Montag, 15. April 2019

Zu Ostern gab es meine erste Meine Backbox und mit ihr einige tolle Ideen für das Fest #Food #Rezept #Box

*Werbung*

Am Wochenende steht schon Ostern vor der Tür! Ich muss zugeben, dass es ein Feiertag ist, der nicht wirklich wichtig für mich ist. Ich mag lieber Weihnachten und den Valentinstag. :P Wie bei allen Feiertagen kommt hier aber die Familie zusammen und es wird zusammen gegessen.

Ohne einen Kuchen oder Plätzchen geht es nicht und so habe ich mich auf die Suche nach Ideen und Rezepten gemacht. Gelandet bin ich dann ganz woanders also erwartet, nämlich auf einer Seite die Boxen anbieten....Meine Backbox!

Ich habe ja nun schon einige Monate keine Box mehr im Abo und ja...ich vermisse jeden Monat diese Überraschung. Eine Beauty Box wollte ich nicht als Ersatz und bei den Food Boxen war eigentlich keine dabei, die ich nicht schon einmal hatte oder die ich interessant genug fand, um ein Abo abzuschließen.

Meine Backbox hat den Vorteil, dass man nicht gleich ein Abo abschließen muss, sondern man kann sich Boxen auch als Probierbox bestellen. So kann man sich den Inhalt erst einmal anschauen und sich eine Meinung bilden. Neben der Probierbox gibt es noch 3 weitere Bestellmöglichkeiten:

- Flexibles Abo. Man bekommt alle 2 Monate eine Box und kann jederzeit kündigen.
- Halbjahresabo. Man bekommt 3 Boxen...alle 2 Monate wird eine zugeschickt.
- Jahresabo. Man bekommt 6 Boxen....alle 2 Monate wird eine zugeschickt.

Bei allen 3 Modellen bekommt man Rezepe und ein Magazin dazu. Auch die Versandkosten sind schon inklusive.
Die Box ist innen wie ein kleines Geschenk gemacht inklusive Geschenkpapier und einer Schleife. Die Holzwolle lässt vermuten, dass alles darin eingepackt ist. So liegt innen alles sicher und es dürfte nichts zerbrochen ankommen.

Auf den Produkten liegt das Magazin, in dem schöne Tipps und Ideen sind, was man mit den Produkten machen kann, aber auch was man zu dem Thema machen kann. Deko Ideen für Ostern und schöne Tipps waren diesmal drin.
Die Rezept Karten finde ich ganz toll gemacht. Unten steht genau drauf welche Produkte aus der Box man benötigt. Hinten ist dann eine Liste aller Zutaten, die Anleitung wie man es macht und das alles mit Bildern. Es wird alles sehr gut erklärt und ist einfach nachzumachen.

Aus der Osterbox habe ich 7 Produkte geholt und so richtig Ostern sah ich nur bei 2 davon. Allerdings das was man aus allen machen konnte, war dann schon sehr österlich. Es wurde auch nicht nur ans Backen gedacht, sondern auch etwas an das Osterfest selber.
- Dr. Oetker Küchenhelfer Osterei Backform
- Lotta´s Eierlikör
- Fiftyeight Products Eierbecher
- Smarties
- Heitmann Eierfarben
- Libby´s Aprikosen
- Dr. Oetker Mohn Back

Die kleinen Eierbecher von Fiftyeight Products habe ich hier bereits und so habe ich nun ein vierer Set. Das ist auch ganz praktisch, wenn man mal Freunde zum Frühstück da hat. Auch die Heitmann Eierfarben finde ich ganz gut, denn zu Ostern färbe ich dann schon mal ein paar Eier.
Mit dem Mohn, dem Eierlikör und den Aprikosen habe ich mich da etwas schwerer getan. Eierlikör trinke ich nicht. Er sieht aber sehr schön aus und scheint etwas Besonderes zu sein. Der wäre mir zum Backen zu schade und ich denke eher, dass wir ihn verschenken werden. Aprikosen mag ich zwar sehr gerne, aber ich bin vorsichtig mit ihnen, da sie mir zu nah am Pfirsich sind und dagegen bin ich ja allergisch. Mohn mag ich überhaupt nicht, aber meine Mama liebt ihn, also wird er bei ihr in einem Kuchen landen.

Blieben nun die Eierform und die Smarties. Dazu gab es auch ein passendes Rezept für einen Pinata Kuchen. Für den habe ich mich entschieden und habe ihn mal probeweise zum Wochenende gemacht.
Der Teig ist ein normaler Rührteig und dafür habe ich alles im Haus. Ich bin mir sicher, dass man hier auch andere Rührteige nehmen könnte wie z.B. einen mit Schokolade oder mit anderen Aromen drin. Ich bin da ja ein Bittermandel Fan. :P

Interessant war dann die Art wie man den Teig gebacken hat. Da man 2 Hälften für ein Ei braucht, musste man den Teig halbieren und dann zweimal die Form füllen und backen. Die Form wird nach dem befüllen mit Alufolie eng umwickelt, damit der Teig nicht aufsteigt. So muss man nichts abschneiden, denn der Teig muss ja innen gerade sein. 
Bei der ersten Hälfte hat das nicht ganz so gut geklappt. Ich habe die Form schön fest eingewickelt, aber wohl mit zu viel Alufolie, denn nach dem Backen war der Teig innen noch roh. Ich habe ihn also noch einmal ohne die Folie nach backen müssen.

Bei der zweiten Hälfte habe ich dann nur oben etwas Alufolie drauf gemacht und es einfach schön fest unter dem Rand festgesteckt. So klappte es dann auch viel besser und die zweite Eierhälfte ist mir besser gelungen.
Nach dem Abkühlen muss man mit einem Löffel nun eine Mulde in jede der beiden Eierhälften machen. So bekommt man das Loch für die Smarties nachher. Dazu vorsichtig Teig rausholen und nicht zu weit nach unten stechen.

Es kommt nun Kuvertüre auf die Eierhälften. Im Rezept steht eine dunkle Schokolade, aber auch hier kann man natürlich nach eigenen Vorlieben etwas abwandeln. Wenn ich das Ei dann für unsere Nichte am Wochenende mache, werde ich es entweder weiß machen oder in die weiße Kuvertüre rote Farbe geben und es pink machen.
Die Kuvertüre wird flüssig auf die Hälften gegossen und mit etwas klopfen verteilt sich dann alles. Ich habe mir mit einem Pinsel geholfen. So hatte ich zwar gewisse Linien in der Kuvertüre, aber das fand ich nicht schlimm und ich wusste das überall Kuvertüre war.

Als Tipp stand im Rezept, dass man die Aushöhlung am besten auch mit Kuvertüre bestreicht. Wenn die Smarties nämlich länger drin sind, dann ziehen sie Feuchtigkeit aus dem Teig und sehen dann nicht mehr ganz so schön aus.
Ich habe im Nachhinein gemerkt, dass ich da wohl zu vorsichtig war, denn meine Smarties waren beim Aufschneiden nicht mehr so glänzend. Also überall gut Kuvertüre rein und alles sehr gut trocknen lassen. Vielleicht war ich auch da zu ungeduldig.

Die Ränder der Eier werden nun etwas dicker mit Kuvertüre bestrichen. Hier muss man nun ein bisschen zügig arbeiten, damit die Kuvertüre nicht trocknet. In die Löcher kommen nun Smarties. Wenn man nur eine Hälfte füllt, dann rappelt es ganz schön im Ei und beim Anschneiden fallen einem die Smarties nicht ganz so schön entgegen. Also beide Hälften bis zum Rand füllen.
Mit einer schnellen Bewegung werden dann beide Hälften zusammen gesetzt und fertig ist das Ei. Falls noch Kuvertüre über ist, kann man diese nutzen, um den Bereich zwischen den beiden Hälften zu füllen.

Ich war da wohl etwas sparsam, denn ich hatte noch einiges über. Ich habe also die Lücke gut mit Kuvertüre bestrichen und bin auch oben noch einmal drüber. Auch wenn ich die Hälften nur kurz in den Händen hatte, waren einige Stellen schon geschmolzen. Diese habe ich noch einmal mit Kuvertüre abgedeckt.
Oben auf dem Ei ist eine "Blüte", aber diese war nicht mehr wirklich gut zu sehen. Darum wird diese mit weißer Kuvertüre noch einmal bedeckt und so hervorgehoben. Dazu die geschmolzene Kuvertüre etwas fest werden lassen und dann auf der Blüte verteilen.

Bei dem Ei für unsere Nichte werde ich hier mit essbaren Perlen und etwas Glitter arbeiten. So sieht es auch anders aus und verleiht dem Ei etwas bling bling. Sie ist da halt typisch junges Mädchen und mag Glitzer. ;)
Ich habe das Ei dann erst einmal eine Nacht stehen lassen, damit alles wirklich trocknet und die Kuvertüre überall aushärten kann. Speziell in der Lücke zwischen den beiden Hälften war nun recht viel davon und ich wollte das es ganz fest ist und mir das Ei beim Schneiden nicht auseinander bricht.

Der Anschnitt hat dann auch super geklappt! Ich habe ein Stück rausgeschnitten und die Smarties purzelten mir entgegen. Sie sahen halt nicht mehr so toll aus, aber man macht so Probeversuche ja, damit man lernt und es danach perfekt wird.
Für Ostern werde ich dieses Ei auf alle Fälle wiederholen. Ich werde es dann mit einem hellen Teig unten und einem Schoko Teig oben machen. Dazu in Rosa eingefärbte Kuvertüre und Perlen und Glitter als Deko obendrauf. Innen werde ich auf alle Fälle mehr Kuvertüre nehmen und es länger trocknen lassen. Als Füllung werde ich dann schauen was ich nehme....entweder wieder Smarties oder so Baiser Eier.

Die Idee der Backbox finde ich ganz schön. Natürlich waren nicht alle Produkte etwas das ich kaufen würde, aber so ist das immer mit solchen Boxen. Es werden Produkte reingetan, die zum Thema passen und nicht zu mir. Da ich solche Produkte aber immer weitergebe, sind sie ja nicht verloren. Wer gerne backt, hat mit Meine Backbox eine echt schöne Überraschung und bekommt durch die Rezepte immer wieder neue Ideen.

Keine Kommentare: