Freitag, 18. September 2020

Alles kommt irgendwann wieder! Schon meine Oma hat eingekocht und jetzt habe ich es auch für mich entdeckt #Food #Tescoma #Haltbar

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In der Küche gibt es 3 Kategorien....Ich hasse kochen!...Kochen ist ok und es muss ja sein, also bleibe ich bei dem, was ich kenne...Ich LIEBE kochen und probiere immer wieder neues aus! Ich gehöre zu den letzteren und halte mich unglaublich gerne in meiner Küche auf. Meine Liste von Rezepten, die ich mal ausprobieren will, ist endlos und wird täglich größer. Ich liebe es Besuch zu bekochen und für sie zu backen.

Dementsprechend stehen auch Geräte, Töpfe, Backformen und Helferlein in meiner Küche. Das Ganze wurde jetzt mal wieder erweitert, denn ich habe etwas Altes für mich entdeckt...das Einkochen! Das kam eigentlich durch unsere Tomatenernte dieses Jahr, denn die war und ist immer noch riesig. Was aber mit den ganzen Tomaten machen? Karotten, Lauch und Co friere ich ein, aber Tomaten eher nicht. Also habe ich mich mit dem Einkochen beschäftigt und habe eine neue Leidenschaft gefunden!

Wenn einige Einkochen, dann haben die 30-40 Gläser auf einmal gefüllt und diese kommen in so einen riesigen Automaten. Das kenne ich noch von einer alten Stelle. Ich habe mal bei einer Familie gearbeitet, wo ich etwas sauber gemacht habe und für die Kids gekocht habe, wenn die aus der Schule kamen. Dort gab es so einen großen Einkoch-Automaten, in dem wir einmal im Jahr Saft eingekocht haben.

Bei mir sind es allerdings immer nur wenige Gläser und ich wollte da nicht so ein großes Ding in der Küche stehen haben. Ist ja alles auch immer eine Platzfrage. Durch die etlichen Dinge die eh schon in meiner Küche und Speise stehen, muss ich mir immer gut überlegen, wohin mit allem Neuen. So ein großer Automat würde weder in die Küche, noch in die Speise und sogar nicht in den Abstellraum passen. Also in den Dachboden und dann immer hoch um ihn zu holen. Neeee...da musste etwas anderes her.

Ich habe also Foren, Gruppen und Berichte durchforstet und habe einiges gelesen. Einige kochen wohl im Backofen ein, aber da war ich etwas skeptisch. Dann habe ich die Variante im Topf gesehen und das war eher etwas für mich. Ich wollte die Gläser aber nicht einfach in einen Topf stellen und aufs beste hoffen und habe nach etwas passendem geschaut. Als der Name Tescoma dabei war, wusste ich, dass ich das richtige hatte, denn ich kenne die Marke ja gut genug und weiß, das ich da Qualität bekomme.
Die DELLA CASA Serie bietet einige Produkte zum Einkochen, Entsaften, Garen und Trocknen. Hier findet man alles, was man da so gebrauchen könnte und ich habe mir gleich ein komplettes Starter-Set zugelegt. Topf, Aufsatz, Gläser, Trichter und Glasheber gehörten dazu. Töpfe habe ich natürlich einige und man kann den Aufsatz auf (fast) jedem Topf mit 24cm Durchmesser nutzen. Meiner hat leider einen abgerundeten Rand und eine Lücke für das ausgießen. So war ich mir etwas unsicher und habe einfach einen neuen Topf mitbestellt.

Viele nutzen zum Einkochen einfach ausgewaschene Gläser von Marmelade oder anderen Lebensmitteln die im Glas kommen. Geht auch, aber bei mir kommt da wieder das Ordnungsmännchen. Ich möchte das die Gläser zusammen passen, gut stapelbar sind, schick aussehen und gut zu verschenken sind. :D
Darum habe ich gleich Gläser von Tescoma mitbestellt. Man kann Gläser mit Schraubdeckeln bestellen oder mit Bügelverschluss. Die Gläser mit Schraubdeckeln haben schöne bunte Deckel, die man auch einzeln nachbestellen kann, falls mal einer nicht mehr richtig schließt. Ich nutze sehr gerne Gläser mit Schraubdeckel und habe deshalb diese genommen. Ich muss aber noch welche mit Bügelverschluss bestellen, denn diese gibt es auch mit 800ml und 1000ml. Bei einigen Sachen werde ich wohl doch mal richtig große Gläser brauchen. Die Gläser mit Schraubdeckel gibt es in 125ml, 200ml, 400ml und 700ml.

Was ich bei meinen Recherchen zum Einkochen herausgefunden habe, ist das man nicht einfach alles einkochen kann. Man muss da schon gewisse Dinge beachten. Milchprodukte dürften z.B. nicht drin sein. Eier können in einem Kuchenteig drin sein, aber so sind sie nicht so gut Einkochbar. Fertig gekaufte Brühen, da dort Hefe drin ist und Bindemittel sind auch ne schwere Sache. Am besten schaut man also vorher nach speziellen Einkoch-Rezepten. So habe ich es jedenfalls gemacht und konnte so auf der sicheren Seite sein.

Mein erstes Einkochen ging nach der ersten großen Tomatenernte los. Ich habe eine Tomatensuppe gemacht, eine Tomatensauce und eine Bolognese. Die Tomatensuppe nach meinem üblichen Rezept (bis auf die Sahne am Ende), die Tomatensauce sind einfach nur Tomaten mit einigen Gewürzen und die Bolognese nach einem Einmachrezept. Die Gläser heiß spülen und die Deckel am besten 5 Minuten lang in eine Schüssel mit kochendem Wasser legen.
Mit dem Trichter bekommt man die Gläser dann schön sauber befüllt. Wichtig, ist das man die Gläser nicht randvoll macht, sondern nach oben immer einiges an Platz lässt. Der Trichter hilft nicht nur beim Einfüllen, sondern auch dabei den Rand oben sauber zu lassen. Dort sollte nichts sein, damit sich später keine Keime bilden. Falls man also doch mal kleckert vor dem Verschließen den Rand gut sauber wischen. Die Gläser fest zuschrauben und dann dem alten Mythos trotzen!

Jeder hat bestimmt schon einmal den Satz "Das Glas dann 5 Minuten auf den Kopf stellen" gehört. Ich auch....immer gemacht, wenn ich Marmelade koche. Bei dickflüssiger Marmelade geht das vielleicht noch, aber alles, was flüssig ist, könnte in den Schraubrand fließen und schon hat man wieder das Thema Keime und meist dann leider Schimmel. Stellt die Gläser also nie auf den Kopf!
Die Dampfunterlage kommt unten in den Topf. Sie steht auf Silikonfüßen und schützt die Gläser vor dem heißen Boden. Man gibt nun 1 Liter Wasser in den Topf. Hier habe ich von einigen anderen Einkochern zu hören bekommen, dass das nicht reicht und man den Topf immer so weit füllen muss, das die Gläser zu 3/4 mit Wasser bedeckt sind.

Nachdem nun aber 2 Monate vergangen sind und alles noch dicht ist und kein Schimmel zu sehen ist, kann ich nur bestätigen, dass der Liter vollkommen reicht. Das liegt in diesem Fall daran, dass die Gläser nicht nur normal kochen, sondern es entsteht ein gewisser Dampfdruck.
Der Deckel hat nämlich einen Silikonrand und diese schließt den Topf (ob nun mit oder ohne Aufsatz) recht dicht ab. So bleibt die Hitze gut drin und es bildet sich ein Dampf in dem die Gläser konstant vor sich hinköcheln.

In den Rezepten steht immer wie lange man die Gläser kochen muss und bei welcher Temperatur. Am Anfang muss man genau auf das Thermometer im Deckel achten, damit man die richtige Temperatur erwischt. Ich koche da auf voller Leistung und wenn ich dann die Temperatur habe, gehe ich runter auf Stufe 3.
Viele Rezepte geben 90-100° Grad an und meist kocht man 2 Stunden. Ich stelle den Timer an meinem Herd an und schaue zwischendrin nur hin und wieder nach. Falls die Temperatur runtergeht, schaltet man eine Stufe rauf. Beim ersten Einkochen habe ich da ständig geschaut, aber mittlerweile weiß ich, dass mein Herd die passende Temperatur super auf Stufe 3 hält.

Der Aufsatz kommt ins Spiel, wenn man hohe Gläser nimmt oder mehrere Gläser übereinander stapelt. Der Deckel muss immer ganz fest drauf sitzen und es sollte noch ein bisschen Platz zwischen Deckel und dem Glas sein. Da ich recht viel koche, sind meist große Gläser drin oder 2 Schichten. Somit nutze ich den Aufsatz fast immer.
Der Aufsatz besteht aus 2 Teilen, die man fest zusammen steckt. Dann steckt man ihn auf den Topf und merkt auch, dass er fest drin sitzt. Nach dem Nutzen wische ich ihn ab und schon kann er in den Schrank. Man kann ihn natürlich jederzeit in der Spülmaschine waschen, aber er wird ja nicht schmutzig und so reicht das abwischen.

Den Deckel kann man auch in die Spülmaschine tun, sollte dafür aber vorher das Thermometer entfernen. Das zieht man einfach nach oben ab und könnte es so auch für anderes nutzen. Ich habe ein Fleisch-Thermometer, aber im Prinzip kann man auch das hier nutzen, um die Temperatur von Fleisch oder einem Auflauf zu messen.
Um die Gläser dann aus dem Topf zu bekommen, ohne sich zu verbrennen, ist der Glasheber sehr praktisch. Er greift die Gläser am Deckel und sobald man ihn oben etwas zusammendrückt hält er das Glas ganz fest. So kann man es auf ein Tuch oder ein Brett stellen und abkühlen lassen. Dabei passiert auch das, was so wichtig ist. Man hört es irgendwann "plopp" machen und der Deckel zieht sich nach unten. Schon ist das Vakuum da und man weiß, dass es mit dem Einkochen geklappt hat.

Bleibt nur die Frage, wohin nun mit den Gläsern. Alles, was in einem klaren Glas ist, sollte immer dunkel stehen. Ich habe alle Gewürze die wir selten nutzen in einem Schrank, denn da habe ich klare Gläser. Auch in der Speise habe ich Boxen stehen, damit Obst und Gemüse im Glas geschützt ist, aber die sind nach oben hin offen.
Ich wollte ganz sicher gehen und habe deshalb die Boxen seitlich gestellt und lehne den Deckel immer dagegen. So steht das Eingemachte dunkel. Noch klappt das, aber wenn ich weiterhin einkoche, dann muss ich mir etwas anderes überlegen. Es werden nämlich immer mehr Gläser und die Boxen sind langsam recht voll.

Wir haben zwischendrin natürlich auch schon einige Gläser wieder geöffnet und den Inhalt gegessen. Alles war einwandfrei und schmeckte so lecker! Egal ob es nur Tomaten waren oder etwas mit Fleisch und selbst der Milchreis, der 4 Wochen eingemacht stand, war 1A! Das Einmachen klappt also super mit den Produkten von Tescoma und für alle, die sich nicht so einen riesigen Ding in die Küche stellen wollen, ist es die perfekte Lösung.

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