Freitag, 22. Oktober 2010

Produkttest: Kodak SLICE

Ich durfte dank Kodak in den letzten Wochen die Digitalkamera SLICE testen.

Ich habe bis jetzt immer mit Schatzi´s Kamera geknipst da ich keine eigene habe und fand es toll eine Kamera testen zu können. So weiß ich vorher was sie kann und ob es die richtige für mich ist.

Ich habe erst mal alles ausgepackt und unter die Lupe genommen. Die Kamera habe ich aufgeladen währenddessen. Der Akku war schon drin, lässt sich aber auch ganz leicht wechseln falls man mehrere hat. Neben dem Akku ist ein Platz für Speicherkarten. Intern hat die Kamera 2GB Speicherplatz, das jedoch mit MicroSD Karten erweiterbar ist.

In der Kamera-Box ist natürlich die Kamera, dann ein Kabel das gleichzeitig für den USB-Anschluss an den PC ist und durch einen Stecker auch zum Laden in der Steckdose, einen Stecker zum Laden in England, die Bedienungsanleitung, eine Trageschlaufe und eine Schutztasche.

Ich habe erst mal die Grundfunktionen ausprobiert die ohne Anleitung lesen gehen. Kamera an und los geknipst. Schön fand ich die Bilder nicht wirklich. Zu fuzzig und nicht klar genug. Ich habe die Bilder auch nicht bearbeitet, sondern nur verkleinert wegen dem Upload. Schön find ich auch nicht das der Sonneneinfall so strähnig zu sehen ist. Ich habe mich dann erst mal mit der Bedienungsanleitung beschäftigt, damit die Bilder besser werden und ich weiß was ich tue. :)

Das machen eines Bildes ist sehr einfach. Oben auf den Knopf halb drücken um es schärfer zu machen und ganz runter um das Bild zu machen. Es erscheint dann eine Vorschau des Bildes im Display. Man kann es nun sofort löschen wenn man es nicht behalten möchte. Wenn man einfach wartet dauert es sehr lange bis man das nächste Bild machen kann. Durch halb drücken des Knopfes kann man allerdings sofort wieder das nächste Bild machen. :)

Die Einstellung des Zooms ist ganz leicht oben an der Kamera zu machen. Dort ist neben dem Knopf zum Bilder machen ein Schieberegler, den man einfach schiebt um näher ran zu zoomen oder wieder raus zu zoomen.

Alle anderen Einstellungen werden direkt über das Touchscreen gemacht. Blitz kann man ein, aus oder automatisch einstellen. Man kann durch die Bilder-Gallerie scrollen. Das Menü für Einstellungen. Der Akkustand. Bildgröße. Selbstauslöser. Alles was man so braucht ist möglich. Was mir leider fehlte ist etwas das ich an Schatzi´s Kamera sehr gerne mag. Bei seiner Kamera kann man durch einen Knopfdruck einstellen das die Kamera eine Serienbildfunktion hat. Knopf gedrückt halten und die Kamera macht jede Sekunde ein Bild. Das ist sehr praktisch bei vielen Dingen. Das kann die Slice leider nicht. Sie macht höchstens 2 Bilder nacheinander.

Nachdem ich dann einige Einstellungen geändert hatte und einige Zeit mit der Kamera gespielt habe sind die Bilder auch etwas besser geworden. Die Bilder von der Kamera auf den PC zu holen ist dann so einfach wie bei den meisten anderen. Kamera per USB an den PC und im Arbeitsplatz auf die Kamera clicken. Schon geht ein Fenster auf wo man die Bilder sieht und ausschneiden oder bearbeiten kann.

Nun zu dem Punkt warum ich genau diese Kamera testen wollte. Der Touchscreen. Begeistert bin ich davon ganz und gar nichtgarnicht. Die Bedienung fand ich eher hinderlich als einfach. Wenn Schatzi mit seinen etwas größeren Fingern probierte die Kamera zu bedienen gingen oft falsche Fenster auf. Entweder das Menü drüber oder drunter. Ich habe es dann mal mit meinen Fingernägeln probiert, aber auch das ging nicht. Man muss schon mit der ganzen Fingerspitze tippen und bei größeren Fingern schlägt das fehl.

Wie ist nun mein Fazit? - Gemischt. Wenn die richtigen Einstellungen gemacht sind macht die Kamera schon ganz gute Bilder. Allerdings fehlen mir viele Funktionen und die Bedienung über den Touchscreen finde ich nicht so gut. Für den Preis ist sie allerdings sehr gut. Ich denke ich bin einfach durch Schatzi´s teure große Kamera zu verwöhnt für eine Kompaktkamera.

Ich bedanke mich bei Kodak das ich die Slice testen durfte. :)

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen