Dienstag, 5. März 2019

Auch Joghurt selber machen ist kein Problem mehr dank Der Butterer #Joghurtbox #deLuxe #Food

*Werbung*

Vor kurzem habe ich euch Der Butterer vorgestellt und das tolle Set um Frischkäse selber zu machen. Heute ist das Set für Joghurt dran...Die Joghurtbox de Luxe. Schatzi isst sehr viel Joghurt und ich nutze ihn gerne zum Kochen und Backen.

Joghurt selber zu machen ist genauso einfach wie Frischkäse, aber geht noch ein bisschen schneller. Man kann ihn also schnell mal zwischendrin ansetzten und hat dann am Tag danach frischen, selbst gemachten Joghurt.
Falls ihr den ersten Bericht nicht gelesen habt, dann werft erst einmal HIER einen Blick rein, damit ihr wisst wer Der Butterer ist und was genau es dort alles zu kaufen gibt.

Zwischen dem normalen Set und dem de Luxe Set gibt es in diesem Fall nicht ganz so viel Unterschied. Einzig die Behälter für den Joghurt sind anders. Im normalen Set sind es Kunststoff Becher und bei dem de Luxe Set sind es kleine Gläser.
Dazu gibt es dann noch ein Thermometer, ein Heatpack und die Kulturen. Auch hier gibt es wieder genug Kulturen, um öfters Joghurt zu machen. Man benötigt wieder nur Milch und kann schon loslegen.

Ich habe wieder Rohmilch vom Bauern ein Stück weiter unten im Dorf geholt. Diese muss auf 90° Grad erhitzt werden. Es empfiehlt sich die Milch zu erhitzen, denn so wird der Joghurt nachher stichfester. Beim zweiten Versuch habe ich das Erhitzen ausgelassen und der Joghurt war eindeutig nicht so fest.
Nachdem die Milch 90° Grad erreicht hat, muss sie wieder runtergekühlt werden auf 45° Grad. Am besten in einem kühlen Wasserbad. Danach hat die Milch die richtige Temperatur, um sie in Joghurt zu verwandeln.

Je nachdem wie viel Milch man nimmt, gibt man nun die Kultur dazu. Dosiert wird sie mit einem ganz kleinen Löffel. Auf die Milch streuen und dann unterrühren. Die Milch hat ja schon die richtige Wärme und muss deshalb nicht auf dem Herd stehen.
Schon ist das ganze bereit um in die Gläser abgefüllt zu werden. Entweder in die Gläser gießen oder mit einem Schopflöffel umfüllen. Am Anfang hatte ich etwas Platz oben im Glas gelassen und es blieb etwas im Topf. Die Gläser also schön füllen und dann reicht 1 Liter Milch genau für 9 Gläser.
In den Sets sind immer 18 Behälter, also genug um 2 Liter Milch umzufüllen. Ich mache immer nur einen Liter und wenn dann nur noch ein Glas fertiger Joghurt im Kühlschrank steht, mache ich die nächste Ladung. Da stehen aber meist noch einige Gläser in der Spülmaschine. Es ist also schön praktisch, dass gleich die doppelte Menge im Set waren.

Sobald die Milch in den Gläsern ist, dreht man die Deckel drauf und macht sie gut zu. In die Styroporbox passen immer 9 der Behälter. Macht man also 2 Liter Milch, benötigt man eine größere Styroporbox.
Man kann natürlich auch größere Gläser nehmen, aber dann passen weniger in die Box. Sie ist einfach passend für die kleinen Gläser. Wenn ich Joghurt für Schatz mache, dann nehme ich 4 Gläser die doppelt so groß wie die kleinen sind und einer der Kleinen.

In die 4 Ecken der Box werden die kleinen Gläser gestapelt oder größere Gläser reingestellt. In die Mitte kommt nun das Heatpack. Die kennen bestimmt viele für die Jackentasche an kalten Tagen. Es schwimmt ein Metallblättchen drin, das man knickt.
Dadurch aktiviert man das Kissen und die Flüssigkeit wird weiß und fest. Dabei wird sie auch warm und das ist das wichtige. Dieses Kissen packt man in die Mitte der Box zwischen die Gläser. Da der Inhalt nicht total fest ist, kann man es zurecht drücken, damit es passt.

Das 9te Glas stellt man in die Mitte, direkt auf das Heatpack. Dann kommt der Deckel auf die Thermobox und man muss nun warten. Nach 5 Stunden...besser noch 8...kann man die Gläser dann aus der Box holen. Das Heatpack ist dann immer noch leicht warm. Man legt es in heißes Wasser und es geht wieder zurück in den flüssigen Zustand....bereit für den nächsten Einsatz.
Die Gläser stellt man in den Kühlschrank. Dort bleiben sie erst einmal einen Tag zum Nachreifen drin stehen. Darum mache ich immer neuen, wenn noch ein Glas im Kühlschrank ist. Bis der neue fertig ist, braucht es ja einen Tag. :P

Im Kühlschrank hält sich der Joghurt dann eine Woche, was bei uns noch nicht vorgekommen ist. Ich mache alle 4 Tage frischen Joghurt, da Schatzi ja jeden Tag ein Glas zur Arbeit mitnimmt. Das kleine Gläschen esse entweder ich oder nutze es beim Kochen.
Die Stichfeste Variante finde ich viel angenehmer beim Essen und wenn ich plane etwas mit dem Joghurt zu backen oder zu kochen, dann lasse ich das hochkochen am Anfang. Da darf er gerne auch etwas flüssiger sein. Er schmeckt in beiden Varianten sehr lecker....leicht säuerlich und schön frisch.

Bei frischen Früchten ist ein etwas weicherer Joghurt dann wieder vorteilhafter, denn man kann sie so besser untermischen. Speziell bei Himbeeren matscht man sie dann eigentlich nur total durch den stichfesten Joghurt.
Da nur Joghurt für Schatzi zum Mitnehmen etwas langweilig wäre entnehme ich jedem Glas immer einen Esslöffel Joghurt und toppe den Joghurt dann mit Früchten, Marmelade oder einem Fruchtmus. So hat er einen Fruchtjoghurt und kann jeden Tag etwas anderes zufügen.

Wenn dann doch mal etwas mehr Joghurt über geblieben ist, dann habe ich den auch aufgebraucht. Heute gab es einen schönen Joghurtkuchen. Das Rezept hatte ich vor einiger Zeit mal gefunden und wollte es schon länger probieren.
Durch den Joghurt war der Kuchen echt schön fluffig und durch Honig, der drin ist war er schön süß. Den werde ich auf alle Fälle noch einmal machen und dann bekommt ihr auch das Rezept. :)

Den Joghurt habe ich schon öfters gemacht als den Frischkäse, da wir den auch wirklich täglich brauchen. Ich kann jedem der gerne und oft Joghurt isst, das Joghurt Set von Der Butterer nur empfehlen. Schnell und einfach zu machen und so immer frisch im Haus.

Keine Kommentare: