Mittwoch, 21. November 2018

Mit der Cornish Pasty geht meine England Reise weiter #Rezept #Food #VeryBritish

Das Pie Rezept letzte Woche hat die Lust zum Pie und Pasty machen in mir erweckt. Es gibt also auch diese Woche wieder ein britisches Rezept. Diesmal meine absolute Lieblings Pasty...Cornish Pasty!

Die habe ich schon als Kind unglaublich gerne gegessen. Man bekam die im Supermarkt schon soweit fertig und musste sie nur kurz im Ofen erwärmen und die Kruste knusprig zu machen. Man wurde satt und sie schmeckte so gut! 

Klassisch wird die Cornish Pasty als Halbmond mit einem gedrehten Rand gemacht. Da ich diese Woche aber Abends nicht wirklich viel Zeit hatte, habe ich wieder zu meinem kleinen Pie Maker gegriffen.

Zutaten:

- 110g Mehl
- etwas Salz und Pfeffer
- 55g Butter
- 2 bis 3 EL Wasser
- 50g Zwiebel
- 2 Kartoffeln
- 2 Karotten
- 300g Rindfleisch
- 1 Ei

Der Teig ist ein einfacher Mürbeteig. Einen fertigen würde ich hier nicht nutzen, denn die sind einfach zu süß. Mehl, etwas Salz und Butter in eine Schüssel geben und alles gut zusammen kneten. Man sollte schnell arbeiten, damit die Butter nicht zu warm wird. Am Ende hat man eine Schüssel voller feiner Krümmel.

Das Wasser wird nach und nach dazu gegeben, bis man einen Mürbeteig hat. Der Teig wird in Klarsichtfolie gewickelt und kommt für 15 bis 30 Minuten in den Kühlschrank.
Während der Teig im Kühlschrank ist bereitet man den Rest zu. Zwiebel, Karotten und Kartoffeln werden geschält und in gleich große Würfel geschnitten. Ich nehme da gerne ein Helferlein für, das alles exakt gleich schneidet. Da ich kleine Pasteten mache, schneide ich sehr kleine Würfel. Macht man eine klassische Cornish Pasty dürfen sie auch ein bissl größer sein.

Beim Fleisch gibt es 2 Varianten. Es gibt die Cornish Pasty mit Hackfleisch und es gibt eine Variante mit Fleischwürfel. Ich habe mich diesmal für die Fleischwürfel entschieden. Dazu habe ich Rindergulasch gekauft und klein geschnitten. Auch hier sollte die Größe gleich wie das Gemüse sein.
Der Ofen sollte auf 220° C vorgeheizt werden. Den Teig teilt man in 4 Teile und rollt jedes Teil dünn aus. Die Ränder müssen nicht ganz sauber sein, denn man sieht sie nachher nicht. In meinem Fall habe ich den Teig in einem ausgerollt und Kreise ausgestochen.

Auch bei dem Inneren weiche ich etwas ab. Normalerweise mischt man alle Zutaten mit etwas Salz und Pfeffer und teilt diese auf die 4 Teigstücke auf. Da die Pasteten im Pie Maker aber schneller als im Ofen fertig sind, habe ich die Karotten- und Kartoffelwürfel vorgekocht. Sonst werden die nicht weich.
In meinem Fall wurden dann die vorgekochten Gemüsewürfel mit dem rohen Fleisch und Salz und Pfeffer gemischt. In dem Pie Maker kam ein großer Kreis und darein etwas Füllung. Ein kleiner Kreis obendrauf und dann den Pie Maker schließen.

Klassisch hat man ja die ungekochte Füllung auf den Teig gegeben. Das Ei wird verrührt und die Ränder des Teiges werden damit eingestrichen. Keine Panik wegen der Menge an Inhalt...die Pasty muss gut voll sein. Der Teig mit umgeklappt und dann verdreht man den Rand etwas, um alles zu schließen.
Die 4 Pasties kommen auf ein Backblech und werden mit dem restlichen Ei bestrichen. Im Ofen bleiben sie dann gut 45 Minuten. Wenn man das Ei richtig auf den Teig gestrichen hat und den Rand gut zu gedreht hat, dann bleibt alles gut zu und nichts läuft raus. 

Fertig sind die Cornish Pasties! Egal ob im Pie Maker oder ganz klassisch...sie schmecken einfach total genial. Am besten gleich frisch aus dem Ofen essen! Wenn man sie aufhebt für den nächsten Tag, dann bittttteee nicht in die Mikrowelle, sondern noch einmal kurz in den Ofen! Gutes Gelingen. :)
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