Sonntag, 19. November 2017

Wir haben nun die Zeit an unserer Wohnzimmerwand #Fototapete.de #DIY #FrBT17

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Ich wohne nun seit fast 9 Jahren in meinem jetzigen Zuhause. So lange habe ich seit meiner Kindheit nicht mehr an einem Ort gelebt. Das Gefühl "Das sieht langsam langweilig" aus, kannte ich also nicht wirklich.

Das Wohnzimmer war damals das erste Zimmer, dass wir fertig gemacht haben, nach dem Bau. Seit dem ist es gleich. Wir hatten uns damals für ein dezentes Afrika-Thema entschieden. Jetzt überlegen wir mal zu renovieren und das ganze eher ohne Thema zu machen. Man ist doch teilweise sehr gebunden was Deko, Gardinen und Kissen angeht. :D
Das Zimmer ist unten in ganz hellem braun gestrichen, oben in einem Vanille-Ton und dazwischen ist eine Bordüre mit Afrika-Motiven. Die Bordüre soll ganz weg und das ganze Zimmer wird dann in dem Vanille-Ton gestrichen. Wir haben viele dunkle Holzmöbel und da ist eine helle Wand besser.

Da ich es nicht ganz so "schlicht" mag, wollte ich doch eine Wand etwas anders haben. Wir haben zuerst überlegt die einzig freie Wand in einer anderen Farbe zu streichen, aber wir haben keine gefunden, die uns wirklich gefiel. Nach einigem hin und her fiel mir dann ein, dass wir auch eine Fototapete nehmen könnten.

Fototapete.de habe ich euch schon einmal vorgestellt und ihr seht die Tapete sehr oft auf meinen Bildern, da es mein Hintergrund bei ganz vielen Bildern ist. Da ich die Qualität der Tapeten dort kenne, bin ich natürlich wieder dort schauen gegangen. Schnell hatten wir einige passende Fototapeten gefunden und nach einigen Überlegungen haben wir uns für Time entschieden.

Vor dem Tapezieren waren noch einige Vorbereitungen notwendig. An der Wand waren 2 Wandtattoos, die runter mussten. Dann habe ich die passende "Lücke" ausgemessen und dort die alte Tapete runter geholt.
Die Time Fototapete ist 300cm Breit und 250cm Hoch. Da musste die Lücke also echt groß sein. Der große Vorteil ist, dass die Tapete nur aus 3 Bahnen besteht. Wenn sie ankommt sind noch alle Teile zusammen in einer Bahn. Es gibt zwischendrin 2 weiße Stücke, an denen man die Bahnen auseinander schneidet.

Auf den weißen Stücken steht auch sehr klar beschrieben, welches Stück man gerade in der Hand hat und wo unten und oben ist. So kann nichts schief gehen und man hat schnell immer das passende Stück schnell gefunden.
Es handelt sich um eine Vliestapete, was man auch merkt, wenn man sie in der Hand hat. Die Tapete ist schön dick und fühlt sich recht weich an.

Auch der passende Kleister und eine Anleitung sind mit dabei. Ich musste also nicht los, um etwas zu kaufen, sondern konnte gleich loslegen.
Schatzi hat den Kleister angerührt und dann erst einmal etwas stehen lassen, um zu quellen. In der Zeit habe ich in der Lücke Linien als Markierungen gemalt. So wussten wir immer, wie weit der Kleister an die Wand musste.

Normale Tapeten haben wir ja schon einige tapeziert, aber eine Vliestapete ist da ein bisschen anders. Bei den normalen Tapeten wird der Kleister auf die Tapete gestrichen, dann faltet man sie zusammen und lässt das ganze etwas einziehen.
Bei einer Vliestapete hat man einen speziellen Kleber und der wird direkt auf die Wand aufgetragen. Sobald der Kleber dran ist, kann man die Tapete anbringen. Das geht viel schneller und man spart sich das Aufbauen eines Tapeziertisches.

Die erste Bahn hatte ich auch schnell angebracht. Ich musste sie ja nur an der alten Tapete anbringen und schauen das sie oben gerade an der Wand abschließt. So wusste ich, dass die erste bahn gerade hängt.
Die zweite Bahn braucht dann ein bisschen mehr Fingerspitzen-Gefühl. Man muss sie oben sauber anpassen und dann beim Muster schauen, ob alles passt und sauber zusammen sitzt. Ich gebe zu das ich deshalb noch nie eine Tapete mit Muster genommen habe, denn wenn so etwas nicht passt, dann würde ich mich immer ärgern.
Bei dieser Tapete ist zwar ein Muster, aber da es ein Muster mit einer Art Steinwand und viel hellen Elementen ist, war das zusammen fügen recht einfach. Ich habe es nur einmal wieder trennen müssen und dann passte es auch schon perfekt.

Wir haben immer die Wand für eine Bahn eingestrichen und dann die Bahn aufgehängt. Dann das nächste Stück Wand eingestrichen und wieder eine Bahn hoch. Es ist nun einmal Herbst und wir haben die Heizung an. So hatte ich Angst das der Kleister austrocknet, wenn ich gleich alles einstreiche.
Laut Anleitung soll man nämlich auch vorsichtig sein mit offenen Fenstern. Deshalb haben wir diese geschlossen gehalten und es war halt etwas wärmer in dem Zimmer.

Ich war wirklich überrascht, wie schnell wir die Tapete an der Wand hatten. Wenn man oben wirklich sehr sauber ansetzt, dann passt auch der ganze Rest und das Muster sitzt perfekt zusammen. Die einzelnen Bahnen werden mit einer Bürste schön sauber glatt gestrichen und so sind alle Blasen und Knicke weg.
Nach einigen Stunden war der Kleister auch schon trocken und man sah die Stöße nur noch wenn man ganz nah dran ging und nach ihnen suchte. Wenn man etwas weiter wegsteht, sieht es auch wie ein großes Stück Tapete.

Wir sind beide total begeistert! Es gibt an sich keine Farbe in der Tapete..sie ist in Steinoptik mit weißen und grauen Elementen. Dazu der ganz feine Ansatz von Gold. Egal was wir dann in Zukunft mit dem Wohnzimmer machen...diese Tapete wird dazu passen.
Das war uns natürlich sehr wichtig, denn wir wollen es beim Renovieren ja so halten, dass alles neutraler ist und dazu passt die Tapete einwandfrei. Sie ist eine tolle Mischung aus Edel und Alt, mit gut sichtbaren Ansätze von Ziffern und Zahnrädern. 

Diese Tapete ist nun meine zweite von Fototapete.de  und ich denke es wird mal wieder eine folgen, denn beide waren einfach toll. Qualität ist top, die Muster sind wunderschön und die Anbringung ging schnell und einfach. Der Shop hält noch viele tolle Fototapeten bereit und bei uns sind noch viele Zimmer, die wir nach und nach renovieren wollen. 

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