Montag, 10. Oktober 2016

Ich habe mal ganz Slow gekocht mit Morphy Richards #SlowCooker #Food #Kochen

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Ihr wisst das ich gerne koche und auch gerne was neues ausprobiere. Neben meinen Kochtöpfen, koche ich einiges im Schnellkochtopf. Es gibt aber auch viele tolle Sachen die man einfach länger kochen muss. Meine Bolognese z.B. koche ich meist gut 2 Stunden.

Mit dem Slow Cooker von Morphy Richards habe ich nun mal eine ganz andere Art zu kochen ausprobiert. Alles wird sehr langsam gekocht und dadurch soll jedes Fleisch weich und zart werden. Dazu kommt das man nach dem anfänglichen kochen nichts mehr tun muss, denn das erledigt der Slow Cooker von allein.  

Morphy Richards bietet einige Slow Cooker. Ich habe einen mit 4,5 Litern Inhalt, was für uns vollkommen reicht. Wir sind meist zu zweit, aber am Wochenende auch mal mehr wenn die Familie kommt. Für beide Fälle reicht der Slow Cooker gut aus.

Nach dem Auspacken hatte ich den Topf, einen Deckel, eine Kochplatte und eine Anleitung vor mir. Sehr praktisch finde ich, dass man die Kochplatte einfach umgedreht in den Topf tun kann und so alles zusammen aufgeräumt ist.
Der Deckel ist aus Glas und so kann man gut sehen was innen gerade passiert beim Kochen. Durch den Knopf am Deckel kann man ihn an die Seite des Topfes stecken. Das ist eine gute Idee, aber das ganze Kondenswasser läuft dann runter und man hat neben dem Topf eine Pfütze. Ich habe ihn lieber wie gewöhnt an die Seite gelegt oder in die Spüle.
Der Topf selbst ist aus Aluguss, allerdings sehr dünn. Dadurch ist er zwar sehr leicht, aber so speichert er kaum Wärme. Durch die Kunststoffgriffe kann man ihn aber jederzeit anheben, auch ohne Topflappen. Das finde ich wieder sehr positiv, denn ich vergesse oft die Topflappen und verbrenne mir die Finger. :D
Zum Anbraten von den Zutaten verwendet man den Topf ganz normal auf der Kochplatte. Nur bei Induktion klappt das leider nicht. Da wird aber Ceran haben, gibt es da kein Problem. Nach dem alle Zutaten im Topf sind und alle Vorbereitungen getroffen wurden, stellt man den Topf auf die Kochplatte.
Der Deckel kommt drauf und bleibt auch drauf. Wenn man ihn abnimmt, dann entweicht die Hitze und man muss das ganze wieder etwas länger kochen. Es gibt 3 Stufen auf denen man nun kochen kann. Low, Medium und High.
Man kann für jedes Gericht auch jede Stufe nutzen. Es dauert je nach Stufe halt länger. Bei einem Gulasch z.B. braucht man 5 Stunden auf High und 8 Stunden auf Low. Man kann also immer noch ein bissl variieren in der Zeit.

Das gute an einem Slow Cooker ist das man ihn einfach anmacht und dann weg gehen kann. Viele schreiben das sie den Cooker morgens bestücken und dann Arbeiten gehen. Abends ist dann das Essen fertig und man kann gleich los legen mit dem Abendessen. Ist mir dann doch etwas zu riskant mit den Katzen. :D
Ich habe mir natürlich die Anleitung gut durchgelesen, da ich halt noch nie mit einem Slow Cooker gekocht habe. Sie ist gut gemacht und beschreibt viele Schritte. Rezepte sind auch drin. Lustig ist das drin steht, dass man 12 Rezepte entwickelt hat....aber nur 3 sind gedruckt. :D Da hätte man ruhig alle 12 rein schreiben können.

Das Internet bietet ja aber genug Rezepte und so konnte ich einiges suchen und dann anhand dieser Rezepte machen. Die Bolognese musste auf alle Fälle probiert werden. Gemacht habe ich sie nach dem Rezept aus der Anleitung.
Das Zubereiten ging einfach und schnell. Danach Deckel drauf und einfach kochen lassen. Nachdem die Zeit um war, habe ich es umgerührt und die Enttäuschung war groß. Unten war eine schwarze angebrannte Kruste und durch das Umrühren verteilte sich die in der kompletten Bolognese. So mussten wir vor dem Essen erst mal sortieren.
Mit Milchreis habe ich es als nächstes probiert. Leider auch hier ein nicht 100 prozentiges Resultat. Milch darf man nur auf High verarbeiten, da sie sonst säuert. Dabei kam es wieder zu dieser angebrannten Schicht unten. Durch die Bolognese habe ich aber gelernt und nicht umgerührt. Ich habe es erst umgefüllt und dann umgerührt. Teilweise war der Milchreis aber noch fest und teilweise war er genau richtig. Da fehlte einfach das umrühren.

Gulasch war dann das nächste was ich probiert habe. Hier kam wieder mal ein Internet Rezept zu Hilfe. Anders als mein übliches Rezept. Ohne Rotwein und Senf. Dafür mit einer Dose Tomaten. 8 Stunden auf Low hat es geköchelt.
Ich habe es vorsichtig zur Seite gekippt und siehe da...nichts angebrannt! Das ganze war zwar sehr flüssig und nicht so ganz unser Fall, aber das lag am Rezept und nicht am Slow Cooker. Das nächste Mal kommt mein Rezept rein. Muss doch auch klappen. :P

Nach dem Test bin ich recht gemischter Meinungen. Ich denke wenn man es erst mal richtig raus hat, dann geht auch nicht mehr so viel schief. Wir haben am Ende ja gesehen, dass es super geht. Geschmeckt hat es auf alle Fälle. Ich denke einfach nicht das ich ihn oft nutzen würde. Das Gulasch war zwar echt zart, aber das ist es aus dem Schnellkochtopf auch und braucht nur 30 Minuten. :P

Ich will noch Pulled Pork drin machen. Das muss man lang kochen, egal ob im Topf oder dem Ofen. Mal schauen wie das so wird. :)

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