Freitag, 27. März 2020

Wenn man sein eigenes Bier oder Cider brauen will, dann ist BrauFässchen die beste Lösung #EigenesBier #Food #Freunde

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Die nächste Feier steht an und ihr möchtet etwas ganz besonderes bieten? Jemand hat Geburtstag und es soll mal etwas ganz anderes als Geschenk sein? Für genau solche Situationen habe ich auf der Ambiente etwas Passendes entdeckt...das BrauFässchen! Bier und Cider zum selber brauen und das ganz schnell und ohne komplizierte Vorgehensweise.

Ich bin ja nun wirklich kein Biertrinker, aber ich liebe es ein gutes Cider zu trinken. Schätze trinkt hin und wieder dann gerne mal mit Freunden ein Bier und speziell, wenn wir zum Grillen zusammen sitzen, kaufen wir lieber ein Fass, damit man nicht so viele Flaschen hat. Da ist doch so ein Fass mit selbst gebrauten Bier eine geniale Idee. 

Jedes Set enthält ein 5 Liter Fass, was auch bei einer kleinen Grillfeier eine perfekte Größe ist. Da der Shop verschiedene Sorten anbietet, kann man gleich mehrere Sorten Bier brauen und hat bei einer größeren Feier etwas für jeden Geschmack. Wenn wir unsere große Grillfeier zu meinem Geburtstag machen, steht immer Weißbier, normales Bier und irgendeine andere Sorte da. Dieses Jahr gibt es dann einfach 3 Fässchen und keine Kisten!

Momentan bietet BrauFässchen 8 Sorten Bier, 2 Sorten Cider und 4 Sorten Specials an. Da ist garantiert für jeden Geschmack das richtige dabei.

- Helles
- Pils
- Dunkles
- Pale Ale
- Weißbier
- India Pale Ale
- Festbier
- Weihnachtsbier (Saisonbedingt verfügbar)
- Apfelcider
- Birnencider
- Experimentierset Pils
- Experimentierset Weißbier
- Pils mit Grapefruit und Passionfruit
- Dunkles mit Kirsche und Eichenholz

Ein Set kommt immer in einer stabilen Schachtel, in der (fast) alles ist was man dann zum Brauen benötigt. Wir haben nur einen Trichter und Wasser dazu nehmen müssen...alles andere wird in den richtigen Mengen schon geliefert. So muss man nicht erst noch Zutaten zukaufen oder anfangen etwas abzumessen oder zu dosieren....absolut Idiotensicher also. :P
Die Anleitungen sind kurz und einfach zu verstehen. Schritt für Schritt wird erklärt was in welcher Reihenfolge in das Fass gegeben wird. Oben wird dazu einfach der Stöpsel entfernt und dann kann man alle Zutaten nach Anleitung reingeben. Beim Cider ging das etwas schneller...beim Dunklen Bier mit Kirsche und Eichenholz gab es 2-3 Schritte mehr. :)

Als Erstes kommt ein Malzextrakt in das Fass. In dem großen Beutel ist schon alles gemischt, was man sonst vorher noch mischen müsste. Da einem dieser Schritt erspart bleibt, spart man einiges an Zeit und ein paar Schritte.
Der Beutel enthält eine recht dickflüssige Masse. Vorne ist eine Schraubkappe, die man einfach abschraubt und dann den Inhalt in das Fass gießt. Man soll so wenig wie möglich im Beutel lassen, was nicht so einfach ist, wegen der Konsistenz. Wir haben es von hinten nach vorne aufgerollt, aber es blieb trotzdem einiges drin.

Als Nächstes kommt Wasser in das Fass. Zuerst gibt man etwas kaltes Wasser in das Fass und dann kochendes Wasser. Das nutzt man vorher aber, um das Druckventil zu sterilisieren. Einfach 1 Minute in das heiße Wasser legen und dann auf ein sauberes Tuch. Am besten dann nicht mehr anfassen, bis man damit das Fass verschließt. 
Während wir das heiße Wasser in das Wasser gegeben haben, fiel mir ein, dass wir damit das restliche Extrakt aus dem Beutel kriegen könnten. Ich habe also ca. 100ml des heißen Wassers in den Beutel gegeben und Schatzi hat es richtig gut durchgeschüttelt.

Das hat es geschafft fast alles aus dem Beutel zu kriegen und wir hatten somit alles an Extrakt in dem Fass. Ich würde diesen Schritt auf alle Fälle in die Anleitung aufnehmen, da man so nichts verschwendet und es ist nur 1 Minute mehr Arbeit.
Der klare Deckel kommt wieder auf das Fass und es wird alles gut durchgeschüttelt. Durch das heiße Wasser ist das Fass nun ein bissl wärmer und ich habe einfach unten ein Handtuch drunter gelegt und dann oben auf den Deckel gedrückt. Dieser ist nämlich nur reingesteckt und sollte beim Schütteln festgehalten werden. Deckel wieder ab und mehr kaltes Wasser rein.

Nun gab es noch 4 Zutaten, die in das Fass mussten. Hopfen und das Kirscharoma kommen in kleinen Flaschen, die man einfach reingießt. Die Hefe ist trocken und kommt in einem Beutel. Auch hier muss man den Beutel nur aufreißen und den Inhalt in das Fass gießen. Mit dem kleinen Holz-Bündel war es nicht ganz so einfach.
Man hat eine Art Stoff Netz, in dem Eichenholzstücke sind. Das passte allerdings nicht durch das Loch im Fass. Ich habe einen der Knoten etwas gelockert und weiter nach hinten gezogen. Dadurch hatte das Holz mehr Platz und wir hatten statt eines Balls eine kleine Wurst. Diese passte dann mit ein bisschen drücken auch durch das Loch im Fass.

Nachdem nun alle Zutaten im Fass waren, kam das Druckventil oben rein und es war Zeit dem Fass Ruhe zu gönnen. Zuerst stell man es einige Tage bei Raumtemperatur irgendwo ins Haus. Da oben etwas Schaum durch die Gärung austreten kann, ist ein Schutz praktisch. Wir haben die Fässer einfach in Eimer gestellt und dann ohne Bewegung stehen lassen. Zwischendrin hörte ich es hin und wieder Fiepsen und man sah ein ganz klein bisschen Schaum am Ventil.
Nach dieser Ruhezeit kamen die Fässer für 2 Tage in den Kühlschrank. Diese Zeit benötigt die Hefe, um sich unten im Fass abzusetzen und ein schönes klares Bier zu hinterlassen. Im Kühlschrank kann man das Fass dann mehrere Wochen stehen lassen.

Wir hatten eigentlich vor beide Fässer mit Freunden zu knacken und uns einen schönen Abend zu machen. Dann kam allerdings Corona ins Spiel und der Abend fiel aus. Da wir uns unsicher waren wie lange man die Fässer im Kühlschrank stehen lassen kann und keiner weiß wie lange es noch dauert, bis man wieder zusammen sitzen kann, haben wir sie dann doch mal angebrochen und probiert.

Wie das brauen, wird auch das zapfen sehr einfach gemacht. Oben im Deckel ist ein kleiner Stift, den man herauszieht. Dadurch wird der Druck entlassen. Den Stift einfach drehen und das Fass ist bereit zum Zapfen. Unten im Fass ist der Hahn schon drin. Man zieht ihn einfach raus und dreht zum Zapfen zur Seite. Der Inhalt fließt gut raus und sobald man den Hahn schließt, tropft auch nichts mehr nach.
Das Bier ist richtig schön dunkel! Es hat einen leichten Kirschgeschmack, der sehr angenehm ist. Die Eiche haben wir beide leider nicht rausgeschmeckt. Durch unsere Freunde hätten wir wohl eine bessere Meinung geben können, da diese öfters Bier trinken und sich da um einiges besser mit Geschmack auskennen, als wir. :P

Nun zum Cider....für alle, die Cider nicht kennen, es ist ein Apfelsekt. Schmeckt schön nach Apfel und prickelt leicht. Trinke ich sehr gerne und es erinnert mich an meine späte Jugendzeit. :P Genauso wie das Bier lässt man den Druck aus dem Fass und kann dann den Hahn rausziehen.
Geschmacklich wirklich super lecker und wie man am Glas sieht mit genug Kohlensäure. Nachdem man das Fass öffnet, kann man es natürlich noch einige Tage im Kühlschrank aufbewahren, aber selbst in einigen Tagen könnten wir keine 5 Liter Bier und Cider trinken. :D Damit beide Produkte nicht verschwendet werden, wird es in nächster Zeit Bier-Gulasch, Apple Pie mit Cider und andere Gerichte geben, wo ich beide Getränke unterbringen kann.

Wenn die Fässer leer sind, kann man sie ganz normal im Alt-Metall entsorgen. So hat man eindeutig weniger Flaschen rumstehen und muss weniger zurück zum Getränkemarkt bringen. Für uns steht ganz eindeutig fest, dass wir zu meiner Grillfeier im September beide Sorten noch einmal kaufen werden und bestimmt noch 1 oder 2 andere Sorten. So muss ich weniger Kisten schleppen und irgendwie ist es doch geiler, also so ein Kasten Bier, den jeder hat. :P

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