Mittwoch, 13. März 2019

Ein Käsekuchen mit 3 Schichten ergibt einen Oreo-Strawberry-Cheesecake #Rezept #Amerikanisch #Wackelpudding

Die Erdbeerzeit ist noch einige Monate weit weg, aber man bekommt sie ja mittlerweile das ganze Jahr über im Supermarkt. Dieses Wochenende waren sie bei uns im Angebot und ich konnte einfach nicht widerstehen. Ich habe so viele schöne Rezepte mit Erdbeeren.

Entschieden habe ich mich für einen Strawberry-Cheesecake, den ich auf einer amerikanischen Seite gesehen habe. Käsekuchen esse ich sehr gerne und als ich dann noch Oreo Boden las, war klar, dass es der sein musste. Schatzi liebt Oreos!
Da ich einen Amiladen in der Nähe habe konnte ich die Original Zutaten kaufen, aber eigentlich gibt es nur ein Produkt, dass ich im Rezept für euch ersetzen musste. In Amerika gibt es Jello und hier nimmt man dann einfach eine andere Wackelpudding Marke.

Zutaten:

- 30 Oreo Kekse
- 70g Butter
- 1kg Quark
- 330g Zucker
- 4 Eier
- 1 Packung Vanille Puddingpulver
- 2 Beutel rote Götterspeise
- Rote Früchte

Die Oreo Kekse werden fein zerbröselt. Ich habe sie schnell in den Thermomix gegeben, aber es klappt bestimmt auch mit einem Pürierstab oder ganz klassisch die Kekse in einen Beutel und mit einem Topf drauf hauen. Die Butter wird geschmolzen und dann zu den Keksbröseln gegeben. Alles mit einem Löffel gut vermischen.
Bei meiner Silikon-Springform mit Porzellanboden muss kein Backpapier rein, aber in eine normale Springform sollte es genutzt werden, damit man den Kuchen nachher wieder gut rausbekommt. Meine Form ist 24cm Durchmesser, aber auch 26cm dürfte sehr gut funktionieren. Die Keksmasse wird in die Form gegeben und gleichmäßig fest angedrückt. Danach sollte der Boden 30 Minuten im Kühlschrank fest werden.

Für den Käsekuchen werden der Quark, 130g Zucker, die Eier und das Puddingpulver im Mixer gut verrührt. Es sollte eine schöne cremige Masse sein, bevor man sie auf den Oreo Boden gibt. Der Ofen sollte auf 170° Grad vorgeheizt sein und dann muss der Kuchen für ca. 50 Minuten rein.
Oben wird der Käsekuchen leicht braun. Sollte er dann noch längere Zeit im Ofen bleiben, am besten mit etwas Alu-Folie abdecken, damit er nicht zu dunkel wird. Nach dem 50 Minuten die Ofentür öffnen und den Kuchen dort abkühlen lassen. Damit er ganz kalt wird, sollte er dann einige Stunden, besser noch über Nacht, an einem kalten Ort stehen. In der Speise oder im Kühlschrank ist am besten.

Der letzte Schritt ist die Wackelpudding Schicht. Die beiden Beutel mit 750ml Wasser und dem restlichen Zucker vermischen und aufkochen. Danach muss er etwas abkühlen, bevor es auf den Kuchen geht. In der Zeit kann man die Früchte schneiden. Zu den Erdbeeren kamen noch Himbeeren bei mir.
Den Wackelpudding auf den Kuchen zu bekommen hat mich dann halb zum Verzweifeln gebracht. Ich habe ihn langsam zwischen die Früchte gegossen und sobald etwas mehr drin war, fingen die Früchte an zu schwimmen. Das wollte ich ja nicht, sondern sie sollten auf den Kuchen liegen.

Ich habe also aufgehört Wackelpudding drauf zu geben und haben den Kuchen wieder in den Kühlschrank gestellt. So ist der schneller kalt geworden, als das was noch im Topf war. Somit waren die Früchte unten gefangen und ich konnte dann den Rest der Masse drauf gießen.
Nun muss alles fest werden und dann kann man den Kuchen genießen. Ich weiß nicht, ob es an der Silikonform lag oder ob es auch bei einer Metallform passiert...mein Cheesecake hat sich beim Abkühlen von der Form gelöst und so floss der Wackelpudding auch am Rand entlang. Sieht nicht ganz so schlimm aus finde ich. :P

Die Mischung passt super zusammen und der Kuchen ist richtig lecker. Den mache ich bestimmt wieder!

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