Montag, 10. August 2020

Die Hundstage feiern wir mit Kleinen Kläffern und kämpfen um Reviere #Piatnik #Kinder #Kartenspiel

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Nachdem vor kurzem der Tag der Katzen war, möchte ich die Hunde auch noch erwähnen, denn im Juli und August sind die Hundstage. Diese sind vom 23. Juli bis zum 23.August. Da werden alle Hunde gefeiert und auch passend dazu habe ich natürlich ein Spiel für euch gefunden. ;)

Wir sind eine Katzenfamilie und werden das auch immer bleiben, aber das heißt nicht, dass ich Hunde nicht mag. Meine Eltern haben einen, meine Schwägerin hat einen, meine Nachbarn haben einen, im Freundeskreis sind mehrere und meine Kollegin spielt hin und wieder Hundesitter für einen Freund und dann haben wird den schönen Cello im Büro.

Das Spiel Kleine Kläffer von Piatnik ist genau das richtige für alle Hundefans ab 10 Jahren. Mit ein bisschen Hilfe von einem Erwachsenen kann natürlich auch ein jüngeres Kind mitspielen. Man spielt es zu zweit, dritt oder viert und braucht ca. 30 Minuten für eine komplette Runde. So kurze Spiele sind perfekt für unterwegs oder mal zwischendrin. Unsere Nichte hat ja meist wenig Geduld, wenn es zu lange dauert und deshalb suchen wir bewusst nach kürzeren Spielen.

Bei Kleine Kläffer geht es um Revierkämpfe m New Yorker Stadtteil Queens. 6 verschiedene Reviere gibt es und jeder Mitspieler möchte natürlich den größten Anteil davon besitzen. Das ist jedenfalls das Ziel vom Spiel. Ich gebe zu, dass dieses Spiel nicht Ruck Zuck verstanden ist. Ich habe die Anleitung gelesen und dann haben wir 2 Test-Runden mit Anleitung gespielt, bevor unsere Nichte und ich es komplett verstanden hatten. Nehmt euch also ein bisschen Zeit am Anfang.
Man hat ein Kartenspiel, aber es ist nicht so ein einfaches, klassisches "jeder hat X Karten in der Hand und in der Mitte liegt der Rest" Spiel. Schon der Aufbau ist ganz anders. Es müssen immer die gleichen Anzahl an Karten im Spiel sein, also muss man je nachdem wie viele Spieler dabei sind einige entfernt werden.

Jeder Spieler bekommt 4 Karten auf die Hand. Dann wird ein Rechteck aus 4 x 4 Karten in die Mitte des Tisches gelegt. Schon hier kam unsere erste Hürde und ich war echt froh, dass es ein Bild davon in der Anleitung gab. Ich lag da ganz falsch und hatte eher ein Quadrat mit zu vielen Karten gelegt. Man lässt aber den inneren Bereich frei und legt nur außen Karten. Nun hat man den "Rat der kleinen Kläffer".
Die restlichen Karten teilt man in 2 Stapel und fächert sie rechts und links neben dem Rechteck aus. Von diesen Stapeln zieht man immer nach im Laufe des Spiels. Nun sind die Vorbereitungen getroffen und man kann mit dem Spiel beginnen. Wir ziehen immer eine Karte oder würfeln um zu bestimmen, wer anfängt.

Jeder Spieler macht nun nicht einen Zug, sondern hat 5 Züge vor sich.

- Man gibt ein Revier ab (das kann man machen, muss man aber nicht)
- Es wird eine Karte aus der Hand in den "Rat der kleinen Kläffer" gelegt
- Man nimmt eine neue Karte(n)
- Es wird eine Karte nachgezogen
- Der Hunderat wird nachbesetzt

Danach kommt der nächste Spieler dran und es werden wieder die 5 Züge gemacht. So geht es dann immer weiter.
Der "Rat der kleinen Kläffer" besteht aus einer Spitzdame, einem Chihuahua und einem Bullterrier. Die Karten zeigen die 3 Hunde, sind in 6 verschiedenen Farben und habe alle eine verschiedene Zahl zwischen 1 und 5. Die Farbe der Karten ist kein Geheimnis, denn auch die Rückseite der Karten hat diese Farbe.

Man legt seine Karten immer so, dass man direkt neben eine andere Karte im Rat liegt. Man darf also nicht einfach eine in die ganz freie Mitte legen, sondern passt sie einer anderen an. Für den dritten Zug wertet man nun seine Plätze im Rat. Dazu werden die Punkte der Spalte und der Reihe zusammengerechnet und wenn sie mehr als 10 ergeben hat man den Hunderat überzeugt und kann sich die Karten aus der Spalte bzw. Reihe nehmen.
Es wird weiter gespielt, bis alle Karten aus den 2 Stapeln weg sind. Dann geht es an die Auswertung. Als Erstes werden alle Karten, die man ergattert hat in die passenden Reviere sortiert. Pro Revier rechnet man nun seine Punkte zusammen. Hat man die meisten Punkte in einem Revier dreht man es um. Alle anderen lassen die Karten offen liegen. Sind alle Reviere ausgewertet, zählt jeder Spieler die Punkte auf den noch offen liegenden Karten. Diese ergeben seine Negativpunkte.

Gewonnen hat derjenige, der mindestens ein Revier hat und dann die wenigsten Negativpunkte gesammelt hat. Das klingt etwas kompliziert und ist es am Anfang echt. Durch die gute Anleitung, die viele Bilder enthält hat man es dann aber doch schnell raus und kann immer wieder kurz reinschauen, wenn man sich unsicher ist.

Kleine Kläffer ist ein niedliches Spiel, das einiges an Strategie enthält und etwas mehr nachdenken erfordert. Happy Cats war eher niedlich und leichter, aber beide Spiele sind für Haustier Fans ein muss und werden viel Freude machen.

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