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Airfryer sind momentan ja gefühlt überall. Dabei muss ich über den „neuen Trend“ immer ein bisschen schmunzeln, denn bei uns steht eine Heißluftfritteuse schon seit fast 15 Jahren in der Küche. Für mich gehört sie also schon lange ganz selbstverständlich zur Küchenausstattung.
Natürlich hat sich in all den Jahren einiges getan und auch bei uns wurde der Airfryer irgendwann gegen ein neueres Modell ausgetauscht. Geblieben ist aber, dass er regelmäßig zum Einsatz kommt. Trotzdem ertappe ich mich dabei, dass oft die gleichen Sachen darin landen.
Neue Ideen sind deshalb immer willkommen und genau dafür ist
Das schnelle Airfryer Kochbuch vom TOPP Kreativ Verlag gedacht. Mehr als 100 Rezepte findet man in dem Buch und dabei geht es längst nicht nur um Pommes, Nuggets und die anderen üblichen Verdächtigen. Die Rezeptideen reichen von herzhaft bis süß und vom Frühstück bis zum Abendessen. Fleisch und Fisch sind genauso vertreten wie Gemüse sowie vegetarische und vegane Ideen.
Das Konzept des Buches setzt außerdem auf schnelle und unkomplizierte Gerichte. Laut Verlag sollen die Rezepte in weniger als 20 Minuten zubereitet sein. Für mich steht allerdings viel mehr die Abwechslung im Vordergrund. Schnell ist schön, aber am Ende muss es vor allem schmecken.
Unterteilt ist das Ganze in verschiedene Kapitel, sodass man nicht erst das komplette Buch durchblättern muss, wenn man etwas Bestimmtes sucht.
Die Kapitel sind:
- Frühstück
- Snacks & Vorspeisen
- Hauptgerichte
- Süßes
Da ist also schon beim Inhaltsverzeichnis einiges dabei, bei dem ich direkt neugierig geworden bin. Ich blättere bei Kochbüchern allerdings sowieso meistens erst einmal komplett durch und entscheide dann nach dem Foto, was mich anlacht.
Die Rezeptseiten selbst sind schön übersichtlich gestaltet. Man sieht auf einen Blick, welche Zutaten benötigt werden und für wie viele Portionen das jeweilige Rezept gedacht ist. Dazu kommen die einzelnen Zubereitungsschritte und natürlich die Angaben für den Airfryer.
Buttermilchbrötchen zum Beispiel finde ich spannend, denn frische Brötchen zum Frühstück gehen bei uns eigentlich immer. Dazu gibt es French Toast mit Zimt und sogar Yorkshire-Puddings. Letztere hätte ich ehrlich gesagt nicht unbedingt als Erstes mit dem Airfryer in Verbindung gebracht.
Dabei bleibt es nicht bei Frühstück und Kleinigkeiten. Es gibt zum Beispiel Fischstäbchen mit Sauce tartare und auch Mac and Cheese findet man zwischen den über 100 Rezepten. Gerade diese Mischung gefällt mir, denn so ist das Buch nicht auf eine bestimmte Art von Gerichten festgelegt.
Die Rezepte selbst wirken jedenfalls nicht so, als hätte man einfach nur die üblichen Gerichte für die Heißluftfritteuse zusammengesammelt. Auch bei Scones wäre der Airfryer nicht unbedingt meine erste Idee gewesen und genau solche Rezepte machen das Durchblättern interessant.
Und dann wäre da natürlich noch die süße Abteilung. Denn auch Kuchen und Gebäck lassen sich im Airfryer zubereiten. Neben den Scones findet man im Buch beispielsweise Financiers – die kleinen französischen Mandelküchlein haben mich in einem Airfryer-Kochbuch dann doch überrascht.
Genau diese Abwechslung macht für mich beim Durchblättern Spaß. Mal entdeckt man etwas Bekanntes in einer Airfryer-Variante und ein paar Seiten später kommt ein Rezept, bei dem man erst einmal hängen bleibt.
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