Freitag, 21. Juni 2019

Unsere Nichte hat ihren ersten Globus und er ist etwas ganz besonderes #Ravensburger #3DPuzzle #Kinder

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Mir kommt es manchmal vor wie gestern, dass ich mit unserer Nichte auf dem Arm durch das Wohnzimmer gelaufen bin, damit sie einschläft. Bald erreicht sie das erste Mal eine zweistellige Zahl bei einem Geburtstag und ist schon ein echt großes Mädchen geworden. In der Schule macht sie sich richtig gut und sie geht da auch gerne hin.

Geografie steht nun auf dem Plan und sie findet das Thema auch sehr interessant. Sie verreist öfters mit den Eltern und wir erzählen ihr auch von unseren Reisen. Wo findet man welchen Ort auf der Karte und wie kommt man dahin? In einem Atlas kann man das gut zeigen, aber auf einem Globus geht das einfach viel besser.

Für die Schule ist ein Globus immer gut und ich denke irgendwann hätte man ihr sowieso einen kaufen müssen. Ich bin ja nicht gerade die normalste Tante, also gab es auch einen nicht gerade normalen Globus von mir. Als Kind hatte ich so einen aus Kunststoff, der beleuchtet war. Ich denke die meisten hatten und haben so einen. Unsere Nichte hat einen, an dem sie selbst mitgearbeitet hat, denn er ist ein Puzzle!

Ich habe euch ja schon einmal die 3D Puzzle von Ravensburger vorgestellt und dabei hatte ich damals den Globus entdeckt. Es gibt verschiedene Versionen, passend zum Alter des Kindes.

- Die Kindererde ist ein kleiner Globus mit 72 Teilen. Zusätzlich zu der Beschriftung sind Bildern von passenden Tiere auf den Kontinenten. Er ist für Kinder von 6 bis 10.
- Der Kinderglobus hat dann eine Halterung, damit man ihn drehen kann. Er hat 180 Teile und sieht schon mehr wie ein richtiger Globus aus. Hier sind Kontinente, Städte und anderes drauf vermerkt und es sind wieder schöne Tierbilder und andere Bilder dabei. Er ist für Kinder von 7 bis 12.
- Der klassische Globus ist mit 540 Teilen schon etwas größer. Er ist beschriftet wie jeder normale Globus und hat keine Bilder. Er ist für alle von 12 bis 99.

Unsere Nichte ist zwar noch keine 12, aber wir wollten ihr gleich einen richtigen Globus geben. Sie hat ja auch schon einen Erwachsenen Atlas und kann an diesem Globus alle Orte sehen, die sie auch auf den Karten des Atlas findet.

540 Teile sind schon eine Herausforderung für ein Kind, aber dann auch noch in rund! Ich habe den Globus natürlich mit ihr zusammen aufgebaut. 3D Puzzle sind etwas anders als ein normales Puzzle. Da macht man den Rahmen, denn man findet die Teile mit einer geraden Kante sehr gut. Danach hat man immer etwas Anhalt durch die anderen Teile und kann so das passende Teilchen suchen.

Bei einem 3D Puzzle ist es nicht so einfach, denn man hat oft nur ein Loch oder ein raus-stehendes Stück. Da würde man die Lust verlieren, denn man müsste etliche Teile durchprobieren. Um das ganze Etwas einfacher zu machen, hat Ravensburger alle Teile hinten nummeriert.
Wir haben erst einmal alle Teile in kleine Haufen sortiert. 1 bis 100, 101 bis 200 und so weiter. So mussten wir nicht immer so viel durchsuchen, bis wir das passende Teil hatten. Bei passenden Nummern hat unsere Nichte sie schon gleich zusammen gesteckt. So lagen überall kleine Stücke des Globusses und wir mussten dann nur noch alles zusammen stecken.

Meist werden die Teile nebeneinander gesteckt, so das man Runde für Runde aufbaut. An einer bestimmten Stelle kommen dann ein paar Stücke, die nach oben eingesteckt werden, damit man zur nächsten Runde kommt. Da neben der Nummer auch immer ein Pfeil auf den Teilen ist, weiß man genau in welcher Richtung das nächste Teil kommt.
Die einzelnen Puzzlestücke sind sehr stabil, da sie aus Kunststoff sind. Sie haben meist recht ähnlich Formen und sind immer leicht gebogen. Nur so bekommt man nachher einen perfekten Ball hin, was man ja für einen Globus braucht. Man bekommt 3D Puzzle in vielen Formen....z.B. einem Bully, Gebäuden, Schuhen und auch einem Herzen. Da sind die Puzzleteile auch immer passend gebogen, damit man saubere Kanten und Übergänge hinbekommt.

In dem Karton ist eine Halterung für die Kugel. Sobald man den ersten Teil zusammen gesteckt hat, kann man ihn einfach in die Halterung stellen und so weiter puzzlen, ohne das die Kugel wegrollt. Man könnte den fertigen Globus theoretisch auch darin stehen lassen, wenn es einem besser gefällt.
Da die Puzzlestücke aus hartem Kunststoff sind, passiert hier nicht so schnell etwas. Man kann alles fest zusammen drücken, damit man eine schöne glatte Kugel bekommt. Es müsste auch wirklich viel Gewalt angewendet werden, um eines der Puzzlestücke zu zerbrechen. Die sind richtig stabil gemacht.

Reihe für Reihe haben wir die Kugel aufgebaut und alles Puzzlestücke fest eingebaut. Ich bin immer mal wieder von außen drüber gegangen und habe einige etwas fester eingedrückt. So das alle gut ineinander steckten. 
Wenn das Loch oben kleiner wird, wird es natürlich schwerer alle Teile rein zu bekommen. Man muss mit den Fingern ja immer noch reinkommen, um die Puzzlestücke von unten zu stützen. Hier waren die kleineren Finger unserer Nichte gut, aber bei ihr fehlte dann die Geduld. :D

Bei den letzten 3 Puzzleteilen hat sie dann aufgehört und ich habe sie noch reingesteckt. Das letzte kann man dann nur langsam reindrücken und vorsichtig zurecht stecken. Das klappt, aber braucht halt ein bisschen Feingefühl.
Oben und unten bleibt ein kleines Loch, in das man ein schwarzes Stück steckt. Die lagen in einem Beutel in der Schachtel. In dieses Stück kommt dann das Ende der Halterung und so kann man den Globus, wie jeden anderen normalen, drehen.

Die Halterung liegt auch in Beuteln bei und muss nur zusammengesteckt werden. Der Rahmen ist aus Metall und wird mit 3 Kunststoffteilen verbunden. Auf einem Zettel wird gezeigt, wie man alles zusammenbaut, aber es ist auch recht selbsterklärend.
Die Halterung ist fest, aber flexibel genug, um sie leicht auseinander zu ziehen. So kann man die Kugel dazwischen schieben und die beiden Stifte an den Enden in die Löcher oben und unten am Globus zu stecken.

Fertig ist der Globus und kann gedreht werden und benutzt werden, um alle Orte auf der Welt zu suchen. Er steht recht stabil und wenn man normal mit ihm umgeht, passiert auch nichts. Dreht man ihn etwas zu heftig, dann sollte man die Halterung etwas festhalten, damit er nicht umkippt.
Sollte er dann doch einmal umkippen, kann man ihn ganz leicht wieder in die Halterung stecken oder wenn er mal runtergefallen ist und zerbrochen ist, puzzelt man ihn wieder zusammen. Somit ist er fast besser als ein normaler, denn wenn der kaputt ist, dann kann man ihn nicht so schnell wieder zusammen bauen.

Unsere Nichte ist ganz begeistert von dem Globus und schaut sehr oft drauf. Immer wenn wir ihr etwas erzählen von einer Reise, möchte sie den Ort auf dem Globus sehen. Wenn in der Schule nun öfters einer für Hausarbeiten gebraucht wird, hat sie auch gleich einen Zuhause und kann ihn dort sehr schön nutzen. Der Spaß des Zusammenbauens und das nützliche wird hier also sehr toll verbunden. :)

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