Mittwoch, 19. September 2018

Es muss nicht immer Kuchen sein...ein Trifle ist auch irre lecker #Rezept #Schichten #NjamNjam

Am Sonntag haben wir gegrillt, zusammen mit Familie und Freunden. Meinen Geburtstag etwas nachfeiern. Ich war also Samstag und Sonntag früh damit beschäftigt alles vorzubereiten an Salaten und Teig für Steckerlbrot und was man sonst so braucht.

Meine Schwägerinnen hatten angeboten Kuchen zu machen und da gerade Erntezeit ist gab es Pflaumen- und Apfelplotz. Ich wollte allerdings noch etwas anderes dazu..für alle die keinen Hefeteig mögen. Es musste schnell gehen, da ich eh soviel zu tun hatte. Es wurde also ein Trifle!

Trifle kenne ich noch aus meiner Kindheit. Es ist ein englischer Dessert, der aus Schichten besteht. Früher war ganz klassisch eine Schicht aus Kuchen, dann Wackelpudding und oben Custard. Mittlerweile gibt es ganz verschiedene Varianten und ich mache immer wieder gerne eine neue.

Da es diesmal schnell gehen musste, habe ich nicht alles selbst gemacht, so wie ich es sonst tun würde. Für die Variante die ich diesmal gemacht habe habe ich Biskuitrollen genommen, Rote Grütze und Vanillepudding. 

Eine Biskuitrolle ist eigentlich ganz einfach zu machen. Ich mache die auch echt gerne. Nur Samstag ging es einfach nicht und ich habe deshalb schnell 2 fertige mit Erdbeersahne gekauft. Die wurden dann in Scheiben geschnitten. Die Scheiben von einer Rolle werden in eine Schale gegeben, als Boden und Seiten.
Es dürfen ruhig Lücken bleiben, da das optisch mit der Füllung dann sehr schön aussieht. Die rote Grütze ist ja genauso schnell gemacht wie der Vanillepudding. Einfach rote Früchte (in diesem Fall waren es TK Früchte) aufkochen und dann etwas Stärke gemischt mit Wasser dazu geben. Alles kochen bis es dickflüssig ist.

In der Zeit wo die rote Grütze etwas abkühlte, habe ich den Vanillepudding gekocht. Dazu Puddingpulver nach Anleitung zubereiten. Für diesen Trifle habe ich 2 Packungen genommen. Auch der Pudding sollte etwas abkühlen, bevor man ihn schichtet.
Auf die Biskuitrolle kommt als erstes die Hälfte der roten Grütze. Darauf dann etwas Pudding, so das alles leicht bedeckt ist. Dann legt man wieder Scheiben der Biskuitrolle darauf. Die restliche rote Grütze kommt da drauf und dann wieder Scheiben der Biskuitrolle. Zum Schluss kommt der restliche Pudding.

Zum abkühlen geht das ganze nun in den Kühlschrank. Wer wie ich keine Haut auf dem Pudding mag, sollte Klarsichtfolie auf den Pudding legen. Nicht über den rand der Schüssel, sondern er muss auf dem Pudding aufliegen.
Den optischen Abschluss macht dann in meinem Fall Pistazie. Es gehen aber einige Klekse der roten Grütze oder frische Früchte. Ich mag Nüsse sehr gerne und die Pistazien passten sehr gut zu den roten Früchten.

Der Trifle war zwar kein klassischer Geburtstagskuchen, aber trotzdem richtig lecker. Schnell gemacht, einfach und man nimmt einfach das was gerade weg muss oder noch im Haus rum liegt. So kann jeder genau das rein tun was er mag. In der Weihnachtszeit zeige ich euch mal einen anderen Trifle, denn ich echt gerne mag. ;)
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