Mittwoch, 29. Juli 2020

Jeder mag bei uns Zitronenkuchen und der geht sehr gut auch ohne Zucker #Rezept #Backen #Zitrone

Der nächste Familien-Geburtstag steht in 2 Wochen an und ich probiere schon mal Kuchen-Rezepte ohne Zucker aus, damit ich dann den passenden Kuchen backen kann. Es läuft bei jedem Geburtstag in der Familie gleich ab...man sagt "Ihr müsst nichts mitbringen" und dann kommt jeder mit einem Kuchen, einer Torte oder Muffins. Am Ende sind immer Unmengen über und dann isst man tagelang Reste. Ich habe also aufgegeben. :D

Da ich ja nun schon vorab weiß, dass ich wieder einiges von dem Kuchen mit nach Hause nehmen muss, habe ich nach Kuchen geschaut, denn die kann Schatzi gut in der Brotbox mit zur Arbeit nehmen. Mit Torte ist das immer etwas schwierig und die nimmt er lieber nicht mit. Letztes Wochenende habe ich für den ersten Test einen Zitronenkuchen gemacht, denn er ist bei allen beliebt.
In diesem Fall kommt man nicht ohne Ersatz-Zucker aus. Ich nutze da Erythrit, da er die gleiche Konsistenz wie Zucker hat und ich so nicht umrechnen muss. Dazu finde ich, dass er den Geschmack nicht so sehr verändert, wie es Stevia z.B. tut.

Zutaten:

- 1 1/2 Cups Mehl
- 1/4 TL Backpulver
- 1/4 TL Backsoda
- 1/2 Cup weiche Butter
- 1 Cup Erythrit
- 2 EL Zitronenschale
- 1 1/2 EL Zitronensaft
- 6 EL Buttermilch
- 1 TL Vanillearoma
- 2 Eier
- Zuckerfreie Glasur

Den Teig bereitet man in 3 verschiedenen Schüsseln zu und kombiniert diese dann. In einer mittleren Schüssel mischt man das Mehl, das Backpulver und das Backsoda. In einer kleinen Schüssel wird dann die Zitronenschale, der Zitronensaft, die Buttermilch und das Vanillearoma gut verrührt.
In der Küchenmaschine wird zuerst der Zucker mit der Butter cremig gerührt. Dafür am besten einen Rührer mit Silikonlippe nehmen (falls vorhanden), damit alles immer gut vom Rand geholt wird. 3 - 4 Minuten lang auf der mittleren Stufe mischen lassen.

Dann geht es ans Vermischen der 3 Komponenten. Alles wird immer in die Schüssel der Küchenmaschine gegeben, da immer vermischt werden muss. Zuerst kommt eine Hälfte der Mehl-Mischung rein. 10 Sekunden auf niedrig leicht vermischen. Dann ein Ei und die Hälfte der feuchten Mischung. Wieder 10 Sekunden auf niedrig. Das wiederholt man dann mit den restlichen Zutaten.
Der Ofen sollte auf 160°C Grad vorgeheizt werden und eine Form wird eingefettet. Ich habe es in einer Kastenform probiert, aber habe einen Teil in eine Silikonform für Muffins gegeben. Dadurch ist mein Kuchen etwas flacher, als er sein sollte.

Backt man den kompletten Teig als Kuchen, dann bleibt er 50-60 Minuten im Ofen. Stäbchenprobe machen, um den richtigen Zeitpunkt zu finden. Ich hatte die Muffins 25 Minuten drin und den restlichen Teig in der Form dann 40 Minuten. Beides habe ich irgendwann mit etwas Folie abgedeckt, da es sonst zu braun geworden wäre.
Nach dem Auskühlen mit der Glasur bedecken. Entweder kauft man eine fertige Glasur oder macht aus etwas Erythrit einen Puderzucker und mit den mit Zitronensaft und Wasser zu einer dickeren Glasur.

Schatzi fand der Kuchen hätte noch etwas mehr Zitrone vertragen können, aber das ist halt Geschmackssache. Da wir alle Zitronenkuchen mögen werde ich beim nächsten Mal noch etwas mehr Zitronenschale zugeben. Zitronensaft werde ich da nicht nehmen, denn dann wird wieder alles zu flüssig. Ich fand die Muffin-Variante auch besser und werde das nächste Mal den kompletten Teig in der Muffin-Form backen.

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