Montag, 16. März 2020

Mit dem Perlino hat Rommelsbacher mal wieder einen Treffer gelandet - Molekularküche für Dummies! #Food #Geleeperlen #FD500

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Ich bin unglaublich viel auf Pinterest unterwegs, um neue Ideen für DIY oder Rezepte zu finden. Mein Ordner mit "Muss ich mal machen" Bildern platzt schon aus allen Nähten, da ich dort ständig etwas Neues sehe. Bei den Food Fotos mag ich so oft den Aufbau und probiere meine für die Rezepte auch immer toll zu gestalten.

Etwas wovor ich immer zurückgescheut bin, ist Molekularküche. Ohne die richtigen Zutaten und Geräte ist das bestimmt nicht so einfach...auch, wenn z.B. Fruchtkaviar auf einem Dessert unglaublich toll aussieht. Mit einer Spritze wird eine Masse in ein speziell angemischte Lösung getröpfelt und so entsteht der Kaviar. Da ist Fingerspitzen Gefühl gefragt, um Perlen zu bekommen. Wer dieses Fingerspitzen Gefühl nicht hat, kann nun dank dem Perlino von Rommelsbacher aus (fast) allen Flüssigkeiten Perlen machen.

Mit einem einzigen Knopfdruck macht der Perlino bis zu 500 Geleeperlen pro Minute! Das geht echt einfach und so kann nun jeder seine Gerichte mit Molekularküche pimpen. Der Perlino ist ein schmales, hohes Gerät, das gut in der Hand liegt. Dazu gibt es ein Stromkabel, 2 Düsen und 3 Beutel Gelier-Starterset.

Die Edelstahldüsen sind in 2 verschiedenen Größen, so das man kleine und großer Geleeperlen machen kann. Die ausgesuchte Düse wird einfach unten in den Perlino geschraubt und das Kabel eingesteckt. Schon ist der Perlino einsatzbereit und man könnte die ersten Perlen erstellen.
Ein kurzer Blick in die Anleitung lohnt sich natürlich immer, damit man weiß was man tun muss. In diesem Fall geht es nicht ohne, denn dort wird ganz genau erklärt wie man die Masse erstellt, aus der man die Geleeperlen macht. Da kann man nämlich nicht einfach einen Saft reingeben und unten kommen Perlen raus. :P

In der Anleitung sind einige Rezepte, für verschiedene Geleeperlen. Anhand dieser kann man dann auch andere erstellen. Einfach nach einer ähnlichen Zutat suchen und dann anhand der Beschreibung arbeiten. Es fängt immer mit der Wunsch-Flüssigkeit an, zu der ein Geliermittel kommt.
Ich habe es mittlerweile mit vielen verschiedenen Flüssigkeiten probiert und bei fast allen hat es einwandfrei geklappt. Nutzt man eine Frucht oder Gemüse, dann muss das als Erstes zu einem Saft gemacht werden. Dieser wird dann mit der Gelierstärke vermischt und bleibt so lange stehen, bis alle Blasen raus sind und man eine glatte Masse im Becher hat. Nutzt man etwas sehr dickflüssiger, muss man es erst mit Wasser mischen, damit es flüssig wird. Danach komm wieder die Gelierstärke. Bei einigen Flüssigkeiten (wie z.B. Orangen- oder Multivitaminsaft) muss zuerst ein Säureregulator in die Flüssigkeit gegeben werden und dann kommt die Gelierstärke.

Es wird empfohlen, dass die Flüssigkeit nach dem Mischen ca. 30 Minuten stehen bleibt. Ich habe sie meist viel länger stehen lassen, um sicherzugehen. Die Flüssigkeit wird beim Mischen schon dicker und man merkt, das Gelierstärke drin ist. Durch das längere stehen, wird sie aber nicht so fest, dass man sie nicht weiter nutzen kann. Selbst wenn ich sie mal über Nacht stehen gelassen habe, konnte ich danach noch normal damit arbeiten.
Oben am Perlino ist ein Deckel, den man einfach abzieht. Darunter ist eine Kammer, in die man die Gelier-Masse gießt. Nun ist man fast so weit, die ersten Perlen zu erstellen. Was noch fehlt, ist die Lösung, in die man die Perlen macht. Dazu mischt man Geliersalz mit Wasser. Die Perlen treffen auf diese Lösung und werden außen fest genug, um eine Perle zu erstellen, die bei normaler Berührung nicht kaputtgehen. Erst, wenn man drauf beißt brechen sie auf.

Mal eben spontan solche Perlen zu machen geht also nicht, aber wenn man die Geliermasse fertig hat, dauert es nur wenige Minuten. Weiß man also, dass Gäste kommen und man möchte sie mit tollen Gerichte, Dessert oder Drinks beeindrucken, dann macht man die Geliermasse einfach vorher und stellt sie in den Kühlschrank.
Ich habe mittlerweile auch herausgefunden, dass man sogar die Geleeperlen machen kann und einfach in einer Schale mit etwas klarem Wasser aufbewahren kann. Da halten die sich tagelang problemlos. Man hat also keinerlei Stress, wenn die Gäste da sind, denn alle Geleeperlen, die man vielleicht braucht, sind schon fertig im Kühlschrank.

Meine ersten Perlen sahen eher aus wie orangene Mäusepups, aber das lag daran, dass ich den Säureregulator vergessen hatte. Sehen eure Perlen also nicht wie Perlen aus, dann könnte es sein, dass ihr etwas vergessen habt oder das ihr die Geliermasse nicht lange genug stehen lassen habt.
Ich habe es nach dem ersten Flop gleich noch einmal probiert und habe Balsamico Perlen erstellt. Diesmal habe ich genau drauf geachtet, die Geliermasse richtig zu erstellen und lange genug stehenzulassen und Voilá! Richtige Geleeperlen! Sie sahen super aus und keine einzige ist geplatzt....egal ob ich sie mit dem Löffel dosiert habe oder mit dem Finger etwas platziert habe.

Danach habe ich immer wieder neues ausprobieren müssen und habe aus allen möglichen Dingen Geleeperlen gemacht. Für ein schönes Frühstück zu zweit am Sonntag habe ich Schinken-Melone und Mini-Pancakes gemacht. Dazu passten Melonen-Geleeperlen und Mandarinen-Geleeperlen.
Da ich einen guten Entsafter habe, war es kein Problem aus dem Obst den Saft zu machen. Man kann auch fertigen Saft nutzen oder einfach das Obst mit einem Pürierstab ganz fein verarbeiten und dann durch ein Sieb streichen, um nur den Saft zu bekommen. Speziell bei der Mandarine geht das gut, denn da ist ja viel Flüssigkeit im Obst. Die Melone gibt da nicht ganz so viel Saft her, also lieber etwas mehr nehmen. Mit dem Entsafter habe ich aus beidem viel Saft bekommen und konnte viele Geleeperlen herstellen.

Den Mandarinensaft habe ich mit dem Säureregulator gemischt, damit ich nicht wieder das Problem bekomme, wie bei meinem ersten Versuch. Das hat auch super geklappt, denn es kamen wieder schöne Perlen aus dem Perlino. Man lässt die Perlen einfach aus dem Gerät in die Lösung tropfen und wenn man merkt, dass sie nicht richtige Perlen werden, dann den Perlino etwas höher oder etwas tiefer über die Lösung geben. Ist man zu weit weg, dann kann es nämlich passieren, dass sich die Perle wieder verformt und ist man zu nah dran, dann hat die Masse nicht genug Zeit zu einer Perle zu werden. ;)
In den Perlen ist keine flüssige Masse, denn sie ist ja geliert. Sie sind weich und man kann sie zwischen den Fingern quetschen. Die Perle gehen beim drauf beißen auf und man hat dann die schöne Konsistenz im Mund, die sich mit den anderen Geschmäckern mischt.

Durch einen Zufall habe ich dann mal "Würmer" gemacht und gemerkt, wie das geht. Dazu den Perlino einfach direkt auf die Lösung geben, so dass die Masse sofort außen fest wird und keine Chance hat sich anders zu formen. Erst wenn man den Perlino stoppt, endet der "Wurm" und man hat schöne lange Stränge.
Ich fand diese Stränge einfach besser für meinen nächsten Plan....Currywurst! Ich fand die Idee so lustig, als ich bei den Rezepten eine Anleitung für Curry-Ketchup Perlen sah. Musste ich einfach probieren. Ich bin dann aber durch Püpschen abgelenkt worden und habe den Perlino zu weit nach unten gehalten und hatte einen Haufen Stränge. Die passten aber zu der Wurst viel besser, denn sie rollten nicht weg, sondern legten sich drüber. Sieht einfach total genial aus und war auch sehr gut zu essen.

Auch im Dessert Bereich habe ich mit den Geleeperlen gespielt. Ich hatte ja schon welche für das Frühstück gemacht und habe diese einfach in ein Glas geschichtet mit leicht gesüßtem Joghurt. So hat man einen leckeren Dessert, den man auch wieder sehr gut vorbereiten kann. Es sähe bestimmt sogar noch schöner aus, wenn ich 2 verschiedene Geleeperlen benutzt hätte. :P
Wir haben öfters Joghurt mit Geleeperlen gegessen, denn man benötigt oft nicht ganz so viele und dann hat man Reste über. Die mische ich dann einfach in Joghurt oder einen Pudding und so werden die Perlen verbraucht und wir haben einen schönen Geschmack im Joghurt.

Es hat mich auch gereizt etwas mit Kaffee-Perlen zu machen. Ich habe lange überlegt was ich machen könnte und habe dann eine Tiramisu, die keine wirkliche ist, damit gemacht. Die Mascarpone Masse habe ich ganz nach dem Rezept angerührt. Anstelle von Löffelbiskuit habe ich Sugarcookies gebacken. Aus dem Espresso habe ich die Perlen gemacht, die wieder super schön geworden sind.
In Gläsern habe ich dann die Mascarpone-Masse mit den Cookies geschichtet. Diese hatte ich vorher noch mit etwas Amaretto beträufelt. Dazu kamen dann immer wieder Espresso-Perlen. Ganz oben drauf kam noch ein schöner Haufen der Espresso-Perlen. Wenn man nun durch alles mit dem Löffel ging und alle Anteile auf dem Löffel hatte, schmeckte es sofort nach Tiramisu, aber halt doch etwas anders. War total lecker!

Dieses Wochenende hatten wir dann Freunde zu Besuch und ich habe nur einige kleine Snacks machen wollen. Ich habe ein schönes Schwarzbrot gekauft und mit Butter bestrichen. Dazu habe ich dann einen Lachstartar gemacht. Das ist geräucherter Lachs, den man schön klein schneidet. Dann etwas Olivenöl, etwas Zitronensaft und etwas Dill dazu.
Alles gut vermischen und in einen Ring drücken, den man auf einen Teller gestellt hat. Dazu passen perfekt Geleeperlen aus Gurke. Diese habe ich wieder durch den Entsafter gejagt und habe so den Gurkensaft bekommen. Allein der Geruch der Perlen war schon grandios! Man hat ganz eindeutig die Gurke gerochen und dann auch geschmeckt. Zu dem Lachs und dem Schwarzbrot passten sie einfach zu gut.

Nachdem das Erstellen von den Geleeperlen nun so einfach ist mit dem Perlino, werdet ihr sicherlich öfters welche zu sehen bekommen. Es gibt noch so vieles, dass ich ausprobieren möchte. Bierperlen z.B. oder Ananasperlen in einem Kokos-Cocktail. In Getränke passend die Perlen nämlich auch super und ich will das unbedingt noch probieren.
Wenn ihr also eure Gäste mal so richtig beeindrucken wollte, dann braucht ihr einen Perlino (FD 500). Jeder wird sich fragen, wie ihr das hinbekommen habt mit den schönen Perlen und es sieht einfach alles so viel geiler damit aus. :P

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