Sonntag, 10. Februar 2019

Was ich über Salz gelernt habe und warum ich nun verschiedene Sorten im Haus habe #direct&friendly #Food #FrBT18

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Vor etwas über 2 Jahren war ich mit Kneipp in der Saline Luisenhall. Dort werden die Salze die Kneipp nutzt geschöpft. Als Geschenk haben wir alle ein feines Salz zum Essen bekommen und ich habe gelernt, dass Salz nicht gleich Salz ist.

Das was man üblicherweise überall findet, ist ein einfaches und günstiges Salz. Viel gesünder ist allerdings ein Salinensalz z.B. Ich habe damit auch gelernt, dass Salze sehr unterschiedlich schmecken können und das man sie immer per Hand dosieren sollte. Das Tiefensalz habe ich schon nachbestellt, aber ich wollte auch noch andere Salze probieren.
Ein schönes Salz-Set findet man bei direct&friendly im Shop. Dort gibt es ja die wunderschönen Geschenksets, die ich immer wieder gerne zum Verschenken oder selber nutzen nehme. Einige habe ich euch ja schon vorgestellt und nun kommt das "6 Kontinente Salz" Set dazu.

Ein Set perfekt für jeden, der gerne Salz nutzt und mal die Unterschiede kennenlernen möchte. Durch die verschiedenen Strukturen, Körnungen und Geschmäcker lernt man nämlich sehr gut, welches Salz am besten zu welchem Gericht passt.

Als Erstes ist ja die Frage, welche Salz Art möchte man nutzen? Tafelsalz... Speisesalz... Meersalz... Steinsalz oder Ursalz? Dazu kommen dann noch Salzblüten...sogennantes Fleur de Sel. Eine echt große Auswahl also.
Speisesalz ist das, was man für ein paar Cent im Supermarkt bekommt. Es ist ein Salz mit geringem Reinheitsgrad und wird sogar für Streusalz genutzt. Tafelsalz  und Kochsalz gehören in die gleiche Kategorie und sind sehr ähnlich. Meersalz wird, wie der Name vermuten lässt, aus Meerwasser gewonnen. Durch flache Becken und viel Sonne verdunstet das Wasser und das Salz kann geschöpft werden. Hier entstehen auch die Salzblüten. Das ist die ganz dünne und feine Schicht die oben schwimmt. Davon gibt es weniger und deshalb ist es ein selteneres Salz und kostet auch mehr. Steinsalz hingegen kommt aus Bergen oder Salzkammern. Es wird in Bergwerken abgebaut und nach oben gefördert. Was ist davon aber nun das beste und das passende?

Das Beste kann man pauschal genauso wenige beantworten, wie das passende. Es kommt immer darauf an wofür man es benutzen möchte. Darum empfiehlt sich eigentlich immer mehr als eine Sorte Salz im Haus zu haben.

Ich bekomme immer zu hören das Salz nicht gesund ist, denn ich salze recht oft nach. Das stimmt auch nicht so ganz. Der Körper braucht Salz, aber man sollte es auch nicht übertreiben. Ich habe gelernt das ich vorsichtiger sein muss mit meinem Salz. Hier hat das Dosieren mit den Fingern sehr geholfen, denn man hat mehr Gefühl dafür, wie viel Salz man auf ein Gericht gibt. Mit einem Streuer merkt man oft nicht, wie viel dann doch auf dem Essen landet.

In dem Salz Set von direct&friendly sind 6 Salze mit ganz verschiedenen Körnungen. So unterschiedlich wie die Herkunft ist dann auch der Geschmack und die Gerichte, für die man es nutzen sollte.
Aus Afrika stammt das Kalahari Wüstensalz. Das Feinste in der Reihe. Es ist ein naturreines Wüstensalz, das schneeweiß ist. Es ist so fein, das es perfekt für einen Streuer wäre. Ich bin allerdings lieber bei meiner Finger-Methode geblieben. Das Salz ist über 280 Millionen Jahre alt und wird noch per Hand gewonnen. Geschmacklich ist es intensiv, aber sehr natürlich. Man kann es sehr gut nutzen, um Speisen beim Kochen zu würzen. Passend ist es für jegliche Speisen.

Das Tibet Salz sieht leicht schmutzig aus und ist etwas gröber. Es ist allerdings eines der edelsten Salze, die es gibt. Die schonenden Wetterverhältnisse in Tibet und die traditionelle Ernte Art der Kleinbauern macht es zu etwas ganz besonderem. Es stammt aus dem Qinghai-Salzsee...einer der größten Salzseen der Erde, der 3200 Metern Höhe liegt. Den Geschmack fand ich unglaublich interessant. Es ist würzig und hat einen leicht erdigen Geschmack. Ein wirklich tolles Salz!

Das ganz rote Salz stammt aus Hawaii. Ganz nachdem wo das Salz geerntet wird auf Hawaii ist dann die Farbe. Schwarze Salze kommen aus Vulkanischem Ursprung. Weiße steht für das Wasser der schneebedeckten Bergspitzen. Grüne dann für die üppige Vegetation. Das rote Salz steht für die Alaea Erde und für Freiheit und werden vor der Pazifik Küste gewonnen. Es ist sehr intensiv und eignet sich perfekt für Fisch, Meeresfrüchte und kräftigem Fleisch.

Aus Nord-Amerika kommt das Utah Sweet Salt. Es ist ein Steinsalz aus einem Urmeer. Nach einem Vulkanausbruch wurde das Salz mit vulkanischem Gestein bedeckt und war so versiegelt. Es ist also frei von Umwelteinflüssen und bekam so seine schöne Farbe. Auch heute wird es noch per Hand abgebaut. Es ist vollkommen frei von Zusätzen und unbehandelt. Da es ein bisschen aussieht wie kleine Kandiszucker Stücke wird es auch süßes Salz genannt. Es ist schön mild und ist passend für alle Alltagsgerichte.

Das Bolivianische Rosensalz kommt dann aus Süd-Amerika. Auch dieses Salz ist frei von Umwelteinflüssen dank einer dicken Vulkanschicht, die es schützt. Es stammt aus der Anden-Gebirgskette West-Boliviens. Es wird bergmännisch per Hand geerntet und über uralte Karawanenwege der Inkas transportiert. Es ist im Geschmack sehr fein und mild. Unglaublich angenehm zu essen! Ideal für Geflügel, Fisch, Fleisch- und Gemüsegerichte.

Bleibt Europa mit dem Italienischen Meersalz. Dieses wird an der Küsten im Süden Italiens gewonnen. Die Salinen sind in Naturparks und Naturreservaten. So ist das Salz naturbelassen und hat nichts mit Industrie zu tun. Geerntet wird es mit speziellen Werkzeugen und dann nur noch getrocknet. Es ist frei von Chemie oder Zusatzstoffen und es wird immer noch nach jahrhundertealter Tradition gewonnen, die von Generation zu Generation weiter gegeben wird. Es ist das perfekte Salz für den täglichen Gebrauch.
Ich habe es genutzt, um Salzstangen zu backen. Die mache ich ganz bayerisch mit Kümmel und Salz obendrauf. Das Machen ist ganz einfach. Im Prinzip nimmt man ein Brotrezept, nur das man den Teig teilt und dann kleine längliche Brote macht. Teilweise werden die einfach geformt oder man macht einen flachen Teig und rollt den. Vor dem Backen kommt dann oben grobes Salz und ganzer Kümmel darauf. Hier habe ich das Italienische Meersalz eingesetzt und es passt super.

Ich bin echt beeindruckt von den Salzen in diesem Set. Natürlich sehe ich auch im Supermarkt mal andere Salze und man kann auch viele bestellen. Das war mir aber irgendwie immer zu riskant. Man wusste nie so genau was man da bestellt. Das Set von direct&friendly bietet aber gleich eine perfekte Mischung und liefert Informationen zu der Herkunft und den Besonderheiten. Dieses kleine Heft habe ich schon immer toll an den Geschenkboxen gefunden. Es steht immer viel Information dabei und es gibt immer Rezepte.
Meine Favoriten standen schnell fest. Das Italienische Meersalz für das Alltägliche und das Tibet Salz, wenn es mal etwas ganz besonderes sein darf. :)

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