Montag, 18. Mai 2026

Mit dem Gastroback 3‑in‑1 Juicer zieht ein echtes Multitalent in die Küche ein #Saft #Mixer #Kaffeemühle

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Wir haben seit vielen Jahren einen Entsafter, und immer wenn Obst im Angebot war oder wir einfach zu viel davon im Haus hatten, habe ich gerne schnell einen Saft gemacht. Da ich Gelee statt Marmelade bevorzuge, habe ich den Entsafter auch oft genutzt, um Früchte dafür zu entsaften. Im Sommer stand er teilweise dauerhaft auf der Arbeitsfläche, weil ich täglich zu ihm gegriffen habe. 

Trotzdem hatte ich jedes Mal das gleiche Problem: Das Zusammenbauen war eine kleine Wissenschaft für sich. Wenn die Teile nicht millimetergenau eingerastet waren, ging das Gerät nicht an, und das Reinigen war jedes Mal eine kleine Strafe. Klebrige Einzelteile, ein Sieb, das man nur mit einer Zahnbürste sauber bekam, und am Ende das Gefühl, dass der Saft den Aufwand kaum wert war.

Auf der Ambiente dieses Jahres habe ich dann einen Entsafter entdeckt, der mich optisch sofort angesprochen hat. Als ich dann noch erfahren habe, dass man ganze Äpfel hineingeben kann, war für mich klar - den muss ich haben. Der Design Multi Juicer Digital Pro von Gastroback ist allerdings nicht nur ein Entsafter, sondern ein 3‑in‑1‑Gerät. Wer nur entsaften möchte, kann zum normalen Design Multi Juicer Digital greifen, aber ich war neugierig auf die zusätzlichen Funktionen

Als das Gerät ankam, war ich überrascht, wie groß und wertig es wirkt. Nicht klobig, sondern stabil – ein Gerät, das man nicht versteckt, sondern gerne stehen lässt. Der Edelstahlkorpus, der matte schwarze Tresterbehälter und die transparente Saftkanne wirken modern und hochwertig. Und wie immer habe ich die Anleitung ignoriert und direkt nach Obst gesucht, um loszulegen.
Der Bügel wird einfach in Richtung Kanne gedrückt und entriegelt damit das Gerät. Sitzt er nicht richtig, startet der Entsafter nicht – eine einfache, aber sehr praktische Sicherheitsfunktion. Das Zusammenbauen ist ein simples Ineinanderstecken, und in weniger als einer Minute ist alles startklar.

Unter dem Deckel sitzt ein titanbeschichtetes Edelstahl-Mikro-Sieb, auf das das Obst fällt und durch die schnellen Drehungen in Sekunden in Saft und feinen Trester verwandelt wird. Der Trester wird seitlich in den großen Behälter ausgeworfen.
Bei meinem alten Entsafter musste ich ständig mit dem Stampfer nachhelfen, es ratterte und brummte, und während rechts ein bisschen Saft herauskam, kämpfte sich links der Trester ruckelnd heraus. Beim Gastroback hatte ich das Gefühl, dass Saft und Trester schon fertig waren, bevor ich überhaupt zum nächsten Stück Obst gegriffen hatte.
 
Links sitzt der Tresterbehälter, rechts die kleine Schnute, die perfekt in die Saftkanne passt – kein Tropfen geht daneben. Die Kanne fasst 1250 ml, der Tresterbehälter 2000 ml, sodass man richtig viel Saft machen kann, bevor man etwas ausleeren muss.
Die Kanne hat einen Deckel, der gleich mehrere Vorteile hat: Beim Entsaften spritzt nichts heraus, man kann den Saft direkt in der Kanne servieren, weil sie wirklich schick aussieht, und wenn ich viel Saft mache, fülle ich zwischendurch um – die letzte Portion bleibt aber immer in der Kanne. 

Beim ersten Test habe ich einfach einen ganzen Apfel und danach eine ganze Birne hineingeworfen. Kein Schneiden, kein Vierteln – einfach rein damit. Das klappt mit normal großen Äpfeln problemlos und begeistert mich bis heute.  
Früher habe ich viel Zeit mit dem Schneiden verbracht, jetzt verschwindet das Obst im Schacht, der Motor läuft ruhig und kraftvoll, und Sekunden später fließt der Saft in die Kanne. Der Stopfen ist zwar dabei, aber ich brauche ihn selten.

Bei der Ananas habe ich die Schale entfernt und sie grob geschnitten. Ich habe den Füllaufsatz vollgemacht, den Juicer eingeschaltet und erst bei den letzten Stücken etwas nachgeholfen. Alles andere hat das Gerät selbst eingezogen. 
Überall, wo man die Schale mitessen kann – Äpfel, Birnen, Weintrauben, Erdbeeren, Nektarinen – kann man alles am Stück hineingeben. Ananas und Mandarinen gehen ohne Schale, Kerne lasse ich drin, die machen dem Gerät keinerlei Probleme. 

Bedient wird über den Drehknopf vorne am Gerät. Je härter das Obst, desto höher sollte man das Programm einstellen. Es gibt 5 verschiedene Programme. Tatsächlich habe ich bis jetzt nur Stufe 1 bei Obst genutzt. Ich denke, wenn man Gemüse entsaftet, wie Karotten zum Beispiel, dann sollte man etwas höher gehen. 
Alles an Obst, was wir essen, ist eigentlich recht weich und deshalb reicht Programm 1 vollkommen aus. Man merkt am Geräusch etwas die höheren Stufen, aber selbst in Programm 5 ist es nicht so laut, dass meine Katzen aus der Küche flüchten würden. Ich finde den Juicer sehr angenehm ruhig. 

Alles, was in den Trester ausgeworfen wird, wird oben an den Deckel geworfen und fällt von dort aus in den Tresterbehälter. Wenn der Behälter natürlich recht voll ist, bleibt auch mal am Deckel etwas kleben, aber das bleibt auch da kleben, wenn man den Deckel abnimmt. 
Der Trester ist wirklich trocken, was zeigt, wie effizient der Saft ausgepresst wird. Früher habe ich den Trester oft ein zweites Mal durchgejagt, weil noch so viel Saft drin war. Jetzt bekommen unsere Hühner den Trester – und sie lieben ihn.

Witzig ist, dass ich ein wirklich tolles Gerät habe, das total hochwertig ist und RuckZuck Saft macht. Was mich aber am meisten begeistert hat, ist ein Plastikteil, das man in die Kanne gibt. Das Teil ist ein Schaumstopp – ich hätte nicht gedacht, dass so ein kleines Detail so viel ausmacht. Der Saft war klar, ohne diese dicke Schaumschicht, die ich sonst immer mühsam abheben musste.
Speziell bei Äpfeln hat man diesen Schaum immer und wenn ich den Saft dann in eine Glasflasche gebe, ist er mit drin und wird oben fast wie ein Stopfen. Darum habe ich den Saft früher immer noch durch ein Sieb gegossen. Mit der Kanne und dem Schaumstopp ist das nun Vergangenheit. 

Nach dem ersten Mal Saft machen kam der Moment der Wahrheit - die Reinigung. Ich habe alles auseinandergebaut und war fast irritiert, wie schnell das ging. Die meisten Teile musste ich nur kurz abspülen, nichts war verstopft, nichts klebte fest, und das Sieb war in Sekunden sauber. Kein Schrubben und kein Fluchen.
Alle Teile trocknen lassen und dann konnte ich den Juicer wieder zusammenbauen. Selbst wenn man mal keine Zeit hat für das kurze Abspülen, geht die Reinigung einfach, denn man kann alle Teile auch in die Spülmaschine geben. Bis jetzt war das bei uns aber noch nicht nötig. Abspülen mit einem Tropfen Spüli reicht hier vollkommen. 

Der Unterschied zwischen dem normalen und dem Pro Juicer ist, dass der Pro ein 3-in-1 Gerät ist. Neben dem Juicer gibt es noch einen Standmixer-Aufsatz und einen Kaffeemühle-Aufsatz. Beide Aufsätze sind aus Glas, was mich ja immer begeistert. Ich finde Glas viel wertiger und meist hält es auch viel länger. 
Um diese Aufsätze zu nutzen, entnimmt man das Edelstahl-Sieb und kann dann den passenden Aufsatz einrasten. In den Behälter vom Standmixer passen 1,5 Liter und durch die Skalierung kann man alles ohne vorheriges Abmessen einfüllen. 

Die 4-fach Edelstahlmesser unten halten auch einiges aus - selbst Eis crushen ist kein Problem. Da wird es natürlich etwas lauter, was aber nicht am Gerät liegt, sondern an dem Eis im Glasbehälter. Drinks, Smoothies, Milkshakes, Suppen, Saucen und Babynahrung können alles im Standmixer schnell gemacht werden. 
Jetzt, wo die heißen Tage da sind, machen wir uns öfter einen Milkshake. Milch und Eis sind immer im Haus. Dazu entweder etwas Kakao, Eiscafé-Pulver oder frisches Obst. Der Mixer lief ruhig und gleichmäßig, ohne dass ich nachstopfen musste oder Angst hatte, dass er gleich explodiert. 

Der Deckel hat einen gummierten Rand, der fest auf dem Glas sitzt. Wenn mal so ein Milkshake in der Wohnung explodiert, ist das zwar eine Sauerei, aber sonst nicht schlimm. Bei einer heißen Suppe will ich aber zu 100 % wissen, dass der Deckel fest sitzt, und das tut er auf alle Fälle. 
Im Deckel ist eine Öffnung, damit man jederzeit noch etwas zufügen kann. Wenn ich zum Beispiel Mayonnaise mache, dann kann ich das Öl langsam von oben reinträufeln lassen. Im Messbecher ist auch ein kleiner Messbecher integriert. Rundum also sehr durchdacht und praktisch. 

So ein Milkshake ist in wenigen Minuten gemacht. Zutaten in den Behälter geben und anstellen. Ist es nur Milch, Eis und ein Pulver, reicht es, kurz anzumachen. Ist Obst dabei, muss man so ein bisschen nach der Härte des Obstes gehen. Man sieht ja ganz genau, wie weit alles vermischt ist. 
Das Resultat ist immer cremig und perfekt gemischt. Durch den 1500-Watt-Profi-Motor wird alles gut zerkleinert und gut vermischt. Da merken wir keinen Unterschied zu einem gekauften Milkshake - außer, dass unsere besser schmecken. :P

Als Letztes kam die Kaffeemühle dran. Auch hier ist ein 4-fach Edelstahlmesser, diesmal mit einem 500-ml-Glasbehälter. Perfekt für kleinere Mengen. Ich habe eine Kaffeemaschine mit Kugeln, aber wenn dann mal etwas mehr Besuch da ist, kommt die alte Brühmaschine aus dem Schrank. 
Damit der Kaffee dann immer frisch schmeckt, habe ich Kaffeebohnen im Haus und die kann ich jetzt mal eben schnell zu Pulver verarbeiten. Ein etwas höheres Programm eingestellt und ruckzuck ist aus den Bohnen ein ganz feines Pulver geworden. So bekommt mein Besuch einen leckeren Kaffee. 

Viel mehr nutze ich es aber für Gewürze. Wir haben Kümmel auch als Pulver da, Senf und getrockneten Knoblauch kaufe ich auch als Pulver. Das kann ich mir nun sparen und kann mir das Pulver selber machen. Das hat den Vorteil, dass ich es auch in der Stärke machen kann, in der ich es bevorzuge. 
Zimt, Pfeffer, getrocknete Kräuter – alles wurde gleichmäßig gemahlen, ohne dass etwas warm wurde oder klumpte. Und plötzlich hatte ich ein Gerät, das nicht nur Saft und Shakes macht, sondern auch meine Gewürzschublade auf ein neues Level bringt und mir Geld spart.

Was sich seitdem verändert hat? Mehr, als ich erwartet hätte. Ich mache wieder regelmäßig Saft, einfach weil es so schnell geht und weil ich keine Angst mehr vor der Reinigung habe. Ich mixe mir zwischendurch einen Milchshake, wenn ich Lust darauf habe, und ich mahle Gewürze frisch, weil es einen riesigen Unterschied macht.

Ich freue mich jetzt so richtig auf die kommende Obstzeit. Kirschen, Äpfel und Birnen werden geerntet und können dann zu Saft und Gelee verarbeitet werden. Ich kann mir aber noch Smoothies machen und an den ganz heißen Tagen einen leckeren Eiscafé. Und im Herbst teste ich dann die ersten Suppen!

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