Freitag, 16. Oktober 2020

Ich habe ein neues Hobby gefunden und bastel nun Miniatur-Zimmer #CreativeDiscount #DIY #BastelShop

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Ich habe es schon immer geliebt zu basteln und jetzt wo der Herbst da ist, habe ich auch wieder mehr Zeit dafür. Überall im Wohnzimmer sind Kisten und Schubkästen voll mit Wolle, Papier und anderen Bastelartikeln. Online-Shops mit Bastelbedarf sind bei mir natürlich in der Favoritenliste mehr als gut vertreten. 

Sehr gerne stöber und bestelle ich bei Creative Discount, denn hier finde ich immer wieder tolle Sachen, mit denen ich etwas Kreatives anstellen kann. Der Nachteil beim Stöbern ist das man immer wieder etwas Neues findet und ich immer mehr Ideen habe, was ich machen könnte. :P Der Vorteil ist aber, dass man auch mal etwas entdeckt, wonach man nie gesucht hätte und dann plötzlich eine neues Hobby hat. 

 
So ging es mir vor einigen Wochen mit einem DIY Kit für ein Miniatur-Zimmer. Ich hatte es im Shop gesehen und fand es ganz niedlich für meine Mama. Mittlerweile bin ich bei Zimmer Nummer 4 angelangt und habe richtig Spaß daran, sie zu basteln. Sie sehen so niedlich aus und ich beschäftige mich total gerne damit. 
 
In fast allen Shops wird heutzutage mit Kategorien gearbeitet, da es einfach leichter ist dadurch etwas zu finden. Creative Discount hat da verschiedene Sortierungen, die es einfach machen, dass passende zu finden oder einfach nach Ideen zu stöbern. Unter Produkte kann man nach etwas speziellen schauen, wie z.B. Basteln mit Holz, Basismaterial oder Klebstoff, Scheren & Co.
 
Ich ziehe es vor nach Themen zu schauen, denn dort kann ich stöbern und mir viele Ideen holen. Gerade sehr passend ist Alles für den Winter und Alles zur Weihnachtszeit. Wenn man in der Kategorie ist, wird dann meist noch in Unterkategorien geteilt, damit man nicht 100 Seiten durchscrollen muss. In der Weihnachts-Kategorie kann ich nun nach Karten & Co, Bastelbedarf, Dekorationen und Bastelsets sortiert schauen. 
 
Wer bestimmte Produkte immer von der gleichen Firma kauft, kann sich auch einfach alle Produkte einer Firma anschauen. Natürlich gibt es auch eine Suchleiste, mit der man nach einem genauen Produkt suchen kann. Egal wie man sucht, das passende wir einfach und schnell angezeigt. Jedes Produkt hat eine genaue Beschreibung und ein oder mehrere schöne Bilder. 
 
Die DIY-Miniatur-Zimmer habe ich unter Sets Gestalten mit Holz gefunden und habe mich für die Schneiderei entschieden. Das ist ein kleines Handarbeitszimmer mit Nähmaschine, Bügelbrett und Stoffen. Das Schöne an diesen Kits ist, dass man zu 95% alles drin hat, was man braucht. Kleber, Pinsel, Farbe, Batterien und Pinzette sind neben den ganzen Teilen schon dabei. 
In der Box findet man eine Anleitung, Vorlagen, Seiten mit Teilen zum Ausschneiden und Beutel voller Holzteile, Stoffen, Kabel und Kleinteilen, die man benötigt, um das Zimmer zu bauen. Alle Beutel sind beschriftet und in der Anleitung steht dann immer in welchem Beutel, man das Teil, dass man nehmen muss, findet. 

Ich habe mir alles genau angeschaut und die Anleitung durchgelesen. Danach fand ich es für mich einfacher und schneller, die Teile anders zu sortieren. Ich habe alle Holzteile in einen Beutel, alle Kabel in einen anderen, alle Kleinteile in einen dritten und so weiter. So fand ich es einfach besser. Mittlerweile hat sich das auch geändert und ich habe mir kleine Beutel geholt und packe immer alle Teile für jedes Möbelstück oder Teil in einen Beutel und Nummeriere sie durch. So sind alle passenden Teile immer schon zusammen und ich muss gar nicht mehr in den Beuteln suchen.
Die Beschreibung bei Creativ Discount ist sehr gut, aber in diesem Fall fehlt etwas ganz wichtiges. Die Anleitung gibt es nur in Englisch! Durch die Bilder erkennt man immer sehr gut, was man tun muss, aber ich finde das sollte erwähnt werden, denn es ist doch etwas Text dabei mit einigen Anleitungen und Tipps, die ich sehr hilfreich fand. 
 
Zu den Werkzeugen, die schon dabei sind, werden noch andere benötigt, die man aber als Bastelfreund in der Regel im Haus hat. Bleistift, Zange mit Seitenschneider, Schere, Schraubenzieher, Lineal, Cutter und Klammern werden empfohlen. Ich habe noch Gummibänder dazu genommen, die ich manchmal benutzt habe, um Teile zusammenzuhalten, bis der Kleber trocken ist.
 
Mittlerweile nehme ich auch doppelseitiges Klebeband und Tesafilm dazu, denn manchmal ist es einfacher Teile so zusammenzukleben als mit dem Kleber, der trocknen muss. Speziell bei kleinen Teilen, die rein aus Papier bestehen hat mir das doppelseitige Klebeband alles etwas einfacher gemacht. Mit jedem Zimmer fällt mir halt doch noch etwas anderes ein. :P

Das Zimmer ist von außen eigentlich nur ein halbes Zimmer, denn man hat nur 2 Wände. So kann man von vorne schön in das offene Zimmer schauen. Zuerst werden die Bodenplatte und die beiden Seitenwände gestrichen. Dafür ist Farbe und ein Pinsel dabei. Alle 3 Teile bestehen aus Holz und ich habe sie 3-4 mal gestrichen, bis alles gedeckt hatte. 
 
Man könnte die Wände auch nur von außen streichen und von innen mit einer Tapete bekleben. Das wäre natürlich einfacher und ging schneller, aber ich fand die gestrichenen Wände optisch ganz schön. Bei uns haben wir auch alle Wände gestrichen und da in jedem Set immer Bilder für die Wände sind, ist eine schlichte Farbe auch viel besser als eine bunte Tapete. 
 
Als die 3 Teile gestrichen waren, bin ich mit den Möbeln angefangen. Für Türgriffe biegt man kleine Drahtteile und klebt sie mit Paletten in schon vorgebohrte Löcher. Die einzelnen Teile werden zusammen oder aufeinander geklebt. Alle Möbel sind aus Holz und perfekt vorgeschnitten. Man muss nichts mehr nachbearbeiten oder irgendwo etwas einschneiden. 
Der klare Kleber, der dabei ist, ist perfekt für alles aus Holz. Durch die Spitze kann man ihn gut dosieren und auch an feinen Stellen anbringen, ohne groß danebenzugehen. Selbst wenn man mal zu viel aufträgt, ist das nicht schlimm, denn er trocknet klar und ist dann nicht mehr sichtbar. Trocknen tut er auch recht schnell. Hier kamen die Gummibänder ins Spiel, die ich an den Möbeln so angebracht habe, dass nichts verrutschte und dann trocknen konnte, während ich weiter bastelte. 

Nach und nach entstanden Schränke, Tische, Regale, ein Bügelbrett, ein Spiegel und ein kleiner Stuhl. Dann kam die Arbeit, die wohl nichts für jeden ist...die Kleinteile. Diese sind teilweise echt klein und recht filigran. Da ist Geduld und ein ruhiges Händchen angesagt. 
Es gab einen Bogen aus etwas festerem Papier und dann noch einiges aus normalem Papier. Alles muss ausgeschnitten werden und dann passend zusammengeklebt (mit dem weißen Kleber) werden. So entstehen kleine Boxen, Bilder, Bücher und andere Dekorationen. Mit etwas Stoff und Bändern wird einiges verschönert und die Bilder bekamen teilweise kleine Holzrahmen. Immer mehr Teile wurden fertig und ich freute mich schon richtig auf das einräumen. 

Einige Teile haben mich dann echt fast zur Verzweiflung gebracht, da sie so klein waren und damit schwer zum Zusammenbauen waren. Ich war echt froh, dass nur ein Blumenstrauß dabei war. Obwohl der aus wenigen Teilen besteht, war er eine Herausforderung. Mini Teile aus Papier ausschneiden und dann noch falten. Um die Mittelteile wickeln und dann kleben. Entweder gingen sie wieder auf oder klebten an meinen Fingern. :D 
Das schlimmste Teil war eine kleine Kaffeemühle. Die Holzteile waren soooooo mini und das feine Biegen des Drahtes, der dann nicht passte und als er passte nicht mit dem Kleber hielt. Ich verstehe bis heute auch nicht was eine Kaffeemühle in einem Nähzimmer soll und hätte sie einfach weglassen sollen. Meine Mama hat sie eh nicht aufgestellt. :D

Das Schönste an diesen Zimmern ist das man einen gewissen Spielraum für Veränderungen hat. Natürlich kann meine Mama nähen, aber ihr Steckenpferd ist eher das Stricken und Häkeln. Schon beim Bestellen wusste ich, dass ich gewisse Veränderungen machen werde, um aus dem Nähzimmer ein Handarbeitszimmer mit Wolle zu machen. Ich habe einiges an Stoff benutzt, aber habe auch Wollknäule in Mini gewickelt.
Als alle Möbel und die ganzen kleinen Teile fertig waren, ging es daran die Wände, den Boden und das Licht fertig zu machen. An den Wänden würde oben eine Dekoleiste aus Holz angebracht. Damit sie genau in der richtigen Höhe ist, hat man auf einer Papiervorlage Markierungen, die man einfach auf das Holz übertragen kann. 

Es war wichtig in diesem Fall, dass die Leisten genau richtig sitzen, denn sonst würde der Schrank nicht reinpassen und die Löcher für die Gardinenstange wären verdeckt. Das kleine Regal und die ersten Bilder sind auch gleich an der Wand angebracht worden. Hier gab es auch Markierung, aber es wäre nicht ganz so fatal, wenn die etwas verrutscht wären. 
Als Nächstes kamen die Fenster rein. Diese sind nicht einfach nur ein Holzrahmen, sondern man hat 2 Rahmenteile und eine stabile Transparentfolie, die man zusammen klebt und so ein richtiges Fenster bekommt. Unter die Fenster kommen kleine Fensterbänke. Die beiden Wände werden verklebt und es kommt ein Rahmen unten hin, auf den man den Boden klebt. 

Bevor der Boden drauf kommt, muss das Licht gemacht werden. Die Anleitung zeigt genau auf, wie man die Lampe mit den Kabeln verbindet. Damit die Kabel fest bleiben ist ein Schrumpfschlauch dabei, den man über die offenen Kabel zieht und dann mit einer Flamme schrumpfen lässt. So sitzt alles fest und nichts lockert sich, wenn man es bewegt und einbaut. 
Über die Glühbirne kommt ein Lampenschirm, den man vorher gebastelt hat. Dann wird die Lampe an einem Deckelstück befestigt und das Kabel kommt in die Ecke bis runter zum Boden. Dort verbindet man es mit der Batterie-Box. Diese soll man in ein Fach unter den Boden schieben. Das habe ich allerdings nicht getan, denn sonst müsste man jedes Mal das ganze Zimmer anheben, um an den Lichtschalter zu kommen. 

Ist das Licht fertig kommt der Boden, der aus einer Holzplatte besteht, die man mit einem Vordruck in Holzoptik beklebt. Die Platte wird dann auf den Rahmen geklebt. Ich habe etwas Schweres drauf gestellt und es so eine Weile stehen lassen. Danach noch 2 Holzleisten vorne und seitlich vor den Rahmen und den Boden kleben und fertig ist das Zimmer. Nun konnte ich es einräumen und es so gestalten, wie es mir gefiel. 
Schön fand ich, dass einiges übrig blieb. Es war genug Farbe und Kleber übrig, sodass die Gefahr irgendwann ohne dazustehen nicht bestand. Natürlich blieb bei mir viel Stoff über, da ich die ganzen Stoffballen fürs Regal nicht gemacht hatte. Ich denke es wäre aber auch so einiges übrig geblieben, so das es nicht so schlimm gewesen wäre, wenn ich mich verschnitten hätte. Perlen, Draht und Pailletten waren auch noch einige da. In meinem Fall blieben auch noch ein paar Blütenteile und Grünzeug über, denn ich hatte nur einen Blumenstrauß gemacht und den zweiten ausgelassen. 

Das Zimmer ist so niedlich geworden! Gardine an einem Fenster und ein verschnörkeltes Gitter an dem anderen....Bilder an den Wänden und auf den Schränke....Stoffballen und Wollknäule überall....dazu das Bügelbrett mit Bügeleisen, der große Spiegel, die Nähmaschine die auf schön alt gemacht ist und die vielen kleinen Details. 
Vor dem Tisch ist ein Gestell in dem Stoffballen hängen und es gibt kleine Körbe, die verschieden gebastelt wurden. Darin sind Stoffe und Wollknäule. Es ist sogar eine kleine Kleiderpuppe dabei, die man mit Stoff bestücken könnte. Das Bügeleisen, die Scheren und die Nähmaschine sind aus Metall und waren komplett dabei. 

In dem Schrank liegen viele Wollknäule und ein paar Stoffstücke. Dazu Schneider-Muster, die man ausschneiden musste. Als schönes Detail gibt es einen Abreiß-Kalender, den man basteln musste und der an der Seite des Schrankes klebt. Das Innenleben des Schrankes kann man natürlich ganz frei gestalten und alles so legen, wie man mag. 
Ganz Mini, aber so ein niedliches Detail ist die kleine Box mit Fächern, die auf dem Tisch steht. Darin ist die Schere und einige Lineale und kleine Garnspulen. Da kam die Pinzette zum Einsatz. Ein kleines Stück Holz wird mit einem Faden beklebt und dann umwickelt. Damit sich der Faden nicht wieder löst, wird er auch oben wieder geklebt. Ich fand diese Spulen das süßeste Detail an diesem Zimmer. 

Noch schöner sieht das Zimmer aus, wenn man das Licht anmacht. Die Lampe hängt recht mittig und leuchtet das ganze Zimmer aus. Ich finde es toll, dass man ein Licht einbaut und so die Möglichkeit hat es zu beleuchten und auch noch anzuschauen, wenn es dunkel ist. 
Ich persönlich fand das Zimmer nur so vollgestopft, dass man viele der schönen Details nicht sehen konnte. Meine Mama fand das auch, als ich ihr das Zimmer geschenkt habe. Man muss aber ja nicht alles reinstellen, was dabei ist, sondern kann sich das aussuchen was einem gefällt. Sie hat alle Teile, die sie nicht genutzt hat dahinter gestellt und kann so jederzeit das Zimmer umräumen und alles ganz anders stellen. 

Ich war so verliebt in das Miniatur-Zimmer, aber es passte einfach nicht zu mir. Ein Bastelzimmer ja, aber ein Handarbeitszimmer eher nicht. Ich bin also ins Internet und habe so viele kleine DIY Miniatur-Zimmer gefunden. Ich habe mir gleich das nächste bestellt...diesmal ein Küchen-Zimmer, da das perfekt zu mir passt. Wieder hat das basteln mir so viel Spaß gemacht und ich habe sogar noch mehr geändert. Der Boden gefiel mir nicht, also habe ich einen anderen ausgedruckt....die Bilder gefielen mir nicht, also habe ich andere ausgedruckt. Die Bilder sind von mir gemachte Food-Fotos, die auch in meiner Küche hängen. Ich habe an der Wand wo meine Kaffee-Ecke ist eine Bahn von einer speziellen Tapete hängen...die habe ich auch ausgedruckt und in das Zimmer geklebt. So wurde es zu meiner Küche. 
Kaum war die Küche fertig, musste ich schon das nächste bestellen. Diesmal ein Lese-Zimmer, das nun in meiner Bücherecke steht. Da habe ich alle Bücherrücken ausgetauscht und habe neue ausgedruckt, mit den Covern der Bücher die ich hier wirklich stehen habe. Durch dieses individuell Anpassen sind die Zimmer noch schöner, denn sie passen nun komplett zu mir. 

Ich habe noch 2 weitere Zimmer auf meiner Wunschliste, die gut zu mir passen. Vorher bastel ich aber ein kleines Puppenhaus für unsere Großnichte. Creative Discount hat da ein schönes DIY Kit und da es nur das leere Haus ist, kann ich es passend für sie einrichten. Mit Weihnachten um die Ecke werde ich gleich noch einiges für unsere Dekoration und für Geschenke verpacken mitbestellen, denn ab €69,- ist der Versand kostenfrei. Creative Discount ist ein genau der richtige Shop für mich...wenn auch gefährlich für meinen Geldbeutel, da ich immer so viel Schönes finde. :D ;P

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