Sonntag, 5. November 2017

Mit Leifheit mache ich Marmelade und auch Spätzle #Food #EinmachSet #FrBT17

*sponsored mit einem Schuss Werbung*

Ich koche das ganze Jahr über Marmelade und Gelee. Wir haben im Frühjahr Erdbeeren und Rhabarber, im Sommer Himbeeren, Johannisbeeren und Kirschen und im Herbst kommen dann Äpfel, Birnen und Pflaumen.

Leifheit war als Sponsor beim Franken Bloggertreffen dabei und hat uns allen ein Einmach-Set gesendet. Darin war alles was man zum Vorbereiten und Kochen von Marmelade, Gelee, Mus und Sirup braucht.

Leifheit bietet viele tolle Produkte für den Haushalt. Neben Wäschespinnen, Fenstersaugern, Bügelbrettern und kleine Küchenhelfern ist vieles dabei um den Alltag zu erleichtern und ein sauberes Zuhause zu kreieren. Für das Einkochen gibt es

- Entkerner für Kirschen und Pflaumen
- Passiermühlen
- Zitruspressen
- Apfelentkerner und Apfelteiler
- Einfülltrichter
- Etiketten
- Gläser und Flaschen

Die Gläser bekommt man mit einem Sturzglasdeckel, mit Bügelverschluss und dem Deckel mit getrenntem Innenteil. Diese kannte ich vorher nur aus Amerika, aber wusste nie wirklich, was der Sinn darin war. :P Ich habe mir das dann mal erklären lassen. Durch diesen Deckel hat man eine Gelinggarantie, denn man sieht sehr gut, wie sich der innere Teil nach unten zieht, wenn das Glas ein Vakuum bildet. So weiß man genau, dass innen alles gut gelaufen ist und man die Marmelade problemlos lange aufbewahren kann. Zum Öffnen macht man ein kleines Loch in den Deckel, es zischt leicht und das Vakuum ist weg. Das Innenteil ersetzt man dann einfach durch ein neues und schon ist alles wieder dicht. :)

Ich mache viel Kirschgelee, da wir Freunde mit Kirschbäumen haben. Zum Entkernen habe ich immer so ein kleines Teil von Schatzi´s Mama genommen. Das geht ganz gut, aber die Kerne schießen doch etwas unkontrolliert durch die Küche. Mit dem Cherrymat soll das ganz anders laufen und viel einfacher sein. 
Der Cherrymat besteht aus einem Auffangbehälter, der 4 Anti-Rutsch-Füße hat. So steht das Gerät beim Entkernen fest und sicher auf der Arbeitsplatte oder dem Tisch.

Praktisch ist das man hier nicht jedes mal eine Kirsche einlegen muss, sondern einfach eine ganze Handvoll oben in den Cherrymat tun kann. Sie rutschen dann automatisch nach in den kleinen Bereich wo entkernt wird.
Das funktioniert allerdings nur wenn die Kirschen nicht zu groß sind. Ich habe doch noch sehr oft nachschieben müssen, da speziell bei selbst geernteten Kirschen nicht jede gleich groß ist. Sobald eine Kirsche in dem richtigen Bereich ist, drückt man das lange Teil nach unten. Dadurch wird eine gekreuzte Klinge nach unten geschoben, durchstößt das Kirschfleisch und drückt den Kern raus.

Auch das funktioniert nur teilweise. Wichtig ist das man hier nicht zu vorsichtig vorgeht. Man muss schon mit etwas Druck und recht zackig nach unten drücken. Wenn der Kern in den Behälter fällt, weiß man das es richtig war.
Die entkernte Kirsche wird mit der Klinge hochgezogen. Da die Klinge dann aber in dem oberen Teil verschwindet, fällt die Kirsche ab und rollt aus dem Cherrymat in den Behälter, den man davor gestellt hat. In einer Stunde soll man so 12kg Kirschen entkernen können. Dazu muss man allerdings schon recht schnell vorgehen und ich habe gemerkt, dass da doch hin und wieder eine Kirsche mit dem Kern noch halb drin oder leicht dran durchrutscht. Ich mache es also lieber nicht ganz so extrem schnell und achte darauf ob der Kern durchfällt. ;)

Einfacher und sauberer ist das Entkernen mit dem Cherrymat auf alle Fälle. Die Kerne fallen nach innen in den Behälter und es spritzt auch fast nur dort rein. Man kann oben einige Kirschen rein tun und muss nicht jede Kirsche einzeln einlegen. Die entkernte Kirsche rutsch auch automatisch in den passenden Behälter. So hat man wenig Arbeit und muss eigentlich nur immer mal wieder Kirschen nachfüllen und das Teil zum Entkernen runter drücken. Auf alle Fälle hatte ich nach dem Entkernen nicht tagelang rote Finger und rot unter den Fingernägeln. :P

Wenn die Kirschen entkernt sind, kommt das kochen, pürieren und passieren. So habe ich ein ganz feines Gelee ohne Stückchen...ganz wie ich es mag. Den Trichter hatte ich schon im Haus und so ging das Einfüllen in die Gläser ganz einfach und sauber.
Das kleine Glas hat 500ml und ich muss zugeben, dass ist mir eigentlich schon zu viel. Ich mache meine Marmelade meist in kleinere Gläser. Wir nutzen Marmelade nicht ganz so häufig und da ist ein großes Glas für uns unvorteilhaft. Auch zum Verschenken finde ich kleinere Gläser schöner. Deshalb mag ich für Marmelade und Gelee lieber die Sturzgläser.

Die Passiermühle ProLine finde ich etwas ganz tolles. Sie ist komplett aus Edelstahl. Meine alte war teilweise Metall und teilweise Holz. Das war immer eine Qual sauber zu bekommen. Die neue von Leifheit lässt sich einfach abspülen oder mal schnell in die Spülmaschine packen.

Was die Passiermühle aber ganz besonders macht, ist das sie mehr kann als nur Obst zu passieren. Durch 3 verschiedene Locheinsätze kann man einiges mehr damit machen. Für das Gelee nutze ich das 2mm Blech, denn so ist alles sehr fein. Mit dem 3mm Blech kann man z.B. Suppen oder Babybrei passieren. Ich gebe zu, am meisten nutze ich das 8mm Blech, denn damit kann man Spätzle machen. ;)
Das Blech wird unten in die Passiermühle gelegt und mit dem Teil an dem der Griff und die Spirale ist fest gesteckt. Dan ist auch alles fest und nichts wackelt.

Wir haben unseren üblichen Spätzleteig genommen, der aus dem Bayerischen Kochbuch stammt. Für Knöpfle mache ich etwas mehr Mehl rein, damit es etwas fester wird.
Da wir einen großen Topf nehmen, passte die Mühle nicht direkt drauf. Auf alle Töpfe mit bis zu 28cm passt sie gut darauf. Wir haben die Spätzle einfach zu zweit gemacht. Schatzi hat die Passiermühle gehalten und ich habe den Teig rein gegossen.

Schon beim Einfüllen kam unten Teig in langen Fäden raus und der Rest wurde dann durch das Drehen der Spirale nachgedrückt. Der Teig hatte genau die richtige Konsistenz und so entstehen richtig tolle Spätzle. 
Ich habe den Teig nicht ganz in die Passiermühle gegeben, denn sonst wäre der Topf zu voll gewesen. Wir haben das ganze in 3 Schritten gemacht. So gab es immer genug Platz für die Spätzle zum Schwimmen und nach oben steigen.

Am Ende war eine Auflaufform voller richtig gut aussehender Spätzle schön voll. Ich habe etwas Gewürz und viel Käse dazu gegeben und alles überbacken. Voilá...Käsespätzle.
Seit diesem ersten Versuch habe ich noch öfters Spätzle gemacht. Vorher habe ich sie immer mit dem Spätzle-Shaker gemacht. Das ist für eine Person auch super, aber wenn wir mehr brauchen, dann fand ich das immer etwas umständlich. Der Shaker musste zwischendrin gespült werden, damit man alles sieht und nichts verklebt. Mit der Leifheit Passiermühle kann ich so viele Portionen machen, wie ich will und es geht ruck zuck!

Das Einmach-Set ist ganz toll und es ist alles dabei, was man braucht. Die Flaschen werden zu Weihnachten als Geschenk mit einem Sirup befüllt verschenkt. Mit den Gläsern habe ich etwas ganz besonderes angestellt...und es hat nichts mit Marmelade zu tun! Was das ist, zeige ich euch nächste Woche in einem separaten Bericht. ;)

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