Donnerstag, 5. April 2018

Die 7 Farben des Blutes von Uwe Wilhelm #Rezension #Buch #Lesen

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Wenn ich zurück denke, dann habe ich früher sehr ungerne zu Deutschen Büchern oder Filmen gegriffen. Irgendwie fand ich das Amerikanische oder Englische besser gefunden. In den letzten Jahren hat sich das aber geändert. Deutsche Filme sind sehr gut geworden und die Deutschen Schriftsteller schreiben genauso gute Bestseller, wie die Kollegen aus dem Ausland.

So war mein letztes Buch auch mal wieder von einem Deutschen Schriftsteller und spielte in Deutschland. Meinen Thrillern bin ich allerdings treu geblieben. Die 7 Farben des Blutes von Uwe Wilhelm wurde mir empfohlen und ich musste es einfach mal lesen.

Ein verrückter Mörder, eine hartnäckige Frau und das alles in Berlin. Die 7 Farben des Blutes lasen sich auf dem Cover gut und reizten mich sofort.

Klappentext:

Drei Morde in drei Monaten. Drei Frauen. Drei Verkündigungen, in denen der Mörder von sieben "Heilungen" erzählt. Die Berliner Polizei steht unter Druck. Doch dann ist die Serie mit einem Mal beendet und gerät in Vergessenheit. Nur Staatsanwältin Helena Faber ist davon überzeugt, dass dies erst der Anfang war. Als ein Jahr später eine vierte Frau brutal ermordet wird, macht Helena Jagd auf den, der sich selbst Dionysos nennt. Es ist der Beginn eines Rennens gegen die Zeit, aber auch eines Kampfes ums Überleben, denn Helena ist ins Visier des Täters geraten. Und Dionysos wird nicht aufgeben, solange sie nicht "geheilt" wurde...

Die Hauptfiguren, aus dessen Sicht das Buch geschrieben ist, sind Helena Faber und Dionysos. Helena ist tough und sehr clever. Sie ist allein-erziehend, selbstbewusst, ehrgeizig und nicht bereit den Fall der Morde einfach auf sich beruhen zu lassen. Wenn es zu Teilen aus Sicht von Dionysos kommt, war ich mehr begeistert, als die Teile von Helena. Er erzählt seine Morde sehr detailliert, was ich sehr gut geschrieben fand. (Etwas sanftere Seelen sollten hier vielleicht nicht so genau mitlesen. :P. )
Ich will nicht zu viel verraten, aber ich persönlich fand es sehr schwer das Buch hin zu legen. Am liebsten hätte ich es in einem durch gelesen. Uwe Wilhelm hat hier sehr gut geschrieben und den Spagat zwischen der "normalen" Frau und dem blutdurstigen Irren fantastisch hinbekommen.

Einzig allein das Ende hat mich gestört. Dionysos ist gestoppt und die Gefahr gebannt....denkt man...und dann kommt das Ende in dem die Tochter von Helena verschwindet. So was bescheuertes, dachte ich. Dann habe ich etwas recherchiert und herausgefunden, dass Die 7 Farben des Blutes tatsächlich nur Teil 1 einer Trilogie ist.

Am 21. Mai dieses Jahr erscheint der zweite Teil und dann macht das Ende wieder total Sinn. Ein Cliffhanger total! Ich freue mich nun auf Teil 2, denn ich habe keine Ahnung was da nun geschieht. Man dachte ja der Fall sein abgeschlossen.

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