und passen sich so ganz exakt an das Gerät an. Der Ausguss des Saftes hat vorne noch einen Silikonstopfen. So kann man zwischen drin zu machen, den Becher entleeren und dann weiter entsaften. Finde ich sehr praktisch, denn es tropft wirklich nichts zwischen drin raus.
Aus dem anderen Auslauf kommen die "Reste". Ganz kompakt zusammen gepresst. Bei uns landen die bei den Hühnern, aber man könnte damit bestimmt auch noch gut etwas backen oder Müsli Riegel raus machen.

Ich war sehr begeistert davon wie einfach das ganze ging. Es kam viel Saft raus und was an Resten da war, war recht trocken. Ein gutes Zeichen dafür, dass der meiste Saft raus ist.
Der Saft selbst war irre lecker. Schön cremig und nur ganz leichtes Fruchtfleisch drin. Man kann eigentlich alles rein werfen was man mag. Morgens eine Orange, einen Apfel und eine Karotte....Mittags exotische Früchte...Abends mit einem Schuss Sekt. Egal was man mag oder im Haus hat....man kann alles entsaften und ganz nach Lust und Laune mischen.

Ich finde den Klarstein Entsafter wirklich toll und wir haben ihm gleich einen festen Platz auf der Küchenanrichte gegeben. So kann ich immer wieder schnell zu greifen und mir einen Saft machen.

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