Samstag, 3. Oktober 2020

Cinny im Grand Hotel in Suhl - Tag 1 #Reisen #Kurzurlaub #Bayern

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Zu meinem Geburtstag habe ich von Schatzi einen Kurztrip in einem Hotel mit einem schönen Wellness-Bereich bekommen. Ich muss zugeben, ich habe das Hotel rein anhand des Bildes vom Pool ausgesucht. :D Der sah so toll aus und als ich mir dann den Rest vom Hotel angeschaut habe, war ich echt begeistert. Das Grand Hotel Suhl sah einfach wirklich edel und toll aus.

Suhl war für uns interessant, da wir vor vielen (viiieellen) Jahren unseren ersten Urlaub dort verbracht haben. Es war also ein bisschen ein Trip down Memorylane für uns. Suhl ist nicht ganz so weit, also sind wir zu Hause erst Mittags los und hatten keine Eile um vor dem Check-in anzukommen.

Danke Navi sind wir gut am Hotel angekommen, mussten dann aber doch noch einmal umdrehen, da der Parkplatz etwas schlechter ausgeschildert ist. Man fährt am Hotel vorbei und hinten in ein Wohngebiet und kommt dann zu einem Parkplatz, der abgeriegelt ist und nur für Hotelgäste ist. Er ist kostenlos, was ich sehr gut fand.

Die Lobby des Hotels ist sehr groß und bietet viele sehr bequeme Sessel und sogar einen Kamin (der nicht an war, da es noch zu warm war). Der Check-in verlief recht normal, mit Ausfüllen eines Formulars und einigen Informationen. Man teilte uns mit, dass es keine Mini-Bar gibt aus Corona Gründen und falls man die Kaffeemaschine nutzen möchte, sich Kapseln, Milch und Zucker am Empfang holen musste. Da wir mit einem Abendessen gebucht hatten, wurde uns auch noch mitgeteilt, dass es ein Buffet geben wird und man uns im Restaurant erklärt, wie das funktionieren würde in Corona Zeiten.

Wir hatten ein Zimmer im 2. Stockwerk, das wirklich schön war und ruhig lag. Nach dem reinkommen hat man einen etwas längeren Flur mit einer Tür zum Badezimmer. Im Flur gab es einen großen Spiegel und das Bedienfeld für die Klimaanlage. Leider haben wir nie herausgefunden, wie diese funktioniert, also haben wir sie einfach so gelassen, wie sie eingestellt war. :D
Im Raum war ein großes Bett, ein Schrank (teilweise in die Wand eingebaut) und ein Schreibtisch mit Stuhl. Das Zimmer hatte 20qm², was für ein Hotelzimmer eine ausreichende Größe ist. Es war sehr sauber und schön ausgestattet. Ich habe an den Möbeln keine Beschädigungen gefunden und auch die Wände waren sauber und ohne schmutzige Spuren.

Das Bett hatte eine schöne Größe und war recht bequem. An der einen Seite hatte man direkt beim Aufstehen die Wand, also durfte man nicht mit zu viel Schwung aufstehen. :P Es gab 2 Kissen pro Person....ein großes, weiches und ein längliches, etwas festeres. So konnte man sich das passende aussuchen. Wir nehmen ja immer unsere eigenen mit, aber beim Chillen und TV schauen waren die anderen beiden super.
An jeder Seite hat man einen kleinen Nachttisch, eine Lampe, eine bewegbare Leselampe und 2 Steckdosen. Auf meiner Seite stand dann noch ein Festnetz-Telefon, allerdings ohne Angaben zu Nummern, wo man z.B. die Rezeption oder Housekeeping erreicht.

Zwischen Nachttischchen und dem Schrank war Platz für ein Koffer...den anderen habe ich in den Schrank gestellt, damit er nicht im Weg rumstand. Der Schrank hat viel Platz geboten, um Kleidung hinzulegen oder aufzuhängen. Es waren auch genug Kleiderbügel vorhanden, um einiges aufzuhängen.
In dem Schrank gab es einen kleinen Safe, einige Produkte (Schuhanzieher, Kleiderbürste) und Hausschuhe für den Besuch. Auf dem Bett lagen auch Bademantel, so dass man welche hatte um in den Wellnessbereich zu gehen. Über Platz für Kleidung und andere Sachen konnte ich mich also nicht beschweren.

Gegenüber vom Schrank war ein Schreibtisch. Dort war ein kleiner Kühlschrank, der auch eingeschaltet war. Auf dem Schreibtisch stand ein Wasser und ein Obstkorb (den ich zusätzlich bestellt hatte). Das Obst war schön frisch und sehr lecker. Es waren 2 rote Äpfel, 2 grüne Äpfel, 2 Birnen und 3 Mandarinen drin.
Auf dem Schreibtisch lag ein Zettel, auf dem stand, dass man sich Getränke an der Rezeption holen konnte und was diese kosten. Es war auch angegeben, dass man sich ein Set mit 2 Kaffeekapseln an der Rezeption holen konnte und was dann zusätzliche kosten würde. Außer diesem Zettel gab es keine weiteren Papiere im Zimmer....keine Anleitung für die Kaffeemaschine, keine Telefonnummern, keine Informationen zu dem Hotel (was wo ist, wie lange es Frühstück gibt, wann Check-out ist, etc). Das fand ich nicht gut.

In vielen Hotels findet man heutzutage ja einen Wasserkocher oder eine Kaffeemaschine, was ich sehr mag. Ich kann mir Abends noch etwas Warmes zu trinken machen oder Mittags einen Kaffee genießen. Im Grand Hotel stand eine Dolce Gusto, mit der ich keine Erfahrungen hatte. Dass es keine Anleitung dazu gab, fand ich also mehr als doof.
Ich bin runter zur Rezeption und habe mir ein Set für die Maschine geholt. Darin hat man 2 Teebeutel, 2 Kapseln, 2 mal Milch und 2 Zucker. Beim Tee kann man zwischen verschiedenen Sorten auswählen und beim Kaffee gibt es Espresso und normalen Kaffee. Nach dem Auspacken wollte ich mir eine Tasse Kaffee machen. Es hat etwas gedauert, bis ich raus hatte, wie man einen Kaffee macht, da es keine Knöpfe an der Maschine gibt (bis auf den An/Aus Knopf). Im Prinzip funktionieren alle Pad- und Kapselmaschinen gleich. Pad oder Kapsel rein, schließen, anmachen und fertig. Tja...leider ist das bei dieser Dolce Gusto anders und man musste sie manuell ausschalten, sobald genug Kaffee in der Tasse war....was ich merkte, nachdem der Kaffee über den Schreibtisch lief.

Meist machen wir die Fenster im Hotel nicht auf, da es uns zu laut ist. Hier war das nicht der Fall. Das Hotel liegt mit einer Seite an einer Hauptstraße, aber unser Zimmer war an der anderen Seite. Wir hatten eine Nebenstraße seitlich von uns und ein Wohngebäude genau gegenüber. So konnten wir das schöne große Fenster aufmachen und den warmen Tag genießen.
Seitlich von uns war eine Bahnstrecke, die allerdings nicht extrem befahren war. Ich habe die Züge gar nicht wahrgenommen, aber Schatzi hat sie hin und wieder gehört. Sie waren aber nicht so störend, dass man das Fenster hätte schließen müssen. Absolut perfekte Lage für uns also und wir waren echt happy, dass wir ein Zimmer an dieser Seite hatten.

Das Badezimmer war sehr schön gemacht und modern eingerichtet. Eine große begehbare Dusche an einer Wand und gegenüber ein Waschbecken mit Platz rechts und links, sowie einem großen Spiegel darüber. Es war Platz für alles, was wir im Badezimmer so brauchen. Es gab auch einen kleinen Föhn und eine Steckdose für einen Rasierapparat. 
Wir hatten noch viel Zeit und sind deshalb runter zum Wellness-Bereich um etwas schwimmen zu gehen. Dazu erzähle ich euch dann im nächsten Bericht etwas mehr. :) Nach dem Schwimmen sind wir duschen gegangen. Wir haben beim Duschen einfach die Tür aufgelassen und so zog der Dampf gut ab. Dampf gab es nämlich einiges, denn das Wasser wurde richtig heiß und ich habe die Dusche total genossen. Auch der Druck aus dem Duschkopf war super. 

Nach dem Duschen habe ich allerdings einige Probleme bemerkt. Es waren genug Handtücher vorhanden, aber der Handtuchhalter war so hoch angebracht, dass ich nicht an die Badetücher gekommen bin. Ich musste Schatzi rufen, damit er mir ein Handtuch runterholt, da ich nur an die kleinen Handtücher gekommen wäre.
Ich habe mich dann in einen Bademantel gewickelt und das nächste Problem kam auf. Im ganzen Zimmer gab es nur einen Kleiderhaken. 1 - 2 Handtücher konnte man an den Handtuchhalter hängen, aber wohin mit den anderen? Mit den Bademanteln? Oder mit Jacken? Im Flur war genug Platz für einige Kleiderhaken, aber da war außer dem Spiegel nichts. Der eine Kleiderhaken, der da war, war so weit oben, dass er von der Höhe über dem Türrahmen war.

Damit nicht zu viele Gäste gleichzeitig im Restaurant sind, gab es 2 "Schichten" und wir hatten einen festen Zeitrahmen zum runtergehen. Im Restaurant hat man uns begrüßt, nach unserer Zimmernummer gefragt und uns erklärt, dass unser erstes Getränk zum Essen dazugehört. Dann wurden uns ein Tisch gezeigt und wir haben uns hingesetzt. Eine junge Dame kam und brachte uns eine Getränkekarte. Wir suchten etwas aus und sie ging. Wir warteten etwas, da man uns ja gesagt hatte, dass uns beim Essen erklärt wird, wie das mit dem Buffet funktioniert. Es kam aber keiner und so bin ich dann einfach los zum Buffet...mit Maske natürlich. 
Es gab ein kleines Tischchen, auf dem Plastik-Handschuhe gab, die man anziehen sollte. Es waren so klare, zusammengeschweißte Handschuhe in einer Größe, die Schatzi zu klein waren. Sie rissen also jedes Mal beim Anziehen. Ob man sich eh jedes Mal neue nehmen sollte wusste ich nicht und die meisten zogen ihre immer wieder an. Schatzi musste halt immer neue nehmen, da die alten dann kaputt waren.

Das Buffet war eine Salatbar, Brötchen und mehrere verschiedene Gerichte mit Beilagen. In der Mitte war eine Insel auf der Kuchen und Desserts standen. Für ein 4 Sterne Hotel, sah es hier mehr nach einem einfachen Hotel aus. Wenn ich an andere 4 Sterne Hotels und deren essen denke, dann war dieses schon allein vom Aussehen her sehr traurig.

Leider war nicht nur das Aussehen traurig. Im Gulasch habe ich gerade mal 2 kleine Stücke Fleisch gefunden. Klößchen und Bratkartoffeln waren OK, womit ich noch Glück hatte, denn ich habe mitbekommen, dass das Klößchen der Dame am Tisch neben mir innen noch gefroren war. Schatzi hatte Putenfleisch und Reis, was beides gut war, aber halt auch nichts Besonderes. 
Wir haben uns beide noch für ein Stück panierten Fisch entschieden, was keine gute Wahl war. Der muss schon Stunden unter einer Wärmelampe gestanden haben, denn er war innen und außen sowas von trocken. Der Salat war dagegen richtig gut, denn da hatte man einiges an Auswahl und er war schön frisch. Es gab kleine Aufbackbrötchen, die hart und fest waren. Ich hoffte, dass es die nicht auch zum Frühstück geben würde, sondern frische Brötchen.

Der rote Faden zog sich weiter, denn auch die Getränke waren nicht besser. Ich hatte mir ein Ginger-Ale bestellt und das war so flach, dass es schon Tagelang offen herumgestanden haben muss. Als Nachtisch hatte ich mich auf ein Stück Tiramisu gefreut. Es gab verschiedene Sorten von Kuchen und es waren immer so kleine Stücke, sodass man auch mehrere Essen konnte. Die Tiramisu hatte ich vorher gesehen, aber als ich dann hinging, war sie keine mehr da.

Es kam gerade eine junge Dame aus der Küche und ich fragte nach, ob man die Tiramisu nachfüllen würde. Die Antwort kam in Englisch, dass sie kein Deutsch spricht und ich den Service fragen soll. Weg war sie wieder. Ich setzte mich also wieder und als eine Servicekraft an uns vorbeiging, fragte ich ihn. In gebrochenem deutsch sagte er, dass er es nicht wisse, aber fragen würde. Das hat er bestimmt getan, aber er hat vergessen uns die Antwort zu überbringen. Also ist Schatzi hin, als er sah, dass jemand anderes eine Tiramisu hatte.
Wir sind danach wieder hoch in unser Zimmer. Schatzi wollte ja noch fotografieren gehen und ich freute mich auf etwas chillen im Bett. Es ist für mich nach so vielen Jahren normal, dass Schatzi fotografieren geht und es stört mich auch nicht. Ich schaue dann ja eh nur etwas TV oder lese und das kann ich auch allein. Als Schatzi sich fertig machte, lief eine Dokumentation im TV und er fand sie interessant. Das erste Mal in Jahren blieb er also bei mir und machte es sich mit mir im Bett bequem.....doof nur das ich eingeschlafen bin. :D :D :D

Ob das Frühstück besser war....was wir tagsüber gemacht haben und wie der Wellness-Bereich war, gibt es dann morgen zu lesen. :)

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