Donnerstag, 6. Oktober 2016

Frisches Brot aus dem Country Life Brotbackautomaten #Klarstein #Technik #Food

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Vor ca. 20 Jahren habe ich mir einen Brotbackautomaten gekauft. Meine Mutter schwärmte immer so von ihrem und deshalb wollte ich auch einen. Genutzt habe ich ihn dann aber eher kaum und als der von meiner Mama kaputt ging, bekam sie meinen und ich war auch ohne glücklich.

Nun ist es so das wir in der Woche gut 4 Brote kaufen und dabei immer an das Angebot vom Bäcker gebunden sind. Ich wollte wieder selbst backen und die Brote machen, auf die ich gerade Lust habe. Ich habe mir also wieder einen Brotbackautomaten angeschafft. Natürlich kann ich Brot auch ohne backen, aber es erleichtert das ganze einfach doch sehr.
Vor einigen Wochen ist nun der Country Life Brotbackautomat von Klarstein bei uns eingezogen. Ich musste ihn natürlich gleich auspacken und wollte das erste Brot sofort backen. Die Maschine ist natürlich nicht gerade klein, aber sie soll ja auch Brote bis zu 1kg für mich backen.
Innen ist die Form samt Knethaken, ein Messbecher und Messlöffel, ein Metallhaken und eine Anleitung. Diese ist wirklich sehr ausführlich. Laut der habe ich dann erst mal das Gerät leer laufen lassen. Das müffelte etwas, aber dann war alles bereit für mein erstes Brot.
Neben Broten in diversen Stufen kann man in dem Brotbackautomaten auch noch Kuchen, Marmelade und Desserts machen. Das konnte mein Gerät vor 20 Jahren nicht und ich finde es einen tollen Bonus. Ich nutze für so etwas lieber meinen Thermomix, aber wer keinen hat, der könnte es auch in dem Country Life.

Der Messbecher hat diverse Cup Markierungen. Der Messlöffel hat 1 Esslöffel und 1 Teelöffel. In der Anleitung ist eine Doppelseite voller Rezepten und diese sind alle in Cups. Ich habe einen Messbecher dafür, aber der Becher ist schon praktischer. Man kommt damit einfach in den Mehlbehälter. Für jedes Programm ist ein Rezept vorhanden. Normales Brot, Süßes Brot, Vollkorn Brot, Kuchen und und und. Die Brote werden immer in 700g und 1000g angezeigt. Sehr praktisch finde ich, dass die Rezepte die Zutaten so aufgelistet hat, wie man sie in die Form geben muss. Also flüssige Zutaten zuerst und Hefe zu Letzt.  
Natürlich sind die Rezepte nur Grundrezepte und man kann alles mögliche zugeben oder abändern. Man kann natürlich auch fertige Backmischungen kaufen und diese nutzen. Klappt genauso gut wie wenn man die Zutaten einzeln rein gibt.

Sobald man alle Zutaten in die Form gegeben hat, kommt die Form in den Brotbackautomaten. Man stellt sie schief in die Halterung und dreht sie leicht. Unten rastet sie ein und so wackelt beim Kneten nichts rum.

Das Display ist rechts oben und darunter sind die Knöpfe zum Einstellen. In dem LED Display kann man immer genau sehen was man ausgewählt hat und wie lange dieses Programm dauert. Wenn das Programm an ist kann man hier verfolgen was gerade passiert (kneten, ruhen, backen) und wie lange es noch dauert.
Mit MENU stellt man als Erstes ein welches Programm man nutzen will. Diese stehen in der Anleitung. 01 ist z.B. ein normales Brot. Mit LOAF stellt man dann die gewünschte Größe des Brotes ein. Danach kann man mit COLOR die Krustenfarbe einstellen. Mag man es lieber hell, mittel oder dunkel. Dann einfach START/STOP drücken und das Gerät legt los.

Es wird sofort los geknetet. Falls ich sehe das noch zu viel Mehl am Rand der Form klebt, schiebe ich es mit einem Teigschaber runter. Meist ist das allerdings nicht nötig. Die erste Runde aufgehen folgt. Danach ertönen mehrere Pieptöne (die man sehr gut auch einige Räume weiter weg hört). Man kann jetzt noch Zutaten zufügen. Ich füge hier Körner oder Gewürze zu.
Am Anfang gab es nur normale Brote. Mittlerweile war ich gut einkaufen und habe viele verschiedene Mehlsorten hier, Körner, Saatgut und Gewürze. Ich habe einen ganzen Schrank voller Zutaten für meine Brote. :P

Das Schnelle Programm habe ich einmal ausprobiert, aber ich nutze lieber die normalen Zeiten. Ich finde ein gutes Brot braucht Zeit. ;) Je nach Brotart und Farbe benötigt das Gerät meist 3 1/2 Stunden. Insgesamt wird 3 mal geknetet und der Teig darf 3 mal gehen. Erst dann wird er gebacken. Danach kommt nochmal der Signalton und man weiß das es fertig ist. Es kommt nun noch eine Warmhaltephase, falls man es nicht sofort raus nehmen kann. So muss man nicht immer Zuhause sein um Brot zu backen. Ich lasse den Brotbackautomaten meist Nachts laufen. Das Brot kühl durch diese Warmhaltephase langsam im Automaten ab.
Zum raus nehmen ist der Metallhaken da. An einer Seite ist eine Runde Biegung, mit der man den Griff der Form anheben kann. So kann man mit Topflappen gut greifen und die Form drehen und hoch ziehen. Das Brot nun auf ein Gitter geben. Wenn es direkt auf einen Teller oder ein Brett kommt, bleibt es an einer Stelle feucht. Durch das Gitter wird es überall schön kross und knusprig.

Wenn man Glück hat bleibt der haken im Gerät und man muss ihn nicht aus dem Brot ziehen. Falls er im Brot bleibt, nutzt man die andere Seite des Metallhakens und kann ihn so gut entfernen ohne sich zu verbrennen.

Ich habe mittlerweile ganz viel ausprobiert. Auch den Kuchen habe ich mal gemacht, aber das ist eher ein Hefebrot mit Geschmack. :P Für das Wochenende mache ich oft ein Milchbrot. Statt Wasser nehme ich Milch. Es wird richtig fluffig und lecker.
Unter der Woche gibt es Brote mit Körnern und Sesam. Wir essen am liebsten Körner Brot. Heute habe ich das erste Mal ein Sauerteig Brot gemacht und habe einen Teelöffel voll Kümmel zugefügt. Wie meist bei Körner Broten ist es nicht ganz so sehr aufgegangen und dadurch etwas kompakter. Es ist aber echt lecker und wir haben gleich die Hälfte zum Abendessen genommen. :D

Ich finde den Brotbackautomaten super. Wir können die Brote ganz nach Lust und Laune machen und alles rein tun, dass uns schmeckt. Dazu haben wir immer frisches Brot und das Haus duftet einfach super lecker. :P

Backt ihr euer Brot selber? Im Ofen oder habt ihr auch einen Brotbackautomaten?

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