Samstag, 19. Mai 2018

Mein erster Kaffeevollautomat von Mr.Milli #Nivona #Kaffee #Ohnegehteseinfachnicht

*sponsored mit einem Schuss Werbung*

Mein Tag startet immer mit einem Kaffee. Wie ganz viele brauche ich morgens einfach Kaffee. Dabei geht es mir nicht um den Koffein, sondern ich genieße den Geschmack einfach gerne. Nachmittags folgt dann noch einer und Abends oft auch noch.

Schatzi trink ja gar keinen Kaffee, also zählen wir eher zu den Wenig-Kaffeetrinkern. Trotzdem war ein Kaffeevollautomat schon immer ein Wunsch von mir. Das liegt wohl daran, dass ich nur Latte Macchiato trinke. Mit vielen anderen Maschinen geht das entweder nicht oder ist umständlich.
Dieses Jahr wollte ich mir dann endlich den Wunsch erfüllen und bin auf die Suche gegangen. Bei Mr. Milli habe ich einen Shop entdeckt, der neben Kaffeeautomaten noch viel mehr rund um Kaffee im Angebot hat. Dazu gibt es dann noch Saftmaschinen, Eismaschinen und Slush Maschinen. Im Gegensatz zu vielen anderen Shops ist Mr. Milli ein Shop der Produkte für den privaten und den gewerblichen Gebrauch anbietet. Im Kaffee Bereich findet man

- Kaffeeautomaten
- Kaffeemühlen
- Kaffee
- Milch, Kakaopulver
- Tassen/Becher
- Geschenkesets
- Zubehör
- Ersatzteile

Was mir sehr gut gefällt ist das man bei den Kaffeeautomaten nicht nur kleinere Maschinen für den privaten Haushalt finden, große Maschinen für z.B. Hotels und Standgeräte für Cafés...man findet teilweise auch gebrauchte Geräte. Dort findet man Maschinen, die überarbeitet wurden und etwas günstiger sind. Man muss halt immer wieder rein schauen, da es so etwas nicht immer gibt.

Die Kaffeeautomaten für den privaten Haushalt stammen aus dem Hause Nivona. Es gibt noch andere Hersteller, aber die sind eher für Großbedarf. :P Davon hatte ich vorher noch nie gehört, aber 2 Dinge haben mich gleich überzeugt. Das Innenleben und das Design stammen aus der Schweiz und der Rest aus Nürnberg. Jeder weiß, dass die Schweiz für gute Produkte bekannt ist und für mich war das ein sehr gutes Zeichen für Qualität. Das mit Nürnberg ist dann wohl eher so eine Heimatgeschichte, denn wir sind ja auch in Bayern. :P

Die Maschinen sind in verschiedene Serien aufgeteilt. 5er Reihe bis 10er Reihe. Anhand dieser Nummern kann man sich so ein bisschen orientieren. Die 5er Reihe beinhaltet Maschinen, die etwas simpler sind und somit im Preis auch weiter unten. Die 10er Reihe ist dann sehr modern, steuerbar über eine App mit dem Handy und preislich etwas gehobener.

Muss ich auf der Couch sitzen und mit dem Handy der Maschine sagen, dass ich einen Latte Macchiato mit x ml Milch und x ml Kaffee will? Neee...das muss für mich persönlich nicht sein. Ich wollte eine Maschine, die mir meinen Latte Macchiato macht und wenn Besuch kommt auch einen normalen Kaffee machen kann. Etwas Einfaches und preislich nicht ganz so hoch.

Ich habe mich ein bisschen bei den Maschinen umgeschaut und mich dann für die 520 entschieden. Eher simpel, aber mit einer Milchfunktion. Dieser wird bei Kaffeeautomaten Spumatore genannt, was wirklich schön italienisch klingt, oder? :P Die Maschine bietet

- ein digitales Display, über das man alle Einstellungen vornimmt und sieht, was die Maschine gerade macht oder als nächstes benötigt
- einen Profi-Spumatore, über den man manuell Milchschaum bekommt
- einfache Bedienung durch 2 Drehköpfe und 2 vorprogrammierte Tasten
- Platz für ca. 250g Kaffeebohnen und einen Wassertank für 2,2 Liter, den man einfach herausnehmen kann
- ein zusätzliches Fach um Pulverkaffee einzufüllen, so das man auch mal eine Tasse einer anderen Kaffeesorte machen kann
Ich denke bei den meisten Menschen läuft es gleich wenn man ein neues Gerät bekommt. Man steckt es ein und nutzt es. Fast alles ist doch soweit vorbereitet, dass man es sofort nutzen kann oder man wird durch den Installationsprozess (z.B. bei einem TV) geführt. Es war das erste Mal seit Jahren, dass ich wirklich eine Bedienungsanleitung gelesen habe. Nicht weil es so schwer war die Maschine einsatzbereit zu bekommen, sondern weil es einfach gewisse Dinge gibt die man vor der ersten Nutzung tun sollte.

Zusätzlich zu der Maschine, jeglichem Zubehör und der Anleitung kommt z.B. auch ein Teststreifen für die Wasserstärke. Diese sollte man als Erstes testen und dann die Maschine entsprechend einstellen. Auch Stärke des Kaffees, Temperatur, Mahlgrad der Bohnen und einige andere Einstellungen sind wichtig und sollten gemacht werden.

Der Wasserbehälter ist links und kann leicht herausgenommen werden. Man befüllt ihn einfach unter dem Wasserhahn und stellt ihn dann wieder in die Maschine. Natürlich gibt die Maschine Bescheid wenn nicht mehr genug Wasser da ist, aber man sieht es auch sehr schön von der Seite, da der Tank dort einzusehen ist.
Genau daneben auf der rechten Seite ist der Behälter für die Kaffeebohnen. Wenn man, wie ich, noch den richtigen Kaffee finden muss, dann sollte man erst einmal nicht zu viele Bohnen einfüllen. Man kann sie leider nur sehr schwer wieder herausbekommen. ;)

Die Maschine ist wirklich sehr schick und sieht mit den Chromelementen auf schwarz sehr edel aus. Bis auf die Front ist alles matt gehalten, was ich schöner finde. Es ist auch nicht ganz so anfällig für Fingerabdrücke. ;)
Egal welche Kaffeemaschine oder welchen Kaffeeautomaten man hat...ohne reinigen geht es nicht. Reinigen und auch entkalken in regelmäßigen Abständen ist einfach ein muss. Der Spumatore muss manuell gereinigt werden. Dazu kommt der Schlauch in klares Wasser und man lässt es durchlaufen. Die Maschine stellt sich nach 5 Minuten in den Stand-by und vorher läuft noch einmal Wasser durch den Kaffeeauslauf. So wird dieser immer noch einmal gereinigt.

Manuell muss dann das Wasser aus dem Tray unten entfernt werden und natürlich auch der gebrauchte Kaffee. Man zieht das Tray einfach unten aus der Maschine und kippt das Wasser darin weg. Durch einen Schwimmer wird einem immer angezeigt, wenn zu viel Wasser drin ist. Auskippen und kurz mit klarem Wasser abspülen. Der gebrauchte Kaffee kommt in runden gepressten Teilen aus der Maschine und wird bei uns als Dünger im Garten genutzt. So wird auch der nicht verschwendet. ;)
Was aber richtig toll ist, ist das man eine Tür an der rechten Seite der Maschine öffnen kann und dort alles herausnehmen kann. Die Brüheinheit ist bei vielen Maschinen fest verbaut und so muss man sie zum Reinigen immer komplett einsenden. Bei den Nivona Maschinen nimmt man sie einfach raus und kann sie mit einem Pinsel und einem Tuch säubern.

Die Kaffestärke und Temperatur kann man in 3 Stufen im Menü einstellen. Die Menge, die in die Tasse kommt, kann man jedes Mal mit einem Drehknopf links einstellen. Möchte man nur einen Espresso z.B., gibt man gemahlenes Espressopulver in das Pulver-Fach und dreht ganz nach unten bei der Menge. Für eine volle Tasse Kaffee dreht man einfach ganz nach rechts und hat so viel Kaffee.
Einen Kaffee zu machen ist wirklich sehr einfach. Die Maschine hat seitlich einen Knopf, den man kurz drückt und sie kommt aus dem Stand-by. Man hört ein paar zischende Geräusche und etwas Dampf steigt aus dem Gitter hoch. Schon ist sie einsatzbereit.

Am Drehknopf einstellen wie viel Kaffee man möchte und dann den kleinen Knopf mit der Tasse drauf drücken. Man hört nun sehr deutlich, dass die Maschine arbeitet, denn das Mahlwerk ist etwas lauter. So ein Vollautomat ist nun mal keine Kaffeemaschine, bei der nur Wasser erhitzt wird und raus läuft.
Im Display sieht man anhand der Bohne, dass ich die Maschine auf eine geringe Stärke eingestellt hatte. Die Balken darunter zeigen an wie weit der Kaffee ist. Beim Brühvorgang und Auslauf werden die Balken dort erleuchtet und wenn alle 3 hell sind ist der Kaffee fertig.

Der Kaffeeauslauf ist auf 14 cm Höhenverstellbar. Es passt eine Espresso Tasse drunter, aber auch ein Latte Macchiato Glas. Man schiebt das ganze einfach raus und runter, je nach Bedarf. Natürlich kann man das ganze auch in einer Höhe lassen, aber dann würde der Kaffee in einer niedrigen Tasse sehr spritzen.
Für einen Espresso habe ich den Kaffeeauslauf also immer ganz nach unten gezogen. Der Kaffee läuft so schön sauber in die Tasse und nichts spritzt. So bleibt auch die Tasse schön sauber. Noch habe ich keine Tasse gefunden, die schmaler ist als die beiden Ausläufe und so muss man sich keine Sorgen machen, dass der Espresso daneben geht.

Für einen normalen Kaffee wird am Drehknopf dann die Menge höher eingestellt und der Auslauf etwas nach oben gezogen. Eine normale Tasse oder einen Becher drunter stellen und dann wieder den Knopf mit der Tasse drauf drücken.
Was mich hier etwas gestört hat, war das man nie so ganz exakt die Menge bestimmen konnte. Wie viel benötigt man für einen Espresso? Bis wohin muss ich drehen, um eine normale Tasse Kaffee zu haben? Da würden vielleicht kleine Striche an dem Drehknopf helfen. ;)

Nun aber zu dem, für mich, wichtigsten Teil. Ein Latte Macchiato. Dazu muss man der Maschine erst einmal Milch geben. Am besten ist es sich das passende Milchgefäß zu bestellen. Es geht aber auch einfach mit einem Glas voller Milch. Direkt in den Milchkarton fand ich schwer, da der Schlauch etwas zu kurz ist.
Unter dem Knopf mit der Tasse ist ein Knopf mit einer Dampfwolke. Darauf muss man erst einmal drücken, damit die Maschine weiß das man nun den Spumatore nutzen will. Es dauert wieder einen kleinen Moment und dann kann man loslegen.
Rechts ist auch ein Drehknopf und wenn man den voll aufdreht, kommt die Milch aus dem Spumatore. So kann man einen Schuss Milch in den Kaffee geben, einfach nur Milch für einen Kakao rauslassen oder halt Milch für einen Latte Macchiato in ein Glas füllen.

Ein Cappuccino ist eher etwas schwierig, da dazu ja Milch und Kaffee gleichzeitig in die Tasse fließen. Der Spumatore hat seinen Auslass aber neben dem Kaffeeauslass und deshalb geht das schwierig. Man kann es natürlich nacheinander machen und dann nur das Milch-Kaffee-Verhältnis nehmen.
Sobald man fertig ist mit dem Spumatore, sollte man ihn gleich reinigen. So bleibt keine Milch im Schlauch oder in der Düse und es können sich keine Bakterien oder Schimmel bilden. Das ist somit sehr wichtig.

Sobald die Milch drin ist, stellt man das Glas unter den Kaffeeauslauf und drückt wieder die Taste mit der Tasse drauf. Da ich keine Lust hatte immer vorher alles abzumessen, war es eher eine Schätzung, wie viel Milch ins Glas lief und auch der Espresso war vielleicht nicht ganz passend.
Das Resultat war also immer etwas anders...je nachdem wie viel Milch und Kaffee ins Glas kam. So ein richtiger Latte Macchiato war es also nicht, sondern eher ein Milchkaffee.

Ich habe recht schnell bemerkt, dass ich mit dieser Maschine die falsche Entscheidung getroffen hatte. Nicht weil sie schlecht war, sondern weil sie für etwas anderes war, als ich wollte. So ist das wenn man ganz neu bei etwas ist...man weiß nicht genau worauf man achten muss.

Ich wollte eine Maschine, die mir Latte Macchiato macht und habe mir eher eine für Espresso und Kaffee ausgesucht, die zusätzlich eine Milchfunktion hat. Wenn man also ein reiner Kaffeetrinker ist, dann wäre diese Maschine absolut perfekt. Tasse drunter, Knopf gedrückt und fertig ist ein guter Kaffee mit schönem Crema.
Ich wollte eher eine Maschine, wo man ein Glas drunter stellt, einen Knopf drückt und die richtige Portion Milch und Espresso fließen in der richtigen Reihenfolge rein. Die Nivona 520 macht zwar einen leichten Milchschaum, aber so eine richtige Latte Macchiato Milchkrone kann sie nicht. Dazu ist sie ja aber auch nicht gemacht.

Wie bei fast allen Geschäften bietet Mr. Milli natürlich ein 14 Tage Rückgaberecht und ich habe mich entschieden die Maschine zurückzuschicken. Da der telefonische Kundendienst sehr gut ist, habe ich auch bald herausgefunden, welche Maschine eher das ist was ich möchte. Die 7er Reihe bietet Maschinen, die mit einem Knopfdruck einen perfekten Latte Macchiato machen. Ich muss zwar noch etwas dafür sparen, aber nun weiß ich wenigstens, welche Maschine passend für mich ist.
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