Mittwoch, 5. Juni 2019

Tiramisu kann man auch als Torte machen und es schmeckt grandios! #Rezept #Food #Feiern

Am Sonntag hatten wir wieder eine Familienfeier....den 80ten Geburtstag von Schatzi´s Onkel. Alle 5 Jahre feiert er immer groß und lädt die ganze Familie ein. Es ist immer ein sehr schöner Tag und es macht Spaß mal wieder alle zu sehen.

Nach einem tollen Essen und einem Spaziergang gibt es dann immer Kaffee und Kuchen. Dieses Jahr habe ich mich spontan entschieden auch eine Torte mitzunehmen. Bei den vielen Gästen kann man ja nie genug Kuchen und Torte haben. :D Nach dem Checken meiner Speise habe ich mich für eine Tiramisu Torte entschieden.
Ich habe schon öfters Tiramisu in anderer Form gemacht, aber diese Variante war dann doch etwas ganz anderes. Sie ist ohne Ei in der Creme, was bei der Hitze ja nicht so schlecht ist. Wir hatten eine 45 Minuten Fahrt vor uns und da wollte ich kein Risiko eingehen.

Zutaten:

- 5 Eier
- 250 g Zucker 
- 100 g Mehl
- 100 g gemahlene Haselnüsse
- 500 g Mascarpone
- 200 g Schlagsahne
- Kakao
- Amaretto
- Salz
- Espresso
Für den Biskuit trennt man die Eier und schlägt das Eiweiß steif. Das Eigelb, 150 g Zucker und eine Prise Salz wird schaumig gerührt. Darauf kommen die gemahlenen Haselnüsse, das Mehl und der Eischnee. Alles wird vorsichtig untergehoben und in eine Kuchenform mit 22cm Durchmesser gegeben. Der Ofen sollte auf 190°C vorgeheizt sein und dann backt man den Teig, bis er goldbraun ist. Das dauert ca. 10 bis 15 Minuten.

Bei leicht geöffneter Tür auskühlen lassen. Dann kann man ihn in 3 Teile schneiden. Für alle, die nicht so das Händchen mit Biskuitteig haben oder es eilig haben..ein gekaufter Wiener Boden geht hier auch als schnelle Lösung.
Während der Teig backt und auskühlt, kann man die restlichen Zutaten vorbereiten. Je nachdem wie sehr man Kaffee mag, kocht man 3 bis 4 Tassen Espresso und lässt diesen auskühlen. Für die Creme kommen die Mascarpone, der restliche Zucker und eine Prise Salz in den Mixer und werden gut verrührt. Die Sahne wird steif geschlafen und dann unter die Creme gehoben.

Nun hat man alle Komponente, die man für die Torte braucht. Es wird nun geschichtet. Eine Bisquitboden wird auf einen Teller oder eine Tortenplatte gelegt. Drumherum kommt ein Tortenring. Der Boden wird mit der Hälfe des kalten Espresso getränkt. Darauf kommt nun ein Drittel der Creme.
Ein weiterer Boden kommt auf die Creme und wird mit 60 - 100 ml Amaretto getränkt. Darüber streut man Kakaopulver, bis der Boden komplett bedeckt ist. Wieder kommt ein Drittel der Creme auf den Biskuitboden. Zum Schluss wiederholt man den ersten Teil...ein Biskuitboden, der mit Espresso getränkt wird und dann den Rest der Creme. Alles glatt streichen und ab in den Kühlschrank für einige Stunden.

Ich hatte ihn über Nacht im Kühlschrank und habe dann vorsichtig mit einem Messer den Tortenring gelöst und entfernt. Oben streut man entweder komplett Kakaopulver drüber oder macht ein Muster damit.
Die Torte ist richtig gut geworden und wir haben nichts wieder mit nach Hause genommen. Da die Löffelbiskuit durch einen Biskuitboden ersetzt wurden, ist das ganze nicht so süß. Die Creme war etwas fester, als bei einer klassischen Tiramisu und so konnte man sie gut schneiden und es ließ keine Creme raus.

Ich liebe eine klassische Tiramisu noch immer, aber als Torte ist diese Variante einfach besser. Sie lässt sich besser transportieren und man hat nach dem Schneiden ein klassisches Tortenstück. Ich habe viele Komplimente für die Torte bekommen, also hat es nicht nur mir so gut geschmeckt. :)

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